M12 Wunden Skript 1

M12 Wunden Skript 1

M12 Wunden Skript 1


N. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Wundversorgung und -heilung, geeignet für den mittleren Bildungsbereich. Sie decken Schlüsselbegriffe wie Wundreinigung, Wundränder, Wundtiefe und Wundheilung ab, einschließlich der Klassifikation und Dokumentation von Wunden. Die Karteikarten sind ideal für medizinisches Fachpersonal, das Wunden systematisch beurteilen und behandeln muss, um eine optimale Wundheilung zu gewährleisten.
Cartes-fiches
22
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
13.10.2015 / 21.08.2022

Cartes-fiches

Wundarten

- Traumtische

-Trämische

-Chemische

-Iatrogene Wunden ( Opertion wunden)

- Chronische Wunden

Entzündungs-/ Exsudationsphase

Gefässverengung = Blutstilung

Einstrom phagozytierender Zellen = Eindringen von Keimen verhindern

Entzündungs-/ Exsudationsphase Gefässreaktion 

Nach der Verletzung strömrt zunöchst Blut on die Wundspalte

- Schon sekunden später stellen sich die Gefässe eng

-Diese Vasokonstriktion verhindert grössere Blutverluste, bis das Gefäss durch ein Blutgerinnsel abgedichtet ist.

-Die Blutgerinnung wird druch das Verklumpen der Thrombozyten eingeleitet

-Zum Verschluss des Gefässes trägt ferner bei, dass sich die Endothelränder nach innen umstülpen

Entzündungsreaktion

Ziel

Ziel= Abbau von Fremdkörperen und Gewebetrümmern

Die Entzündungsreaktion setzt immer ein

Die Leistsymptome der Entzündung sind

 

Entzündungs zeichen

Rötung = Rubor

Erwärmung = Calor

Schwellung = Tumor

Schmerzen = Dolor

Funktionstörung= Functio laesa

ENTZÜUNDUNG IST NICHT GLEICH INFEKTION!

Resorptive Phase

Makrophagen (Fresszellen) übernehmen:

- Einwanderung und Aufnahme fester Partiker (Phagoozytose)

- Infektabwer

Ziel: Die Wunde wird gereinigt und der Infekt bekämpfen.

Prolifeative-/ Granulationsphase

Ziel

Mechanismus

Ziel: 

- Defektauffüllung

- Dauerhafter Wundverschluss

Mechanismus:

-Einsprossung von Kapilaren( Vaskulariseriung)

-Einwanderung von Fibroblasten und Kollagenbiosynthese (Granulation)

Reparative-/ Epitheliserungsphase

Ziel

Mechanismus

Ziel:

- Defektauffüllung

- Dauerhafter

Mechanismus:

-Epithelisierung

-Ausbildung der Narben

Reparative-/ Epithelisierungsphase

- Vermehrte Zellteilung in der Basalsicht der Epidermis des Wundrendes.

-Die neuen Epithelzellen wandern aufeinander zu, bis der Defekt mit frischen Epithel überzogen ist.

Voraussertungen:

-> Intakter Wundrand

->Gut durchblutete, fecuhte Unterlage (Granulationsgewebe)

Formen der Wundheilung

Primäreheilung

Sekundärheilung

Primäreheilung

-Glatte Wundränder

- Sauberre wunde, d.h

-> keine Fremdkörper

-> keine Nekrose

-> annhärnd keimfrei

-Gut durchblutet.

 

Sekundärheilung

- Zerklüftete Wundränder

- Verunreinigte Wunde d.h

-> Fermkörper

-> Keime

-> Nekrosen

Häufige bei trophischen Störung
z.B

> Diabetes

>Ulcus cruris venosum

< Ulcus cruis arterisoum

Wundbettsanierung/ Wundreinigung

- Mechanische Wundreinigung

- Chirurigische Wundreinigung

- Enzymatische Wundreinigung

- Autolytische Wundreinigung

-Biochirgische Wundreinigung.

Qualitätskriterien für einen idealen Wundverband

- Aufrechterhaltung eines feuchten Milieus

-Durchlässigkeit für Gase

-Entfernung von überschüssigem Exsudat und toxischen Bestandteilen.

-Wärmeisolation

- Schutz gegen Knontamination

- Ermöglicht atraumatische Verbandwechsel

-Gute Haftung ohne mit dem Wundgrund zu verkleben

-Keine Abgabe von Fasern und anderen Fremdstoffen

- Gewährleistung der Wundruhe (Lange Wechselintervalle)

Wundbeochatung Wundassessement

- Jeden Wunde bietet eine Fülle von Informationen.

-Hilfreich ist es, bei der Wundanamnese bzw. dokumentation systematisch vorzugehen und sich mit Kolleginnen über die eigenen Beobachtungen auszutauschen.

-Wundanamnese erfasst alle systematischen Aspekte,die für die Wundheilung aus medizinischer und pflegerischer Sicht relevant sind. Die PP erfragt das subjektive Erleben des Pat. mit seiner Wunde und dessen Auswirkungen in seinem Alltag

Wundbeschreibung - Schlüsselbegriffe

-Lokalisation der Wunde

-Bestimmung der Wundgrösse, Wundteife, Wundtaschen und des Wundvolumens, Wundtiefe

Wundbeschreibung - Schlüsselbegriffe 

Wundumgebung

Reizlos, glatt, unauffälige, trocken, schuppig, glänzend, haarlos, geschwollen, überwärmt, gerötet, scherzhaft, ekzematös, nässend,mazeriert,livide verfärbt, bräunlich verfärbt, gerötrt, blass

Wundbeschreibung - Schlüsselbegriffe

Wundrand

Vital: beginnende Epithelisation,rosa Saum, glatt, eben, flach

Avital:ausgetrocknet, rissig, pergamentarting, aufgewicht, mazeriert

Sonstiges: zerklüftet, wulstig, Taschenbildung

Wundbeschreibung - Schlüsselbegriffe

Wundgrund

 Vital: gut/schlecht durchblutet, beginnende Epitherlisation, rosa saum., glatt, eben, flach

Avital: ausgetrocknet, rissig, belegt, infiziert

Wundbeschreibung - Schlüsselbegriffe

Wundexsudation

Farbe,Konsistens, WCS- Klassifikation, Beschaffenheit, Geruch, Menge (Nass, Feucht, Trocken)

Wundklassifikationen

- Wundklassifikationen ermöglichen es, den Schwergrad einer Wunde festzulegen.

- Die Klassifikation nach der Woundcare-Consultant Society. Dieses Farb-Klassifikationssystem beurteilt die wunde nach dem Aussehen des Wundbettes (Rot, Gelb, Schwarz)

Unterklassifikation:

-> trockene, freuchte und nasse Wunde

->Infektion

-> Wundtiefe

Wunddokumentation

- Eine ausführliche und gewissenhafte Wunddokumentation ermöglicht, Situation und Verlauf der Wundheilung fortlaufend und zeitnah erfassen zu können.

- Sie dient einer angepassten, auf die jeweiligen Phase der Wunderversorgung abgestimmt Bedarfsermittlung. 

- So ist die Wundversorgung jederzeit nachvollziehbar transparent und kontrollibar.

Étudier