Lernkarten

Mélina Zaugg
Karten 174 Karten
Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 25.05.2013 / 31.08.2014
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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3 Positionen wie sich Medienrealität und Wirklichkeit zueinander verhalten:

- naiver Realismus

- naiver Konstruktivismus

- radikaler Konstruktivismus

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naiver Realismus

"Spiegel der Wirklichkeit"

Aufgabe JO möglichst genaues, getreues Bild der Welt bereitzustellen. Alles was in Wirklichkeit gesehen werden kann, wird in Berichterstattung gespiegelt.

Gibt aber kein riesen Spiegel = Spiegel hat Rahmen, kann also nur Ausschnitt zeigen. Aber innerhalb Rahmen sollten ale Positionen abgebildet sein.

These der Realitätsverzerrung = JO verzerrt Realität und hat Potential zur Manipulation und Schaden für Gesellschaft. keine allgemeinen Themen (Einzelereignisse), keine good news. JO ist passiv.

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naiver Konstruktivismus

"aktives Element in einem sozialen Prozess, aus dem eine Vorstellung von Wirklichkeit erst hervorgeht"

JO ist zentraler Teil des kollektiven Bemühens, eine gemeinsame Realität zu konstruieren, die Basis für soziales Handeln bildet. Selektive Wahrnemung des JO kan also erwünscht sein. Nicht über Tagtägliches informiert sein sollen, sondern über Aussergewöhnliches.

JO enwirft eigenes Bild aus gemeinsmer Wirklichkeit, weil er viele Mitglieder von Gesellschaft erreicht. Generiert so verlässliche Orientierung für individuelles Handeln.

JO aktive Rolle, entwirft eigenes Bild der Wirklichkeit. Setzt Rahmen, den er selber gewählt hat (nicht von Spiegel vorgegeben).

Zentralproblem: Bedarf Glaubwürdigket!

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radikaler Konstruktivismus

"Realität entsteht im Gefüge der Gesellschaft und der jeweiligen Kultur"

Wirklichkeit ist an sich nicht erkennbar, sondern Erkenntnis entsteht stets und unvermeidlich aus den Konstruktionen eines Beobachters

Konstruktionen sind nicht Wllkür und Belieben, sondern vielfältig bedingt durch Natur, Kultur, Geschichte, Sprache, Medien -> Ablehnung dogmatischer Wahrheitsansprüche.

Jouranlistische Berichterstattung ist Wirklichkeit. Sie wird durch Beobachtung und Beschreibung hervorgebracht. Was Jo schreibt stimmt.

Aber 75% nicht durch JO abgebildet und somit inexistent.

Stellt sich Frage, wie relevant ist dann JO noch? Nicht nur Problem von Glaubwürdigkeit, sondern auch Relevanz.

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Objekitivität

Gibt eigentlich keine genaue Definition, wurde im Laufe der Geschichte auch immer anders definiert.

Eigentlich sollte man Begriff verabschieden, weil er immer anders verwendet wurde und es keine fixe Def. gibt.

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Jedoch (Objektivität):

  • Ausgeschlossen wird absichtliche Fehlinformation, gelenkte Information (Zensur)
  • muss korrekt, richtig, genau, vollständig, faktisch, nicht gefühlt und gemeint, nicht gemutmasst und nicht parteiisch sein
  • readiness to modify conclusions when new evidence comes in
  • raise credibility of the profession of news reporting

-> zeig wie schlecht fassbar Begriff ist

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Folgendes macht Krise im JO aus:

Frage nach:

- Verlässlichkeit

- Glaubwürdigkeit

- Vertrauenswürdigkeit

journalistischer Beschreibung der Wirklichkeit

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Lösung zu Problem:

Unterscheidung in "was ist wirklich" / äussere Objektivität -> Objektive Auswahl von Fakten nicht möglich, immer subjektive Wertung.

Fakten müssen Stimmen. Objektivität durch Intersubjektivität. überliche Qualitätsmerkmale: Fairness, Vielfalt Themen, Nutzwert usw.

"Journis suchen also nich nach der "Wahrheit" sondern halten sich an professionelle Standards, um nicht beliebig zu entscheiden, sonder wie Publikum es erwartet.

Journis muss implizite Wertung kritsch reflektieren!