Laut & Schrift

Seminar KleinHei

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Cartes-fiches
18
Utilisateurs
0
Langue
Allemand
Catégorie
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
16.10.2026 / 16.10.2026

Cartes-fiches

medial schriftlich

alles geschriebene

 

medial mündlich

Gespräch / alles mündliche

konzeptional schriftlich

Vortrag

konzeptional mündlich

WhatsApp Chat mit Freunden

Prototypen

prototypisches Merkmal; das, was normalerweise genutzt wird, Muster als Inbegriff von dem, was man sich gewöhnlich darunter vorstellt

Prototypen für gespr. Sprache

Face-to-Face Kommunikation (Gespräch)

Prototypen geschriebene Sprache

sprachliche elaborierter Text (z.B. Fachtext, Literatur, Zeitungsartikel)

Gesprochene Sprache Terminologie

Laute (Phon/Phoneme) -> sprechen, hören

Geschriebene Sprache Terminologie

Schriftzeichen (Graphem/Grapheme) -> schreiben und lesen

Multimodal

Kombination verschiedener Modi (Zeichensysteme)

Phylogenetisch 

Menschheitsgeschichtlich

ontogenetisch

Entwicklung des Individuum

Gesprochen (prototypische Merkmale) (Auswahl)

phylo- und ontogenetisch primär

Produktion & Rezeption sind synchron

situationsgebunden

flüchtig, irreversibel, deiktisch, Intonation, Mimik, Fehler, dialogisch

etc.

Geschrieben (prototypische Merkmale) (Auswahl)

phylo- und ontogenetisch sekundär

Produktion & Rezeption sind asynchron 

situationsentbunden, dauerhaft, archivierbar, geplant, monologisch

Problem bei dialogisch oder monologisch

z.B. bei Briefen

Einzelbrief: monologisch

Briefwechsel: dialogisch

Autonomiehypothese (bezogen auf Schrift)

Schrift als eigene Realitätsform

Argumente: 

- strukturelles: diskrete Einheiten

- logisches: lesen & schreiben rekurrieren nicht notw. auf gespr. Sprache

- linguistisches: Schrift gibt Distanz zum Untersuchungsgegenstand

- kulturwissenschaftliches: Schrift bewahrt vor Vergessen

- medium: optisch-visuelle Eigenschaften der Schrift gehen über auf gespr. Sprache

Dependenzhypothese (bezogen auf Schrift)

Schrift als sekundäres Zeichensystem, da es von der gespr. Sprache abgeleitet ist 

Argumente

- linguistisches: Schrift als Visualisierung von Gesprochenem

- Entwicklungspsychologisch: Schrift immer später als Sprache erworben

- logisches: Sprache existiert ohne Schrift, Schrift nicht ohne Sprache 

- funktionales: gespr. Sprache mehr genutzt als geschr.

Interdependenzhypothese

(gespr. und geschr. beeinflussen sich gegenseitig)

- Schrift als eigenständige Realisationsform, aber Dominanz der gespr. Sprache

- gespr. & geschr. Sprache sollte methodisch differenzierbar behandelt/ analysiert werden

- Grammatiken sollten beide Sprachformen berücksichtigen

Gesprächsanalyse <---> Textlinguistik

Étudier