Linux Labor
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Lernkarten
Was bedeutet das $ Zeichen am Schluss des Shell Prompts?
Es handelt sich um eine "normale" Benutzer-Shell
Was bedeutet das # Zeichen am Schluss des Shell Prompts?
Es handelt sich um eine so genannte root-Shell
Was macht 'sudo su', 'sudo -s' oder 'sudo bash'?
Öffnet eine root-shell -> Keine erneute Passworteingabe nötig.
Kann mit 'exit' verlassen werden.
Was macht der intrinsic command 'history'? was bedeutet intrinsic?
Listet die Command-History auf, intrinsic bedeutet das der Command in der Shell selbst eingebaut ist
Was macht der Shortcut 'ctrl-c' in der Shell?
Wird als Terminate-Signal interpretiert und nicht als copy
Was macht der Shortcut 'ctrl-r' in der Shell?
Startet die inkrementell rückwärts Suche, kann mit enter übernommen und mit ctrl-c wieder abgebrochen werden.
Was wird mittels Command ps aufgelistet?
Alle Prozesse mit gleichem Ein/Ausgabe-Window
Was macht der Shortcut 'ctrl-d' in der Shell?
Schliesst Eingabe ab (End-of-File)
Was bedeutet PPID?
Parent Process-ID (übergeordnete Prozess-Identifikations ID)
Falls sich der Prozess von seinem Parent geloest hat, ist diese 1 (init)
Was macht der Command ps -elf?
Ausführliche Liste aller Prozesse (nicht nur jene mit gerade aktiven Ein-/Ausgabe)
Mit welchem Befehl lässt sich die Prozessliste in Baum-Form anzeigen?
mit pstree
:()(:|:);:
LOL Böser Befehl :)
C1 > F
stdout von C1 nach File F (ueberschreiben)
Was bedeuten die mit [ ] eckigen Klammern angezeigten Prozesse?
Mit eckigen Klammern werden Prozesse des Linux-Kernels selbst angezeigt
C1 >> F
stdout von C1 nach File F (anhangen)
C1 | C2
stdout C1 nach stdin C2
C1 < F
File F nach C1 stdin
user@linux ~$ kommando &
Was bewirkt das &?
Die Ausführung des Kommandos im Hintergrund
C1 <<X
BlaBla
X
Alles zwischen <<X und X nach stdin C1
cut -d'X' -f1
Split bei X ausgabe vom ersten Splitteil
Wie wird die erweitterte Hilfe aufgerufen?
man
/
Was ist hier?
Wurzel (Root) Verzeichnis
/bin
Was ist hier?
wesentliche Programme
/boot
Was ist hier?
statische Dateien des Bootmanagers
/dev
Was ist hier?
Schnittstellen zu Geräten
/etc
Was ist hier?
Rechnerabhängige Konfigurationsdateien
/home
Was ist hier?
Heimatverzeichnisse der Benutzer
/lib
Was ist hier?
Wesentliche Systembibliotheken
/mnt
Was ist hier?
Einhänge Punkte für temporäre Dateisysteme
/proc
Was ist hier?
Virtuelles Verzeichnis für Systeminformationen
/sys
Was ist hier?
Virtuelles Verzeichnis für Systeminformationen
/root
Was ist hier?
Heimatverzeichnis des Systemadministrators (root)
/sbin
Was ist hier?
wesentliche Systemprogramme
/tmp
Was ist hier?
temporäre Dateien
/var
Was ist hier?
Veränderliche Dateien
/usr
Was ist hier?
sekundäre Dateisystemhirarchie
/opt
Was ist hier?
zusätzliche Software Pakete
Was ist der X-Server? Was versteht er? Wie wird er betrieben?
er ist das Programm, das Tastatur- und Mauseingaben entgegennimmt und die Resultate auf dem Bildschirm anzeigt. Er enthält dafür die passenden Gerätetreiber.
Er versteht das X-Window-System Release 11 Protokoll bzw X11 oder X
meist nur im sog. Text Modus d.h. ohne graphische Oberfläche
Was ist der Windowmanager?
er kümmert sich um das Drumherum, z.B. Fensterrahmen und Fenstermenüs für die Anzeigen der X-Clients, Menüs auf dem Desktop, Minimieren und Maximieren der Fenster usw.
Was sind die X-Clients?
Was wird für dessen Erstellung verwendet?
sie sind praktisch die Anwendungen (Textverarbeitung, Editor, Browser, ...), welche die grafische Oberfläche benutzen wollen. Vom X-Server bekommen sie die Tastatur- und Mauseingaben mitgeteilt, die sie betreffen, und melden ihm zurück, was auf dem Bildschirm erscheinen soll. Dazu wird das so genannte X-Protokoll verwendet.
eine objektorientierte GUI-Bibliothek auch Toolkit genannt