Kapitalanlagen
Fachschule für PV
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Flashcards
Was ist der Unterschied zwischen einem gemischten Mandat und einem Kategorienmandat?
- Das gemischte Mandat umfasst mehrere Anlagekategorien.
- Das Kategorienmandat umfasst eine einzelne Anlagestrategie.
Wie kann das gemischte Mandat vom Kategorienmandat unterschieden werden?
Gemischtes Mandat:
- Delegation der Anlageentscheide
- Taktik und Titelselektion (Anlageentscheide) durch Mandatsträger
- Performanceattribution notwendig
- Know How für viele Märkte
Kategorienmandat:
- Der taktische Entscheid muss anderweitig geregelt werden.
- Nur Titelselektion durch Mandatsträger
- Selektivität messen
- Focus auf spezifische Managerfähigkeiten.
Wie sehen die Evaluationskriterien für Aktienmandat aktiv/passiv aus?
Evaluationskriterien für Aktienmandat aktiv: Assets under Management, Team, Kosten, Benchmark, Track record, Anlagestil;
Evaluationskriterien für Aktienmandat passiv: Assets under Management, Team, Kosten, Benchmark, Tracking Error, Indexierungsmethode;
Zeigen Sie die drei verschiedenen Risikoprämien bei alternativen Anlagen auf.
- Traditionelle Risikoprämien (Beta: Zinsrisiken, Aktienrisiken)
- Alternative Risikoprämien (alternatives Beta: Liquidität, Volatilität, Eventrisiken)
- Managerleistung (Alpha)
Was verstehen Sie unter der J-Curve (Private Equity Anlagen)?
Verlauf der Nettoinvestitionen. Einzahlungen-Rückflüsse=Nettoinvestitionen
Erklären Sie im Zusammenhang mit Rohstoffen die folgenden Arten von Indices: Spot Return Index, Excess Return Index und Total Return Index.
- Spot Return Index: Spotpreisveränderung ohne Ertrag aus Rollen.
- Excess Return Index: Spot Return plus Ertrag aus dem Rollen des Futures.
- Total Return Index: Excess Return plus Ertrag aus Anlage des Collaterals.
Nennen Sie die Unterschiede zwischen Futures und Forwards.
Futures:
- Börsengehandelt, kein Gegenparteirisiko
- Standardisierte Form
- Margin Account
- Gewinn/Verlust wird täglich ausgeglichen
- Risikokontrolle weniger problematisch
Forwards:
- Handel over the Counter, Gegenparteirisiko
- nicht standardisiert
- kein Marging Account nötig
- Abwicklung erfolgt bei Fälligkeit
- Höhere Anforderung an Risikokontrolle
Welches sind die Anforderungen der Investoren an die Benchmarks?
- Benchmark soll dem erlaubten Anlageuniversum entsprechen
- Zusammensetzung des Benchmarks muss bekannt sein
- Berechnungsweise des Benchmarks muss bekannt sein
- Verfügbarkeit des Benchmarks muss gegeben sein
- Eintritts- und Austrittskriterien müssen bekannt sein
Nennen Sie 5 Vorzüge, welche Anlagen bei Anlagestiftungen gegenüber direkten Anlagen aufweisen?
- keine detaillierten Marktkenntnisse nötig
- keine Einzeldispositionen
- gute Diversifikation und Risikoverteilung
- keine kurzfristige Überwachung nötig
- keine Rückforderung von VST
- einfache Verwaltung und Buchhaltung
- keine Probleme betr. Neu- und Wiederanlagen
Was verstehen Sie unter Risikofähigkeit und Risikobereitschaft?
Risikofähigkeit:
- Wertschwankungsreserven vorhanden
- Kontinuität der Kasse gegeben
- keine Liquiditätsprobleme
Risikobereitschaft:
- vorhanden Risikofähigkeit
- mit Kursschwankungen leben
- in neue Märkte investieren
Welche Risiken bezüglich Kapitalanlagen kennen Sie?
- Zinsänderungsrisiko
- Währungsrisiko
- Geldwertrisiko (Inflation)
- Liquiditätsrisiko
- Kursrisiko
- Emitentenrisiko
- Regulierungsrisiko
- Wirtschaftsrisiken
- Umsetzungsrisiken