Laut & Schrift
Seminar KleinHei
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Flashcards
medial schriftlich
alles geschriebene
medial mündlich
Gespräch / alles mündliche
konzeptional schriftlich
Vortrag
konzeptional mündlich
WhatsApp Chat mit Freunden
Prototypen
prototypisches Merkmal; das, was normalerweise genutzt wird, Muster als Inbegriff von dem, was man sich gewöhnlich darunter vorstellt
Prototypen für gespr. Sprache
Face-to-Face Kommunikation (Gespräch)
Prototypen geschriebene Sprache
sprachliche elaborierter Text (z.B. Fachtext, Literatur, Zeitungsartikel)
Gesprochene Sprache Terminologie
Laute (Phon/Phoneme) -> sprechen, hören
Geschriebene Sprache Terminologie
Schriftzeichen (Graphem/Grapheme) -> schreiben und lesen
Multimodal
Kombination verschiedener Modi (Zeichensysteme)
Phylogenetisch
Menschheitsgeschichtlich
ontogenetisch
Entwicklung des Individuum
Gesprochen (prototypische Merkmale) (Auswahl)
phylo- und ontogenetisch primär
Produktion & Rezeption sind synchron
situationsgebunden
flüchtig, irreversibel, deiktisch, Intonation, Mimik, Fehler, dialogisch
etc.
Geschrieben (prototypische Merkmale) (Auswahl)
phylo- und ontogenetisch sekundär
Produktion & Rezeption sind asynchron
situationsentbunden, dauerhaft, archivierbar, geplant, monologisch
Problem bei dialogisch oder monologisch
z.B. bei Briefen
Einzelbrief: monologisch
Briefwechsel: dialogisch
Autonomiehypothese (bezogen auf Schrift)
Schrift als eigene Realitätsform
Argumente:
- strukturelles: diskrete Einheiten
- logisches: lesen & schreiben rekurrieren nicht notw. auf gespr. Sprache
- linguistisches: Schrift gibt Distanz zum Untersuchungsgegenstand
- kulturwissenschaftliches: Schrift bewahrt vor Vergessen
- medium: optisch-visuelle Eigenschaften der Schrift gehen über auf gespr. Sprache
Dependenzhypothese (bezogen auf Schrift)
Schrift als sekundäres Zeichensystem, da es von der gespr. Sprache abgeleitet ist
Argumente
- linguistisches: Schrift als Visualisierung von Gesprochenem
- Entwicklungspsychologisch: Schrift immer später als Sprache erworben
- logisches: Sprache existiert ohne Schrift, Schrift nicht ohne Sprache
- funktionales: gespr. Sprache mehr genutzt als geschr.
Interdependenzhypothese
(gespr. und geschr. beeinflussen sich gegenseitig)
- Schrift als eigenständige Realisationsform, aber Dominanz der gespr. Sprache
- gespr. & geschr. Sprache sollte methodisch differenzierbar behandelt/ analysiert werden
- Grammatiken sollten beide Sprachformen berücksichtigen
Gesprächsanalyse <---> Textlinguistik