M20 Atopische Dermatitis

M 20 Atopische Dermatitis

M 20 Atopische Dermatitis


N. M.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
18.06.2014 / 03.06.2023

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Definition

Chronische, rezidivierende, nicht ansteckende Entzündung der Haut

Zählt zum atopischen Formenkreis, wie auch Heuschnupfen oder allgerisches Astham

Atopisch bedeutet "am Falschen Ort"

Überschiessende, fehlgleitete Reaktion des eigenen Immunsystems auf einen Reiz

Diagnose

- Durch Dematologen, Allergologen oder Pädiater

- Auslöser der Krankheit können teilweise durch eine Allergieabklärung indentifiziert werden ( Haut- Bluttests)

-Anamnese: familiäres Vorkommen

-Vorhandensein von begleitenden allergischen Erkankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Nahrungsmittelallergien.

Häufigkeit

Im Kindesalter bis zu 10%

Erwachsene 3-10%

Prognose

Häufig Besserung im Kleinkindesalter

Ca 2/3 verlieren Symptome bis ins Schulalter

Beginn bei 90% der Betroffenen bi zum Schulalter

Ursachen

Auslöser der Dermatitis können untersucht werden 

Nur ein Drittel haben wirklich Allergien

Im Kleinkinderalter häufig Nahrungsmittel (Hühnerei, Michl, Fisch, Nüsse)

Später auch Kontakt zu Tieren Pollen

Symptome

Trockene Haut

Haut kann Feuchtigkeit nicht gut speichern

Entzündung mit Rötung

"Vergröberung" der Hautfältelung sogenannt Lichenfikation 

Juckreiz, Unruhe, Kratzen

Hautinfektionen ( Staphylokokken, Candida albicans)

Behandlung

Rückfettung

Antientzündliche Cremen

  -> Topische Cortisompräparate ( Tinktur,Salben,Spray ect.)

  -> Immunmodierte Cremen (z.B Tacrolimus)

  -> Juckreizstillende Medikamente ( Antihistaminika)

  ->Antibiotische, antivirale und fungostatische Behandlung

  -> Lichttherapie

  -> Immuntherapie (Desensibilisierung)

Entstehung Juckreiz

Durch Hauttrockenheit werden durch chemische oder mechanische Reize juckreizvermittelnde Nervenfasern erregt.

Durch Kratzen werden schmerzvermittelnde Nervenfasern innerviert

Dadurch wird die Übertragung der Juckreizes im ZNS gehemmt, gleichzeitig jedoch entzündliche Reaktionen der Haut in Gang gebracht.

Histamin u. a . Entzündungsmediatoren weren ausgeschüttet.

Diese reizen ihrerseits die juckreizvermittelnden 

Behandlung Umgebungsfaktoren

Schwitzen vermeiden

Kleider aus Baumwolle, Leinen oder Seide (Keine Wolle oder Synthetik)

Stress vermeiden.

(Schulung für Familie www.ahaswiss.ch )

Prävention

Nicht zu sauber leben

Nicht rauchen, insbesondere in der Schwangerschaft 

Gesunde Luft atmen

Stilen

Später Einführung allergener Nahrungsmittel

Étudier