Linux Labor

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F. W.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Linux-Systemadministration auf Universitätsniveau. Sie behandeln grundlegende Konzepte wie Shell-Befehle, Prozessverwaltung, Standard-Ein- und Ausgaben sowie die Nutzung von X-Servern und X-Clients. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und IT-Profis, die ihr Verständnis von Linux-Systemen vertiefen möchten, indem sie lernen, wie man Prozesse effektiv verwaltet, Befehle optimiert und grafische Benutzeroberflächen nutzt.
Karten
75
Lernende
12
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.09.2015 / 22.08.2019

Lernkarten

Was bedeutet das $ Zeichen am Schluss des Shell Prompts?

Es handelt sich um eine "normale" Benutzer-Shell

Was bedeutet das # Zeichen am Schluss des Shell Prompts?

Es handelt sich um eine so genannte root-Shell

Was macht 'sudo su', 'sudo -s' oder 'sudo bash'?

Öffnet eine root-shell -> Keine erneute Passworteingabe nötig.

Kann mit 'exit' verlassen werden.

Was macht der intrinsic command 'history'? was bedeutet intrinsic?

Listet die Command-History auf, intrinsic bedeutet das der Command in der Shell selbst eingebaut ist

Was macht der Shortcut 'ctrl-c' in der Shell?

Wird als Terminate-Signal interpretiert und nicht als copy

Was macht der Shortcut 'ctrl-r' in der Shell?

Startet die inkrementell rückwärts Suche, kann mit enter übernommen und mit ctrl-c wieder abgebrochen werden.

Was wird mittels Command ps aufgelistet?

Alle Prozesse mit gleichem Ein/Ausgabe-Window

Was macht der Shortcut 'ctrl-d' in der Shell?

Schliesst Eingabe ab (End-of-File)

Was bedeutet PPID?

Parent Process-ID (übergeordnete Prozess-Identifikations ID)

Falls sich der Prozess von seinem Parent geloest hat, ist diese 1 (init)

Was macht der Command ps -elf?

Ausführliche Liste aller Prozesse (nicht nur jene mit gerade aktiven Ein-/Ausgabe)

Mit welchem Befehl lässt sich die Prozessliste in Baum-Form anzeigen?

mit pstree

:()(:|:);:

LOL Böser Befehl :)

C1 > F

stdout von C1 nach File F (ueberschreiben)

Was bedeuten die mit [ ] eckigen Klammern angezeigten Prozesse?

Mit eckigen Klammern werden Prozesse des Linux-Kernels selbst angezeigt

C1 >> F

stdout von C1 nach File F (anhangen)

C1 | C2

stdout C1 nach stdin C2

C1 < F

File F nach C1 stdin

user@linux ~$ kommando &

Was bewirkt das &?

Die Ausführung des Kommandos im Hintergrund

C1 <<X

BlaBla

X

Alles zwischen <<X und X nach stdin C1

cut -d'X' -f1

Split bei X ausgabe vom ersten Splitteil

Wie wird die erweitterte Hilfe aufgerufen?

 man

/

Was ist hier?

Wurzel (Root) Verzeichnis

/bin

Was ist hier?

wesentliche Programme

/boot

Was ist hier?

statische Dateien des Bootmanagers

/dev

Was ist hier?

Schnittstellen zu Geräten

/etc

Was ist hier?

Rechnerabhängige Konfigurationsdateien

/home

Was ist hier?

Heimatverzeichnisse der Benutzer

/lib

Was ist hier?

Wesentliche Systembibliotheken

/mnt

Was ist hier?

Einhänge Punkte für temporäre Dateisysteme

/proc

Was ist hier?

Virtuelles Verzeichnis für Systeminformationen

/sys

Was ist hier?

Virtuelles Verzeichnis für Systeminformationen

/root

Was ist hier?

Heimatverzeichnis des Systemadministrators (root)

/sbin

Was ist hier?

wesentliche Systemprogramme

/tmp

Was ist hier?

temporäre Dateien

/var

Was ist hier?

Veränderliche Dateien

/usr

Was ist hier?

sekundäre Dateisystemhirarchie

/opt

Was ist hier?

zusätzliche Software Pakete

Was ist der X-Server? Was versteht er? Wie wird er betrieben?

er ist das Programm, das Tastatur- und Mauseingaben entgegennimmt und die Resultate auf dem Bildschirm anzeigt. Er enthält dafür die passenden Gerätetreiber.

Er versteht das X-Window-System Release 11 Protokoll bzw X11 oder X

meist nur im sog. Text Modus d.h. ohne graphische Oberfläche

Was ist der Windowmanager?

er kümmert sich um das Drumherum, z.B. Fensterrahmen und Fenstermenüs für die Anzeigen der X-Clients, Menüs auf dem Desktop, Minimieren und Maximieren der Fenster usw.

Was sind die X-Clients?

Was wird für dessen Erstellung verwendet?

sie sind praktisch die Anwendungen (Textverarbeitung, Editor, Browser, ...), welche die grafische Oberfläche benutzen wollen. Vom X-Server bekommen sie die Tastatur- und Mauseingaben mitgeteilt, die sie betreffen, und melden ihm zurück, was auf dem Bildschirm erscheinen soll. Dazu wird das so genannte X-Protokoll verwendet.

eine objektorientierte GUI-Bibliothek auch Toolkit genannt

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