HWZ BWI-A12 Semester 6


C. S.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen der IT-Sicherheit und richten sich an Studierende oder Fachleute. Sie decken wichtige Konzepte wie Angriffe, Schutzmaßnahmen und Risikomanagement ab, darunter Systeme, Angriffe, Software, Sniffing, Spoofing, Phishing, und Recovery. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Unternehmen, Angreifern und Personen in der IT-Sicherheit, sowie die Bedeutung von Planung und Malware. Sie bieten wertvolle Einblicke für alle, die sich mit der Sicherheit von IT-Systemen befassen.
Cartes-fiches
56
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
28.06.2015 / 18.11.2015

Cartes-fiches

Was ist Malware?

Schädlige Programme (malicious software) welche Computerviren, Würmer und trojanische Pferde umfassen

Was sind Computerviren

Verbreitung durch unbemerkte Kopien von sich selbst

Welche Schäden verursachen Computerviren?

Von harmlos bis zur Zerstörung des Systems

Was sind Würmer?

Selbstständige Verbreitung über Netzwerk, daher aus weitaus schneller als Viren. Verbreitung über Internet (u.a. E-Mail-Anhang, Software, Instant Messaging, JavaScript-Code auf Webseiten.)

Welche Schäden verursachen Würmer?

Gleiche Schäden wir Viren und zusätzlich Beeinträchtigung oder Unterbrechung des Netzwerks

Was sind Trojanische Pferde?

Trojaner verhalten sich zunächst wie legitime Softwar und stellen die erwartete Funktionaltitä bereit. Beinhalten eine zwei, verborgene Funktion, die Schäden verursachen kann. (z.B. Steuerung des Systems mit Rechten eines Benutzers, Ermittlung von Passwörtern, Zerstörung von Dateien). Sie verbreiten sich nicht selbstständig und beinhalten häufig schädliche Spyware

Was ist Spyware?

Verbreiteste Form: Adware. Beobachen das Surfverhalten und blenden entsprechende Werbung ein. Keylogger: Zeichnen jeden Tastendruck auf. Senden Daten (z.B. Passwörter) an Angreifer

Antiviren-Software

Software die Malware (insbesondere Viren) in einem IT-System lokalisiert, blockiert und entfernt.

Was ist ein Hacker?

Person, die sich unerlaubten Zugang zu einem Computersystem verschaffen.

Was ist ein Cracker?

Hacker mit kriminellen Absichten

Was ist Cybervandalismus?

Absichtliche Unterbrechung, Verunstaltung oder Zerstörung einer Webseite oder eines Anwendungssystem

Spoofing

Verwendung einer falschen Identität (E-Mail Adresse, Benutzerkonto).

Varianten von Spoofing?

Frame-Spoofing, Link-Spoofing (Phishing)

Sniffer

Netzwerkanalysewerkzeug zur Aufzeichnung und Überwahung von Datenverkehr. Grosse Hilfe für Administratoren.

Arten von Sniffing?

Passives Sniffing: i.d.R. schwer zu erkennen. Aktives Sniffing: manipuliert Netzwerkteilnehmer und leitet fremden Datenverkehr durch das Sniffing-Programm, und geschützte Informationen (E-Mail, Dateien etc) abzufangen.

Was tun gegen Sniffing?

Sicherheitsprotokolle verwenden

Was heisst DoS?

Denial-of-Servie-Angriffe

Was ist DoS?

Versuch einen oder mehrere Dienste in der Funktion zu stören, bzw. komplett zu deaktivieren. Eine mögliche Angriffstechnik überschwemmt ein Netzwerk oder Server mit Kommunikations- bzw. Serviceanfragen.

Was ist ein Botnetz?

Urheber von DoS Angriffen nutzen oft Tausende von Zombie-PCs, die ohne Wissen deren Eigentümer mit Malware infiziert und zu einem Botnetz zusammengeschlossen sind.

Was ist ein Backdoor?

Funktion einer Software, die es einer Person ermöglicht, an den regulären Authentifizierungsverfahren vorbei Zugriff auf ein System zu erhalten.

