M20 Leukämie

M20 Leukämie

M20 Leukämie


Melanie Gehrig
Karten
7
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
27.06.2014 / 10.11.2024

Lernkarten

Leukämie Definition

 Bösartige Erkrankung des Blut oder Lymphsystems Umgangssprachlich Blutkrebs entsteht durch unkontrollierte krebsartige Vermehrung von Zellen der Leukopoese. Unbehandelt führen sie nach unterschiedlich langer Zeit zum Tod.

Die meisten Leukämieformen werden mit Zytostatika behnadelt, das sind sehr nebenwirkunsreiche Medikamente, welche die Zellteilung hemmen. Bei einem Teil der Patienten wird ausserdem eine Knochenmark bzw. Blutstammzelltransplantation durchgeführt.

Diagnosestellung

Untersuchung des Knochenmarks und Blutes

Ursache (Etiologie)

Die genaue Ursache der Leukämie ist nicht bekannt durch ungehemmtes Wachstum und fehlendes normales Absterben des leukämischen Zellklons kommt es zur Veränderung der gesunden Blutbildung im Knochenmark und zur Ausschwemmung leukämischer zellen im Blut.

Symptome

Je nach Form:

ALL: Anämie, Bläse, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Schwäche, Thrombozytopenie Blutungszeichen

AML: Granulozytopenie Fieber, Infektneigung, Knochenschmerzen, Lymphknotenschwellung, Leber und Milzschwellung, Hautinfiltrate

CLL: Anfangs meist Symptomlos, Schmerzlose Lymphknotenschwellung, Milzvergrösserung, Infektneigung

CML: Anfangs meist Symptomlos, MIlzvergrösserung evtl. Müdigkeit, Leistungsminderung, später Symptome einer akuten Leukämie

Therapie/Prognose

ALL: Intensive Polychemotherapie, evtl. allogene Stammzellentransplantation Heilungschancen: Kinder 70% Erwachsene 30-40%

AML: Intensive Polychemotherapie evtl. allogene Stammzellentransplantation Heilungschancen: KInder 55% Erwachsene: 40-50%

CLL: Zytostatika evtl. Betsrahlung, Stammzellentransplantation nur in Ausnahmefällen/Sehr variabel bis > 10 Jahren

CML: Interferon, Imatinib, Allogene Stamzzelentransplantation /Seit Einführung von Imatinib möglicherweise annäherung an normale Lebenserwartung

Bedeutung Betroffener

Eingeschränkte Lebensqualität durch Nebenwirkungen der Therapie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Mund und Schleimhautveränderung Blutbildveränderungen, Ernährungsstörungen, Infektanfälligkeit, Zukunftsängste, Spitalaufenthalte, Trennung von der Familie Soziale Isolation Schamgefühle Psychische Belastung

Bedeutung Familie des Betroffenen

Ungewissheit des Krankheitsverlaufs Hoffnungslosigkeit Trauer Angst Überforderung Veränderte Rollenverhältnisse Vernachlässigung der Geschwisterkinder Eifersucht Aggression Schuldgefühle Auseinadersetzung mit Verlust des KIndes Wut EIngeschränkter Kontakt zum sozialen Umfeld Finazielle Einschränkung

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