M20 Leukämie
M20 Leukämie
M20 Leukämie
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Leukämie Definition
Bösartige Erkrankung des Blut oder Lymphsystems Umgangssprachlich Blutkrebs entsteht durch unkontrollierte krebsartige Vermehrung von Zellen der Leukopoese. Unbehandelt führen sie nach unterschiedlich langer Zeit zum Tod.
Die meisten Leukämieformen werden mit Zytostatika behnadelt, das sind sehr nebenwirkunsreiche Medikamente, welche die Zellteilung hemmen. Bei einem Teil der Patienten wird ausserdem eine Knochenmark bzw. Blutstammzelltransplantation durchgeführt.
Diagnosestellung
Untersuchung des Knochenmarks und Blutes
Ursache (Etiologie)
Die genaue Ursache der Leukämie ist nicht bekannt durch ungehemmtes Wachstum und fehlendes normales Absterben des leukämischen Zellklons kommt es zur Veränderung der gesunden Blutbildung im Knochenmark und zur Ausschwemmung leukämischer zellen im Blut.
Symptome
Je nach Form:
ALL: Anämie, Bläse, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Schwäche, Thrombozytopenie Blutungszeichen
AML: Granulozytopenie Fieber, Infektneigung, Knochenschmerzen, Lymphknotenschwellung, Leber und Milzschwellung, Hautinfiltrate
CLL: Anfangs meist Symptomlos, Schmerzlose Lymphknotenschwellung, Milzvergrösserung, Infektneigung
CML: Anfangs meist Symptomlos, MIlzvergrösserung evtl. Müdigkeit, Leistungsminderung, später Symptome einer akuten Leukämie
Therapie/Prognose
ALL: Intensive Polychemotherapie, evtl. allogene Stammzellentransplantation Heilungschancen: Kinder 70% Erwachsene 30-40%
AML: Intensive Polychemotherapie evtl. allogene Stammzellentransplantation Heilungschancen: KInder 55% Erwachsene: 40-50%
CLL: Zytostatika evtl. Betsrahlung, Stammzellentransplantation nur in Ausnahmefällen/Sehr variabel bis > 10 Jahren
CML: Interferon, Imatinib, Allogene Stamzzelentransplantation /Seit Einführung von Imatinib möglicherweise annäherung an normale Lebenserwartung
Bedeutung Betroffener
Eingeschränkte Lebensqualität durch Nebenwirkungen der Therapie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Mund und Schleimhautveränderung Blutbildveränderungen, Ernährungsstörungen, Infektanfälligkeit, Zukunftsängste, Spitalaufenthalte, Trennung von der Familie Soziale Isolation Schamgefühle Psychische Belastung
Bedeutung Familie des Betroffenen
Ungewissheit des Krankheitsverlaufs Hoffnungslosigkeit Trauer Angst Überforderung Veränderte Rollenverhältnisse Vernachlässigung der Geschwisterkinder Eifersucht Aggression Schuldgefühle Auseinadersetzung mit Verlust des KIndes Wut EIngeschränkter Kontakt zum sozialen Umfeld Finazielle Einschränkung