Lern- und Kommunikationspsychologie
MABM eeducation, Wahlmodul Informatik, CSCL1/2/3 Fernuniversität Hagen
MABM eeducation, Wahlmodul Informatik, CSCL1/2/3 Fernuniversität Hagen
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Lernkarten
Kognitive Wende
--> Auseinandersetzung mit den Prozessen der Informationsverarbeitung im Gehirn
Implizites Wissen
- ist nicht direkt beobachtbar
CSCL: Frage, wie kann man implizites Wissen sichtbar machen?
Kommunikationsmodell Schulz von Thun
- Nachricht wird vom Empfänger neu codiert und konstruiert
- Feedbackschleifen innerhalb der Kommunikation wichtig (...nur dann kann eine kongruente Wahrnehmung entstehen)
wichtig für CSCL: Fokussierung auf Sachinhalt vermeiden, sondern alle Ebene berücksichtigen...
- Beziehung: wichtig für das Gelingen von Gruppenarbeien...wie kann Software Beziehung unterstützen?
- Selbstoffenbarung: schwierig, besonders wenn unterschiedliche Symmetrie zwischen Gruppenmitgliedern..
- Appell: Appelle sollten von allen Gruppenmitglieder eingebracht werden können...
Kommunikationstheorie von Clark
- Kommunikation= aktiver Konstruktionsprozess
- wichtig: gemeinsame Basis "common ground"
- der common ground geschieht durch fortwährendes Feedback über non-verbale Kommunikation
CSCL: sollte viele Feedback-Kanäle anbieten, um eine gelingende Kommunikation zu unterstützen!
8 Feedbackkanäle nach Kommunikationstheorie von Clark
- Kopräsenz (räumliche Anwesenheit)
- Sichtbarkeit (Sichtkontakt)
- Hörbarkeit
- zeitgleiche Anwesenheit
- Gleichzeitigkeit
- Zeitliches Nacheinander
- Nachprüfbarkeit der Kommunikation im Nachhinein
- Revidierbarkeit von Nachrichten
Kooperatives Lernen
- Sozial- und Interaktionsform
- Gruppenmitglieder arbeiten gemeinsam an einer Sache
- gleiche oder unterschiedliche Ziele
- Entwicklung von sozial-kommunikativer Kompetenz
- Entwicklug von Selbstkompetenz
Doppelhelix des kreativen Problemlöseprozesses
- zwei miteinander verbundene Stränge WAS und WIE
- wichtig: highly scaffolded --> klare Struktur und Ablauf vorgegeben
- 6 Phasen
- Linking (emotionale Verbindung)
- Bilder, Video
- Understanding
- REcherche
- Searching
- Kreativtechniken
- Finding
- Kreativtechniken
- Doing
- prototypische Umsetzung, Dokumentaion mit Foto, video...
- Convincing
- Präsentation der Lösung für andere
- Linking (emotionale Verbindung)
Was ist Motivation?
- MOtivation = Faktoren und Prozesse, die unter gegebenen situativen Anregungsbedingungen zu Handlungen führen und dieses bis zum Abschluss in Gang halten
wichtig: nicht allein Motivation entscheidet über Lernerfolg
sonderne Lernmotivation betsimmt auch, wie sich Lernende auf die Situation einlassen...
intrinsische Motivation: = Tätigkeitsanreize
extrinsische Motivation: Folgenanreize
kognitiv-rationale Motivationsmodell
- Erwartungsebene
- welche Ergebnisse erwarte ich aufgrund bestimmer Situationen und Handlungen
- Situation-Ergebnis-Erwartung (...was passiert, wenn man nichts tut?)
- Handlung-Ergebnis-Erwartung (..was passiert, wenn man handelt...)
- Ergebnis-Folgen-Erwartung (...führt das Handlungsergebnis zu einem positiven <Ergebnis?)
- Anreizebene (Beweggründe)
- intrinsisch
- extrinsisch
Selbstbestimmungstheorie
- beschreibt die sozialen und kontextuellen Bedingung, die intrinsisch motiviertes Handeln ermöglichen
- Teiltheorien
- kognitive Bewertungstheorie
- Mensch strebt nach Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit --> das motiviert :-)
- organismische Integrationstheorie
- extrinsische MOtivation geht nach und nach in intrinsische über
- kognitive Bewertungstheorie
4 Entscheidungsfragen zur Förderung der MOtivation (RHeinberg)
- Ist das Ergebnis auch ohne mein Zutun schon festgelegt?
- --> aktive Beteiligung ist wichtig und Voraussetzung
- KAnn man das angestrebte Ergebnis selbst herbei führen?
- Möglichkeiten der aktiven Beteiligung und Beeinfliussen des Resultates hervorheben
- Sind die möglichen Folgen des ERgebnisses wichtig genug?
- Handlunsgfolgen transparent machen
- Zieht das Ergebnis die gwünschten Folgen nach sich?
- aufzeigen, welche Folgen aktive Beteiligung hat
Prinzipien zur Stärkung der intrinsischen Motivation
- Herausfordernde Aufgaben stellen
- Feedback geben
- KOntrollmögichkeiten geben
- Wahlmöglichkeiten
- Neugier wecken
- Phantasie unterstützen