Kommunikation

Kommunikation

Kommunikation


Dominic Meyer
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Kommunikationstechniken und -strategien für die Mittelschule. Sie behandeln verschiedene Fragetechniken wie offene, geschlossene, rhetorische und suggestiv Fragen, sowie deren Anwendung in unterschiedlichen Situationen. Zudem werden Aspekte wie aktives Zuhören, Körpersprache und die Nutzung von Präsentationsmedien erläutert. Schüler profitieren von den praktischen Beispielen und Tipps, die ihnen helfen, effektiv zu kommunizieren und Präsentationen erfolgreich zu gestalten.
Karten
30
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
26.03.2014 / 09.04.2014

Cartes-fiches

Grundsatz Kommunikation

"Man kann nicht NICHT kommunizieren"

 

*Paul Watzlawick

Was sind die Grundlegenden Elemente einer erfolgreicher Kommunikation?

siehe Bild

Aufgaben des Senders

  • einfache, verständliche Formulierung der Nachricht
  • übersichtliche Gliederung
  • kurze Formulierung (ohne Weitschweifigkeit)
  • Bezug zu bekannten Informationen
  • Blickkontakt
  • zum Nachfragen Motivieren
  • Zwischenfragen wecken Interesse
  • Zusammenfasser der Nachricht

Aufgaben des Empfängers?

  • Aktiv zuhören, Gesagte mit Erfahrungen verbinden
  • Den Aussagen interessante Aspekte abgewinnen
  • Bei Unklarheiten, Frage stellen

Welches Modell ist von Schulz von Thun?

Das 4-Ohren Prinzip

Was ist das 4-Ohren Prinzip?

Inhalts- und Sachebene: die sachliche Mitteilung, wird überwiegend Verbal gesendet

Beziehungsebene: vor allem non-verbal (Mimik, Gestik, Körper, Haltung etc.)

Selbstoffenbarung: durch Ausdrucksverhalten, gibt Sender etwas über seine Befindlichkeit mit.

Appellebene: Sender will mit Nachricht beim Empfänger was erreichen
 

Welches sind die 3 Arten der Kommunikation?

Verbal (mündlich/schriftlich)

Nonverbal (Körpersprache, Mimik, Gestik, Raum, Zeit, Kleidung)

Paraverbal (Stimme, Betonung, Lautstärke, Sprechtempo, Dialekt)

Was sind die 5 Axiome (Grundsätze) von Watzlawick?

  • Man kann nicht NICHT kommunizieren
  • jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt
  • Kommunikationsabläufe werden unterschiedlich strukturiert
  • Kommunikation erfolgt digital oder analog
  • Kommunikation verläuft symmetrisch oder komplementär

Was gehört zum aktiven Zuhören?

  • Ausreden lassen
  • Nachfragen
  • Spontane eigene Ässerungen unterdrücken
  • Hörbar und sichtbar Aufmerksamkeit zeigen
  • Zuwendung, bewusste Körpersprache
  • Das Gehörte wiedergeben
  • Spiegeln

Welches sind die wichtigsten Präsentationstechniken?

  • Klares Redeziel und Thema
  • Zielpublikum kennen
  • Einwandfreies Umfeld
  • Gut strukturierter Inhalt
  • Unterstützende Körpersprache
  • Einsatz von Hilfsmitteln
  • Auffangen von Störungen
  • Kritische Nachbearbeitung

Wie ist der Aufbau einer Präsentation?

  1. Vorbereitung: organisatorisch und persönliche Vorbereitung
  2. Durchfürung: Einleitung (10% - Aufhänger, Interesse wecken) Hauptteil (85% - Kernbotschaft), Schluss (5% - Schlusswort, Appell)
  3. Nachbearbeitung

Was bedeutet RKP (Präsentationstechnik)

  • Rhetorik (Kust des Prechens, Humor, sprachliche Bilder, rhetorische Fragen)
  • Körpersprache und technische Hilfsmittel
  • Persönlichkeit (authentisch, positiv, mitreissend)

Was muss bei Präsentationsmedien beachtet werden?

