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Thomas Flütsch
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die integrierte Kommunikation für Unternehmen. Sie decken Themen wie Strategien, Zielgruppen, Medien, Kennzahlen und die verschiedenen Instrumente der Kommunikation ab. Ideal für Marketingeinsteiger, die verstehen möchten, wie Unternehmen ihre Botschaften effektiv gestalten und verbreiten, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen und die Effizienz ihrer Kommunikation zu steigern.
Karten
27
Lernende
13
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
18.09.2013 / 30.11.2024

Lernkarten

Was ist Kommunikation?

Übermittlung von Informationen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der Steuerung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen bestimmter Adressaten (=Zielgruppen) gemäss spezifischer Zielsetzungen Kommunikation (lat. communicare) bedeutet: teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, gemeinsam machen, vereinigen   Kommunikation wird häufig als „Austausch“ oder „Übertragung“ von Informationen beschrieben.   Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich.

Was sind die 4 P s ?

  • Product (Produktpolitik)
  • Promotion (Kommunikationspolitik)
  • Price (Konditionen, Preispolitik)
  • Place (Distributionspolitik)

Was sind die Merkmale der Integrierten Kommunikation (IK)

  • Ziel der Unternehmenskommunikation
  • Ist ein Managementprozess
  • Umfasst alle internen und externen Kommunikationsinstrumente
  • Schafft Einheit in der Kommunikation
  • Steigert Effizienz der Kommunikation
  • Erzeugt ein einheitliches Erscheinungsbild bei den Zielgruppen

Was sind die Elemente der Integrierten Kommunikation?

  1. Corporate Identity und Corporate Image
  2. Corporate Culture
  3. Corporate Performance
  4. Corporate Behaviour
  5. Corporate Communications
  6. Corporate Design

Was sind die 10 Kommunikationsinstrumente?

  1. Mediawerbung
  2. Verkaufsförderung
  3. Direct Marketing
  4. Public Relations
  5. Persönliche Kommunikation
  6. Messen/Austellungen
  7. Event-Marketing
  8. Sponsoring
  9. Multimedia/Online
  10. Mitarbeiterkommunikation

Was ist Corporate Identity und Corporate Image?

Identity: Bild, das sich ein Unternehmen geben will, mit diversen Massnahmen > Selbstbild (wie will ich mich im Markt positionieren)

Image: Bild, das die Öffentlichkeit vom Unternehmen hat > Fremdbild (wie nimmt mich die Umwelt/der Markt wahr)

Was ist Corporate Culture?

Werte, Normen, Verhaltensweisen, die das Klima und den Charakter eines Unternehmens prägen > Unternehmenskultur

Was ist Corporate Performance?

Erbringen einer einwandfreien Marktleistung

Was ist Corporate Behaviour?

Sicherstellen eines ethisch wertvollen und konsequenten Unternehmensverhaltens

Was ist Corporate Communications?

Realisierung eines gegenüber allen Zielgruppen einheitlichen Kommunikationssystems >Programme, Inhalte, Prozesse

Was ist Corporate Design?

Einheitliches Erscheinungsbild (Logos, Farben) in sämtlichen Kommunikationsmitteln

Warum und wann ist eine IK sinnvoll und notwendig?

  • Je grösser das Unternehmen...
  • Je diversifizierter das Unternehmen...
  • Je heterogener das Produktprogramm...
  • Je mehr eingesetzte Kommunikationsinstrumente...
  • Je internationaler das Unternehmen...
  • Je vielfältiger die Zielgruppen...
  • Je stärker das Konkurrenzfeld...
  • Je mehr Kommuniktationsabteilungen im Unternehmen...

Was sind die 7 W-Fragen?

  • Wo stehen wir? –> Analyse der Ausgangssituation, Umfeld-/Kontextanalysen etc.
  • Warum machen wir das Projekt überhaupt? –> übergeordnete Ziele des Auftraggebers, angestrebter Projektnutzen (Impact)
  • Was soll konkret erreicht werden? –> messbare Ziele und Ergebnisse (Output, Outcome)
  • Wie können wir die Ziele erreichen? –> logische Projektstruktur und Arbeitspakete, die sich aus der Zielformulierung ergeben (Projektstrukturplan)
  • Wer macht was? –> klare Rollen, Projektorganisation, Personaleinsatzplan, klare Verantwortlichkeiten schaffen!
  • Bis wann? –> Meilensteine, wichtige Termine
  • Wieviel? –> Aufwandsschätzung, Kostenschätzung (hier wohl weniger relevant), sonstige Ressourcen, die notwendig sind

Was ist die Mediaplattform?

