Kapitalanlagen

Fachschule für PV

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M. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Kapitalanlagen und deren Management, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Return, Anlage, Index und Benchmark, sowie verschiedene Mandatsarten und deren Bewertungskriterien. Die Karteikarten beleuchten zudem Risiken, Prämien und die Unterschiede zwischen Futures und Forwards. Ideal für Finanzprofis und Investoren, die ihr Verständnis von Anlageentscheidungen und Portfoliomanagement vertiefen möchten.
Karten
11
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
10.08.2014 / 18.01.2022

Lernkarten

Was ist der Unterschied zwischen einem gemischten Mandat und einem Kategorienmandat?

  • Das gemischte Mandat umfasst mehrere Anlagekategorien.
  • Das Kategorienmandat umfasst eine einzelne Anlagestrategie.
     

Wie kann das gemischte Mandat vom Kategorienmandat unterschieden werden?

Gemischtes Mandat:

  • Delegation der Anlageentscheide
  • Taktik und Titelselektion (Anlageentscheide) durch Mandatsträger
  • Performanceattribution notwendig
  • Know How für viele Märkte

Kategorienmandat:

  • Der taktische Entscheid muss anderweitig geregelt werden.
  • Nur Titelselektion durch Mandatsträger
  • Selektivität messen
  • Focus auf spezifische Managerfähigkeiten.

Wie sehen die Evaluationskriterien für Aktienmandat aktiv/passiv aus?

Evaluationskriterien für Aktienmandat aktiv: Assets under Management, Team, Kosten, Benchmark, Track record, Anlagestil;

Evaluationskriterien für Aktienmandat passiv: Assets under Management, Team, Kosten, Benchmark, Tracking Error, Indexierungsmethode;

Zeigen Sie die drei verschiedenen Risikoprämien bei alternativen Anlagen auf.

  • Traditionelle Risikoprämien (Beta: Zinsrisiken, Aktienrisiken)
  • Alternative Risikoprämien (alternatives Beta: Liquidität, Volatilität, Eventrisiken)
  • Managerleistung (Alpha)

Was verstehen Sie unter der J-Curve (Private Equity Anlagen)?

Verlauf der Nettoinvestitionen. Einzahlungen-Rückflüsse=Nettoinvestitionen

Erklären Sie im Zusammenhang mit Rohstoffen die folgenden Arten von Indices: Spot Return Index, Excess Return Index und Total Return Index.

  • Spot Return Index: Spotpreisveränderung ohne Ertrag aus Rollen.
  • Excess Return Index: Spot Return plus Ertrag aus dem Rollen des Futures.
  • Total Return Index: Excess Return plus Ertrag aus Anlage des Collaterals.

 

Nennen Sie die Unterschiede zwischen Futures und Forwards.

Futures:

  • Börsengehandelt, kein Gegenparteirisiko
  • Standardisierte Form
  • Margin Account
  • Gewinn/Verlust wird täglich ausgeglichen
  • Risikokontrolle weniger problematisch

Forwards:

  • Handel over the Counter, Gegenparteirisiko
  • nicht standardisiert
  • kein Marging Account nötig
  • Abwicklung erfolgt bei Fälligkeit
  • Höhere Anforderung an Risikokontrolle

Welches sind die Anforderungen der Investoren an die Benchmarks?

  • Benchmark soll dem erlaubten Anlageuniversum entsprechen
  • Zusammensetzung des Benchmarks muss bekannt sein
  • Berechnungsweise des Benchmarks muss bekannt sein
  • Verfügbarkeit des Benchmarks muss gegeben sein
  • Eintritts- und Austrittskriterien müssen bekannt sein

Nennen Sie 5 Vorzüge, welche Anlagen bei Anlagestiftungen gegenüber direkten Anlagen aufweisen?

  • keine detaillierten Marktkenntnisse nötig
  • keine Einzeldispositionen
  • gute Diversifikation und Risikoverteilung
  • keine kurzfristige Überwachung nötig
  • keine Rückforderung von VST
  • einfache Verwaltung und Buchhaltung
  • keine Probleme betr. Neu- und Wiederanlagen

Was verstehen Sie unter Risikofähigkeit und Risikobereitschaft?

Risikofähigkeit:
- Wertschwankungsreserven vorhanden
- Kontinuität der Kasse gegeben
- keine Liquiditätsprobleme
Risikobereitschaft:
- vorhanden Risikofähigkeit
- mit Kursschwankungen leben
- in neue Märkte investieren

Welche Risiken bezüglich Kapitalanlagen kennen Sie?

  • Zinsänderungsrisiko
  • Währungsrisiko
  • Geldwertrisiko (Inflation)
  • Liquiditätsrisiko
  • Kursrisiko
  • Emitentenrisiko
  • Regulierungsrisiko
  • Wirtschaftsrisiken
  • Umsetzungsrisiken

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