M13 Uterusmyom nach DEPRUST & 3B

M13 Uterusmyom nach DEPRUST & 3B

M13 Uterusmyom nach DEPRUST & 3B


N. M.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über Uterusmyome, ihre Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie. Sie behandeln die Entstehung von Myomen aus Zellen, die unkontrolliert wachsen, sowie die Rolle von Hormonen wie Östrogen. Die Karteikarten erklären, wie Myome die Funktion von Organen wie Blase, Darm oder Niere beeinträchtigen können und welche Beschwerden wie Blutungsstörungen oder Schmerzen auftreten können. Die Therapieoptionen umfassen operative Methoden wie die Uterusarterienembolisation und medikamentöse Behandlungen mit Gestagenen oder GnRH-Analoga. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Ärzte, die sich mit gynäkologischen Erkrankungen befassen und ein fundiertes Verständnis der Diagnose und Behandlung von Uterusmyomen erlangen möchten.
Karten
8
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
26.10.2014 / 15.08.2023

Lernkarten

Definition

Uterusmyome sind gutartige Tumoren, die von der glatten Muskulatur der Gebärmutter (Uterus), dem Myometrium, ausgehen. Ihr Wachstum wird durch Östrogene beschleunigt, durch Gonadotropin- Releasing-Hormon- Agonisten gehemmt. Meist kommen sie im Corpus uteri vor.

Diagnose/ Diagnostik

Die Diagnose wird üblicherweise durch transvaginale Sonographie gestellt.

Epidemiologie

 

  • Uterusmyome sind ein sehr häufiger gynäkologischer Befund.
  • Nach dem 30. Lebensjahr finden sie sich bei etwa 20-30 % aller Frauen.

Da sie meist keine Beschwerden verursachen, haben sie in der Regel keinen Krankheitswert.

Prognose/ Verlauf

Prognose/ Verlauf

Der Krankheitsverlauf ist je nach Lage, Größe und Beschwerden verschieden. Kleine Myome sind oft beschwerdefrei, werden sie jedoch größer, können sie andere Organe wie Blase, Darm oder Niere in ihrer Funktion beeinträchtigen.

 

Ursachen

Ein Myom entsteht aus einzelnen Zellen, deren Teilungsprozess nicht mehr richtig funktioniert. Die Zellen beginnen sich übermässig stark zu vermehren. Das Wachstum des Myoms ist an die Funktion der Eierstöcke gebunden; Kinder und Frauen in der Menopause können keine (neuen) Myome bekommen.

 

Weitere Ursachen:

  • Störungen der Hormonregulation (erhöhte Östrogenwerte)
  • Familiäre Häufungen lassen eine genetische Ursache vermuten
  • Äussere Reize, z.B. radioaktive Strahlung, können eine Rolle spielen 

Risikofaktoren 

s. Ursachen

 

 

s. Ursachen

 

Komplikation:

Etwa ein Drittel aller Myome verursacht Folgeprobleme, die sein können:

  • Unerfüllter Kinderwunsch, wiederholte Fehlgeburten(Ist nicht immer der fall je nach grösse)
  • Starke Regelbeschwerden und Blutungen mit Folgen einer Eisenmangelanämie
  • Bei grossen Myomen evtl. vermehrter Harndrang oder Verstopfung
  • Lediglich sehr selten wird ein Myom bösartig (ca. 0.1%). Trotzdem müssen Myome regelmässig ärztlich kontrolliert werden 

Symptome 

Therapie 

Operativ:

Medikamentös:

  • Medikamentöse Therapie mit Gestagenen oder GnRH-Analoga sind möglich und können die Myome verkleinern, allerdings wird diese Therapie, da sie Wechseljahresbeschwerden auslöst, üblicherweise nicht länger als 6 Monate angewandt.

Progesteron-Rezeptor-Modulatoren (z.B. Ulipristalacetat

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