Einsatz richtet sich nach Grösse des Publikums und nach räumlichen sowie technischen Voraussetzungen

Vor- und Nachteile von Präsentationsmedien?

Handouts : Vorteil: Dokumentation für Teilnehmer / Nachteil: Blickkontakt geht verloren

Wandtafel: Vorteil: laufende Aufgaben, spontanität möglich, Stromunabhänig / Nachteil: leserliche Schrift erforderlich, zeitaufwendig

Beamer: Vorteil: Animiertes oder Videos möglich, auch für grössere Gruppen geeignet / Nachteil: Abhänig von Licht und Strom, kompatibilität muss da sein, technisches Versagen möglich

Was tun bei Lampenfieber?

  • gute Vorbereitung ist wichtig
  • üben, üben, üben
  • Stichpunkte bereit halten
  • mit Raum und Publikum vertraut machen
  • Glas Wasser bereit stellen
  • Atmung
  • Entspannung kurz vorher
  • "nobody is perfect"

Tipps für Streitgespräch?

  1. offen sprechen (sagen was bewegt, vermeiden von Vorwürfen - normal schildern!)
  2. Ich-Botschaften (bei den eigenen Gefühlen bleiben (Du-Sätze sind Angriffe)
  3. Konkrete Situationen ansprechen(keine Verallgemeinerungen)
  4. konkretes Verhalten ansprechen (vermeiden den Partner als langweilig etc. darzustellen)
  5. Beim Thema bleiben (keine alten Probleme aufwärmen (streit)

Regeln fürs Zuhören

  1. Zuhören signalisieren (zeigen) - dem Partner zuwenden, Blickkontakt, Nicken, Ermutigen
  2. Zusammenfassen - wiederholen in eigenen Worten um Missverständnisse zu vermeiden
  3. Offen Fragen - (keine Unterstellungen)
  4. Loben für gutes Gesprächverhalten (Freut mich, dass du so offen bist)
  5. Sagen wie man die Worte empfindet - wenn nicht einverstanden ("ich bin verblüfft, dass du das so siehst")

Wie heissen die Fragetechniken?

  • offene Fragen
  • geschlossene Fragen
  • Alternativfragen
  • Rhetorische Fragen
  • Suggestivfragen
  • Gegefragen
  • zurückgegebene Fragen
  • konkretisierende Fragen
  • indirekte, reflektierende Fragen
  • Richtungsweisende Fragen
  • Verhaltensorientierte Fragen

Was sind offene Fragen?

Beispiel

Welche Gründe sprechen für den Vorschlag?

 

Was sind geschlossene Fragen?

Wer übernimmt den ersten Satz?

-Frage kann nur mit ja/nei oder sonst ganz konkret beantwortet werden

Was sind Alternativfragen?
Beispiel

Sollen wir dies gleich im Detail formulieren oder nur grobe Stichpunkte vorbereiten?

Auswahl an Fragen bieten

Was sind Rhetorische Fragen?

Beispiel

Wollen wir heute die ganze Nacht durcharbeiten?

Hier wird eine gewünschte Antwort herbeigeführt

Beispiel Suggestivfragen

Sind Sie nicht auch der Meinung.... ?

Hier wird die Antwort dem andern in den Mund gelegt

Beispiel Gegenfragen

Pers1: Wann machen wir endlich Pause?
Per2(Gegenfrage): Warum? Haben SIe Hunger?

zurückgegebene Frage

Beispiel

Pers1: Wie viele Lösungsvorschläge sollen wir erarbeiten?
Per2 (zurückgegebene Frage) Wie viele erachten Sie denn als vernünftig?

Konkretisierende Fragen

Beispiel

Was genau willst du damit sagen?, Können SIe mir ein Beispiel dafür geben?

Indirekte, reflektierende Fragen

Sind Sie also der Meinung, dass wir genügend gelernt haben?

Richtungsweisende Fragen

Beispiel

Was schlägst du als folgenden Punkt vor?

`Verhaltensorientierte Fragen

Beispiel

Wie ist die Situation? Wie bist du vorgegangen?

Was war das Resultat?

Was ist das Johari Fenster?

siehe Bild

Étudier