Was tun gegen Backdoor?

Einrichtung eines speziellen Passworts, welches auf alle eingesetzten Systeme unabhängig von deren Konfiguration aktiv ist.

Wozu werden Botnetzte verwendet?

Zum Starten von Ddos-Angriffen, Zum Starten von Phishing-Angriffen, Zum Versenden von Spam-Mails

Lohnt sich Spam`?

Forscherteam erforschte kleines Spam-Botnetz und modifizierte einen kleinen Teil der Spam-Mails. Umsatz pro Tag: 9500 Dollar

Indentitätsdiebstahl

Betrüger ermitteln wichtige persönliche Dten (Nummer der Sozialversicherungsnummer, Kreditkarte), um sich anschliessend als andere Person ausgeben zu können.

Populäre Variante für Identitätsdiebstahl?

Phishing: gefälschte Websites werden eingerichtet, die wie diejenigen legaler Firmen aussehen. Anwender werden per Mail auf die gefälschte Webseite geleitet und angewiesen, dort Daensätze zu aktualisieren oder zu bestätigen

Phishing Techniken?

Evil Twins, Pharming

Was sind Evil Twins

drahtlose Netzwerke, die sich als vertrauenswürdig ausgeben (Flughafen),

Was ist Pharming?

Anwender werden über eine manipulierte DNS-Namensauflösung mit der IP-Adresse des Angreifers verbunden. Manipulation ist u.a. möglich durch: Änderung der DNS-Server Einträge des Opfersystems. Fälschung der statischen Zuorddnungsdateuen (Host-Dateien)

Was sind Probleme für Systemarchitekten und Benutzer?

(Natur-)Katastrophen / Disaster Recovery, Cyberterrorismus und Cyberkriegsführung

Was gibt es für Natur-Katastrophen/Disaster Recovery

Hardware, Programme, Informationen etc. könnend urch Feuer, Stromausfälle und andere Katastrophen beschädigt werden. Rekonstruktin ist, wenn überhaupt mglich, zeit und kostenintensiv.

Cyberterrorismus und Cyberkriegsführung

Verursachung von Störungen und Schäden z.B. an Stuerungseinrichtungen für den Luftverkehr, Stromkraftwerke, Finanzmarktnetzwerken etc.

Risikoabschätzung

Schätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Problems sowie des verursachten Schadens bei Auftreten des Problems, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Kontrollen zu bestimmen.

Beispiele für Risikoabschätzung

Risiko (Stromausfall, Veruntreuung, Benutzerfehler), Wahrscheinlichkeit des Auftretens (in %), Verlusbereicht/Druchschnitt (in Euro), Erwarteter jährlicher Verlust (in Euro --> Wahrscheinlichkeit des Auftretens * Verlustbereich)

Betriebswirtschaftliche Bewertung von Investition in IT-Sicherheit

ROSI - Return on Security Investment

Hochverfügbarkeitslösungen: Ansätze zur Steigerung der Verfügbarkeit

Fehlertolerante Computersystme, Load-Balancing, Speigelung, Clustering, Recovery Oriented Computing

Hochverfügbarkeitslösungen für grössere Katastrophenfälle

Disaster Recovery Plannung (DRP), Business Continuity Planning (BCP)

Fehlertolerante Computersysteme

IT-Systeme, die zusätzliche, zumeist redundante Hardware-,Software und Stromversorgungskomponenten verwenden, um eine unterbrechungsfreie Vefügbarkeit der Systeme zu gewährleisten

Load-Balancing

Verteilung sehr vieler Zugriffsanforderungen auf mehrere Systeme, sodass ein einzelnes System nicht überlastet wird.

Spiegelung

Duplizieren aller Prozesse und Transaktionen eiens Systems auf ein Ersatzsystem, um Unterbrechungen des Dienstes zu verhindern, falls das primäre System ausfällt.

Clustering

Verknüpfung von mehreren Systemen, sodass die weiteren Systeme als Ersatz dienen können oder um die Verarbeitung des Gesamtsystems zu beschleunigen.

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