Kommunikation
Kommunikation
Kommunikation
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Flashcards
Grundsatz Kommunikation
"Man kann nicht NICHT kommunizieren"
*Paul Watzlawick
Aufgaben des Senders
- einfache, verständliche Formulierung der Nachricht
- übersichtliche Gliederung
- kurze Formulierung (ohne Weitschweifigkeit)
- Bezug zu bekannten Informationen
- Blickkontakt
- zum Nachfragen Motivieren
- Zwischenfragen wecken Interesse
- Zusammenfasser der Nachricht
Aufgaben des Empfängers?
- Aktiv zuhören, Gesagte mit Erfahrungen verbinden
- Den Aussagen interessante Aspekte abgewinnen
- Bei Unklarheiten, Frage stellen
Welches Modell ist von Schulz von Thun?
Das 4-Ohren Prinzip
Was ist das 4-Ohren Prinzip?
Inhalts- und Sachebene: die sachliche Mitteilung, wird überwiegend Verbal gesendet
Beziehungsebene: vor allem non-verbal (Mimik, Gestik, Körper, Haltung etc.)
Selbstoffenbarung: durch Ausdrucksverhalten, gibt Sender etwas über seine Befindlichkeit mit.
Appellebene: Sender will mit Nachricht beim Empfänger was erreichen
Welches sind die 3 Arten der Kommunikation?
Verbal (mündlich/schriftlich)
Nonverbal (Körpersprache, Mimik, Gestik, Raum, Zeit, Kleidung)
Paraverbal (Stimme, Betonung, Lautstärke, Sprechtempo, Dialekt)
Was sind die 5 Axiome (Grundsätze) von Watzlawick?
- Man kann nicht NICHT kommunizieren
- jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt
- Kommunikationsabläufe werden unterschiedlich strukturiert
- Kommunikation erfolgt digital oder analog
- Kommunikation verläuft symmetrisch oder komplementär
Was gehört zum aktiven Zuhören?
- Ausreden lassen
- Nachfragen
- Spontane eigene Ässerungen unterdrücken
- Hörbar und sichtbar Aufmerksamkeit zeigen
- Zuwendung, bewusste Körpersprache
- Das Gehörte wiedergeben
- Spiegeln
Welches sind die wichtigsten Präsentationstechniken?
- Klares Redeziel und Thema
- Zielpublikum kennen
- Einwandfreies Umfeld
- Gut strukturierter Inhalt
- Unterstützende Körpersprache
- Einsatz von Hilfsmitteln
- Auffangen von Störungen
- Kritische Nachbearbeitung
Wie ist der Aufbau einer Präsentation?
- Vorbereitung: organisatorisch und persönliche Vorbereitung
- Durchfürung: Einleitung (10% - Aufhänger, Interesse wecken) Hauptteil (85% - Kernbotschaft), Schluss (5% - Schlusswort, Appell)
- Nachbearbeitung
Was bedeutet RKP (Präsentationstechnik)
- Rhetorik (Kust des Prechens, Humor, sprachliche Bilder, rhetorische Fragen)
- Körpersprache und technische Hilfsmittel
- Persönlichkeit (authentisch, positiv, mitreissend)
Was muss bei Präsentationsmedien beachtet werden?
Einsatz richtet sich nach Grösse des Publikums und nach räumlichen sowie technischen Voraussetzungen
Vor- und Nachteile von Präsentationsmedien?
Handouts : Vorteil: Dokumentation für Teilnehmer / Nachteil: Blickkontakt geht verloren
Wandtafel: Vorteil: laufende Aufgaben, spontanität möglich, Stromunabhänig / Nachteil: leserliche Schrift erforderlich, zeitaufwendig
Beamer: Vorteil: Animiertes oder Videos möglich, auch für grössere Gruppen geeignet / Nachteil: Abhänig von Licht und Strom, kompatibilität muss da sein, technisches Versagen möglich
Was tun bei Lampenfieber?
- gute Vorbereitung ist wichtig
- üben, üben, üben
- Stichpunkte bereit halten
- mit Raum und Publikum vertraut machen
- Glas Wasser bereit stellen
- Atmung
- Entspannung kurz vorher
- "nobody is perfect"
Tipps für Streitgespräch?
- offen sprechen (sagen was bewegt, vermeiden von Vorwürfen - normal schildern!)
- Ich-Botschaften (bei den eigenen Gefühlen bleiben (Du-Sätze sind Angriffe)
- Konkrete Situationen ansprechen(keine Verallgemeinerungen)
- konkretes Verhalten ansprechen (vermeiden den Partner als langweilig etc. darzustellen)
- Beim Thema bleiben (keine alten Probleme aufwärmen (streit)
Regeln fürs Zuhören
- Zuhören signalisieren (zeigen) - dem Partner zuwenden, Blickkontakt, Nicken, Ermutigen
- Zusammenfassen - wiederholen in eigenen Worten um Missverständnisse zu vermeiden
- Offen Fragen - (keine Unterstellungen)
- Loben für gutes Gesprächverhalten (Freut mich, dass du so offen bist)
- Sagen wie man die Worte empfindet - wenn nicht einverstanden ("ich bin verblüfft, dass du das so siehst")
Wie heissen die Fragetechniken?
- offene Fragen
- geschlossene Fragen
- Alternativfragen
- Rhetorische Fragen
- Suggestivfragen
- Gegefragen
- zurückgegebene Fragen
- konkretisierende Fragen
- indirekte, reflektierende Fragen
- Richtungsweisende Fragen
- Verhaltensorientierte Fragen
Was sind offene Fragen?
Beispiel
Welche Gründe sprechen für den Vorschlag?
Was sind geschlossene Fragen?
Wer übernimmt den ersten Satz?
-Frage kann nur mit ja/nei oder sonst ganz konkret beantwortet werden
Was sind Alternativfragen?
Beispiel
Sollen wir dies gleich im Detail formulieren oder nur grobe Stichpunkte vorbereiten?
Auswahl an Fragen bieten
Was sind Rhetorische Fragen?
Beispiel
Wollen wir heute die ganze Nacht durcharbeiten?
Hier wird eine gewünschte Antwort herbeigeführt
Beispiel Suggestivfragen
Sind Sie nicht auch der Meinung.... ?
Hier wird die Antwort dem andern in den Mund gelegt
Beispiel Gegenfragen
Pers1: Wann machen wir endlich Pause?
Per2(Gegenfrage): Warum? Haben SIe Hunger?
zurückgegebene Frage
Beispiel
Pers1: Wie viele Lösungsvorschläge sollen wir erarbeiten?
Per2 (zurückgegebene Frage) Wie viele erachten Sie denn als vernünftig?
Konkretisierende Fragen
Beispiel
Was genau willst du damit sagen?, Können SIe mir ein Beispiel dafür geben?
Indirekte, reflektierende Fragen
Sind Sie also der Meinung, dass wir genügend gelernt haben?
Richtungsweisende Fragen
Beispiel
Was schlägst du als folgenden Punkt vor?
`Verhaltensorientierte Fragen
Beispiel
Wie ist die Situation? Wie bist du vorgegangen?
Was war das Resultat?