M20 Atopische Dermatitis
M 20 Atopische Dermatitis
M 20 Atopische Dermatitis
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Flashcards
Definition
Chronische, rezidivierende, nicht ansteckende Entzündung der Haut
Zählt zum atopischen Formenkreis, wie auch Heuschnupfen oder allgerisches Astham
Atopisch bedeutet "am Falschen Ort"
Überschiessende, fehlgleitete Reaktion des eigenen Immunsystems auf einen Reiz
Diagnose
- Durch Dematologen, Allergologen oder Pädiater
- Auslöser der Krankheit können teilweise durch eine Allergieabklärung indentifiziert werden ( Haut- Bluttests)
-Anamnese: familiäres Vorkommen
-Vorhandensein von begleitenden allergischen Erkankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Nahrungsmittelallergien.
Häufigkeit
Im Kindesalter bis zu 10%
Erwachsene 3-10%
Prognose
Häufig Besserung im Kleinkindesalter
Ca 2/3 verlieren Symptome bis ins Schulalter
Beginn bei 90% der Betroffenen bi zum Schulalter
Ursachen
Auslöser der Dermatitis können untersucht werden
Nur ein Drittel haben wirklich Allergien
Im Kleinkinderalter häufig Nahrungsmittel (Hühnerei, Michl, Fisch, Nüsse)
Später auch Kontakt zu Tieren Pollen
Symptome
Trockene Haut
Haut kann Feuchtigkeit nicht gut speichern
Entzündung mit Rötung
"Vergröberung" der Hautfältelung sogenannt Lichenfikation
Juckreiz, Unruhe, Kratzen
Hautinfektionen ( Staphylokokken, Candida albicans)
Behandlung
Rückfettung
Antientzündliche Cremen
-> Topische Cortisompräparate ( Tinktur,Salben,Spray ect.)
-> Immunmodierte Cremen (z.B Tacrolimus)
-> Juckreizstillende Medikamente ( Antihistaminika)
->Antibiotische, antivirale und fungostatische Behandlung
-> Lichttherapie
-> Immuntherapie (Desensibilisierung)
Entstehung Juckreiz
Durch Hauttrockenheit werden durch chemische oder mechanische Reize juckreizvermittelnde Nervenfasern erregt.
Durch Kratzen werden schmerzvermittelnde Nervenfasern innerviert
Dadurch wird die Übertragung der Juckreizes im ZNS gehemmt, gleichzeitig jedoch entzündliche Reaktionen der Haut in Gang gebracht.
Histamin u. a . Entzündungsmediatoren weren ausgeschüttet.
Diese reizen ihrerseits die juckreizvermittelnden
Behandlung Umgebungsfaktoren
Schwitzen vermeiden
Kleider aus Baumwolle, Leinen oder Seide (Keine Wolle oder Synthetik)
Stress vermeiden.
(Schulung für Familie www.ahaswiss.ch )
Prävention
Nicht zu sauber leben
Nicht rauchen, insbesondere in der Schwangerschaft
Gesunde Luft atmen
Stilen
Später Einführung allergener Nahrungsmittel