Bestandteil des Werbekonzeptes und dient der Bestimmung der Wege und Instrumente (welche Medien).

  • Mediazielgruppe
  • Mediastrategie
  • Mediaziele
  • Werbeträger
  • Werbemittel
  • Media Einsatzplan

Beinhaltet das Wer, Wo, Wann, Womit, Wieviel

Kennzahlen: Was ist die Reichweite (Netto-) ?

Anteil Zielpersonen, die ein Werbeträger erreicht.

Kennzahlen: Was ist OTS ?

OTS (Opportunity to see) Wie oft eine mind. 1x erreichte Person - bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien - im Durchschnitt erreicht wurde.   Der Durchschnittskontakt (OTS) gibt das Verhältnis zwischen Brutto- und Nettoreichweite eines Mediaplans an.

Kennzahlen: Was ist GRP ?

GRP (Gross Rating Point) Kontaktsumme einer Werbebotschaft in den verschiedenen Medien, in %

Kennzahlen: Was ist TKP ?

TKP (Tausend-Kontakt-Preis) Kosten, um 1‘000 Kontakte in der Zielgruppe zu erzielen. Massstab für die Wirtschaftlichkeit eines Mediums.

Was ist die Copyplattform?

Überbringung der Haupt- und Nebenbotschaft und mit welchem Stil.

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Die inhaltliche Gestaltung von Werbeaussagen, die äussere Aufmachung der Werbemittel, das psychologische Umfeld der Informationsaufnahme und -verarbeitung sowie die Wirkung auf den Kaufentscheidungsprozess kennzeichnen den Bereich, welcher als Copy Strategie bezeichnet wird. Die Anzahl der möglichen, erzielbaren Kontakte tritt in diesem Abschnitt des Konzeptes in den Hintergrund. Als der qualitative Teil des Werbekonzeptes formuliert die Copyplattform die Richtlinien zur kreativen Umsetzung. Inhalte der Copyplattform sind:

  • Strategieansatz
  • Hauptbotschaft (Kommunikative Leitidee)
  • Nebenbotschaft
  • Kernaussagen (USP/UAP)
  • Consumer-Benefit (Verbrauchervorteil)
  • Reasen Why
  • Zusatzmotivation
  • Tonalität / Stil
  • Product-Benefit

Was bedeutet KISS ?

keep it simple and stupid/short   Kurze, knappe, nutzenvermittelnde Botschaften, die von der Zielgruppe positiv wahrgenommen werden

Was bedeutet AIDA ?

  • Attention (Aufmerksamkeit erregen)
  • Interest (Interesse wecken)
  • Desire (Besitzwunsch auslösen)
  • Action (Kauf bewirken)

Was ist der Unterschied zwischen Werbemittel und Werbeträger?

Und was sind die Hauptelemente der jeweiligen Kategorie?

Werbebotschaften werden auf Werbemitteln (Anzeigen, Werbespots, Plakate) platziert. Mithilfe von Werbeträgen (z.B. Zeitungen, Fernsehen, Plakatsäulen) werden sie dem Umworbenen zugänglich gemacht.

 

Hauptwerbemittel sind:

  • Inserat, Anzeige
  • Kino-, Radio-, TV-Spot
  • Direct Mail(ing)
  • Streuwurf, Haushaltswerbung
  • Plakat
  • Banners (Web)

Werbeträger: Zeitschrift, Zeitung, TV-, Radiosendung, Plakatwand, ÖV, Website etc.

 

Unterschied zwischen Intermedia- und Intramediavergleich?

Intermediavergleich Vergleich der verschiedenen Werbeträger oder Werbemittel untereinander zur Bestimmung des optimalsten Medieneinsatzes   Intramediavergleich Vergleich innerhalb einer Kategorie eines Werbeträgers oder Werbemittels

Was ist Direct Mail(ing) ?

Das klassische Mailing mit Brief, Prospekt und Antwortelement, meist in einem C5-Couvert versandt

Was beinhaltet ein Mediaplan ?

Enthält die einzelnen Informationen zu den Werbemitteln bzw. – trägern wie z.B.: Reichweite, Tausend-Kontakt-Preis, OTS, GRP, Termine, Budget und Einsatzorte.

Was gibt es für Media-Strategien ?

  • Breiten-Strategie = Hohe Reichweite (z.B. in vielen verschiedenen Zeitschriften)
  • Tiefen-Strategie = Vielzahl Kontakte (z.B. nur in einer Zeitschrift, dafür in jeder Ausgabe)

Was bedeuten die Abkürzungen JUP + BK ?

JUP = Jahresumsatzprämie

BK = Beraterkomission

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