Lungenembolie

Allgemeines

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M. F.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Lungenembolie, ein lebensbedrohliches Ereignis, bei dem ein Thrombus die Lungenarterien verstopft. Sie behandeln die Definition, Symptome wie Atemnot und Brustschmerzen, sowie die Pathologie, die von einer venösen Thrombose bis zum Verschluss der Lungenarterien reicht. Die Karteikarten erläutern auch die Risikofaktoren, darunter Rauchen, Immobilität und bestimmte Medikamente, sowie die Prognose, die von der Größe der Embolie und der Herzgesundheit abhängt. Die Informationen sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Pflegekräfte, die Patienten mit dieser Erkrankung behandeln oder pflegen.
Karten
12
Lernende
12
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.07.2013 / 03.12.2025

Lernkarten

Definition Lungenembolie:

 

  • Embolus Verschluss oder partielle Verlegung der arteriellen Lungenstrombahn

Aus was besteht ein Embolus?

 

  • Thrombus
  • Oder Luft
  • Oder Fett
  • Oder Gewebeteile
  • Oder Fremdkörper

Definition Embolie:

 

Ein Thrombus, welcher sich löst und sich später einen teilweisen oder vollständigen Verschluss der Vene hervorruft. Wird später als Embolus bezeichnet. Im arteriellen System wird dies als Embolie bezeichnet.

Häufigkeit der Lungenembolie:

 

  • 1 von 1000 Einwohner
  • Risikofaktoren spielen eine zentralen Rolle
  • Ohne Prophylaxe erleiden LE
    • Knie/ Hüftprothesenoperation: 20-30%
    • Abdominalchirurgie: 20%
    • Spitalpatient auf der Medizin 5%
  • Mortalitätsrate ca. 30%

Prognose bei der Lungenembolie:

 

  • Hängt von 2 entscheidenden Faktoren ab: die Grösse der Lungenembolie sowie den Zustand und die Anpassungsfähigkeit des rechten Herzens. Die Prognose hängt unter anderem von Alter und Vorerkrankungen des Betroffenen ab.
  • Menschen, die eine grössere Lungenembolie überleben, haben mit gerinnungshemmenden Medikamenten eine bessere Prognose als ohne.
  • Vier Prozent der Patienten entwickeln nach einer Lungenembolie einen chronischen Bluthochdruck in der Lunge, der die Gesundheit mitunter schwer beeinträchtigen kann. 

Nenne mögliche Ursachen einer Lungenembolie:

 

  • In 90 % stammen die Thromben aus dem venösen Gefässsystem der tiefen Bein- und Beckenvenen, seltener aus dem rechten Herzen.
  • Risikofaktoren siehe TVT= Phlebothrombose
  • Virchow Trias:
    • Schädigung der Gefässwand
    • Verlangsamter Blutstrom
    • Veränderte Blutzusammensetzung/ erhöhte Gerinnugsneigung (angeboren, Ops, Sepsis)

Risiktofaktoren der Lungenembolie:

 

  • Eingeschränkte Mobilität oder Immobilität (Bett, Flug)
  • Postoperativ, posttraumatisch
  • Ovarialhemmer
  • Rauchen
  • Ovarialhemmer und Rauchen
  • Schwangerschaft, Wochenbett
  • Alter
  • Maligne Erkrankung
  • Adipositas
  • Angeborene Erkrankung der Blutgerinnung

Lungenembolie Pathologie (Nenne den Ablauf bis es zur Lungenembolie kommt): 

 

  1. Risiko
  2. Venöse Thrombose
  3. Ablösung eines Thrombus (Teil)
  4. Verstopfung der Lungenarterien, abhängig von Grösse des Thrombus

Symptome:

 

  1. Dyspnoe/Tachypnoe
    • Häufigstes Symptom, in ca. 80% der Fälle
    • Tiefes pO2 und pCO2 in der art. Blutgasanalyse
  2. Atemabhäniger Thoraxschmerz
    • Blutbeimengungen im Sputum
    • Pleurareiben bei peripheren Lungenembolien
  3. Unruhe, angst, Beklemmungsgefühl
  4. Herzinsuffizienz
    • Tachykardie, Hypotonie
    • Halsvenenstauung, Oedeme, erhöhte Leberwerte
  5. Thrombosequelle: Operation, geschwollenes Bein, Karzinom

Nenne die 2 klinischen Stadien mit Symptomen:

 

Stadium

Symptome

Stadium I

  • Plötzliches, kurzfristiges Auftreten von Atemnot
  • Hyperventilation
  • Angstgefühl und Schwindel
  • Später durch Husten, Hämoptoe und Pleuraschmerz

Stadium II

  • Zusätzlich zu Stadium I
  • Schwitzen
  • Synkopen
  • Tachypnoe
  • Tachykardie
  • Pleurareiben

 

Therapie bei einer Lungenembolie (akut):

 

  • Antikoagulation
  • Sauerstoffgabe
  • Sedierung
  • Auflösung des Blutgerinnesls (Lyse- Therapie)

Nenne mögliche Pflegeschwerpunkte:

 

  • Überwachung: Kreislauf, Atmung, Lysetherapie, Nachblutung
  • Prophylaxe
    • Thrombose
    • Pneumonie
    • Obstipation
  • Unterstützung in den ATL`s
  • Gesundheitsberatung bei Marcoumarisierung/ orale Antikoagulation (OAK)

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