Integrierte Kommunikation

Integrierte Kommunikation nach Bruhn

Integrierte Kommunikation nach Bruhn


A. A.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die integrierte Kommunikation im Marketing. Sie decken Themen wie die verschiedenen Formen der Integration, die psychologischen und ökonomischen Wirkungen sowie die Zielsetzung und Umsetzung von Kommunikationsstrategien ab. Besonders nützlich sind sie für Marketingfachleute und Studierende, die sich mit der Koordination von Kommunikationsinstrumenten, der Erreichung von Marketingzielen und der Steigerung der Effizienz im Kommunikationsmanagement beschäftigen.
Flashcards
15
Students
6
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
04.03.2016 / 02.04.2024

Flashcards

Aufgaben der IK (Integrationen)

 

  • Planerische Integration
    Top-down vs. Bottom-up
  • Organisatorische Integration
    Aufbau- und Ablauforganisation
  • Personelle Integration
    Kooperations- und Koordinationsbereitschaft der Mitarbeiter
  • Kulturelle Integration
    Integrationsorientierte Unternehmenskultur
  • Informelle Integration
    Einsatz von Kommunikationsmedien und Datenbanken

10 Schritte des IK-Konzepts

  1. Situationsanalyse und kommunikative Problemstellung
  2. Strategische Positionierung
  3. Hauptzielgruppe und Nebenzielgruppen
  4. Zielgruppenziele (Kommunikationsziele)
  5. Kommunikative Leitidee, Kern-/Einzelaussagen, Tonalität
  6. Leitinstrument/flankierende Instr., Gestaltungsprinzipien
  7. Massnahmenziele und Kommunikationsmittel
  8. Kommunikationsbudget
  9. Organisatorische Regeln zur Umsetzung
  10. Erfolgskontrolle des IK-Konzeptes

Wirkung der IK – Psychologisch

Psychologische Wirkung

  • Steigerung der Motivation der MA
  • Zunehmende Identifikation der MA
  • Einheitliches Erscheinungsbild
  • Verstärkung der Kommunikationswirkung
  • Differenzierung gegenüber Mitbewerbern
  • Lerneffekte bei den Zielgruppen
  • Aufbau von Vertrauen

Wirkung der IK – Ökonomisch

Ökonomische Wirkung

  • Sinkende Kosten durch Vermeidung von Doppelarbeiten
  • Effizienzsteigerung der Kommunikationsarbeit
  • Unterstützung der Marketingziele (Absatz, Gewinn, Marktanteil)

Formen der Integration

  1. Inhaltliche Integration
    Als Verbindungslinien werden einheitliche Botschaften, Argumente u.a. genutzt.
    Ritter Sport-> quadratisch praktisch gut, Slogan, Form, Verpackung
     
  2. Formale Integration
    Einheitliches und dadurch leicht wiedererkennbares Erscheinungsbild
    Meist in CI oder CD festgehalten
     
  3. Zeitliche Integration
    Abstimmung zwischen den Verschiedenen Kommunikationsinstrumente für gegenseitige Unterstützung
    Sicherstellen der Kontinuität von Aussagen

Funktionen von Zielen

    • Entscheidungs- und Steuerungsfunktion (geben klare und spezifizierte Richtung vor)
    • Koordinationsfunktion (zw. Beteiligten, Abteilungen, Partnern)
    • Motivations- und Befriedigungsfunktion (Zeigt MA, was von ihm erwartet wird)
    • Kontrollfunktion (Erfolg zeigt sich im Zielerreichungsgrad und liefert Grundlage für Konsequenzen)
    • Legitimationsfunktion (MA und UG-Leitung verstehen Aufgaben besser)

    Zieldimensionen (Vollständige Zielformulierung)

    • Zielart: Was soll erreicht werden?
    • Ausmass: Wie viel soll erreicht werden?
    • Zeitbezug: Wann soll das Ziel erreicht werden?
    • Objektbezug: Bei welcher Marke, Produkt … soll das Ziel erreicht werden?
    • Zielgruppe: Bei wem soll das Ziel erreicht werden?

    Psychologische Wirkungskategorien

      • kognitiv (die Erkenntnis betreffend) -> Bekanntheit, Wissen -> Mediawerbung
      • affektiv (das Gefühl betreffend) -> Einstellung, Image (pos. und einzigartig), Präferenzen, Sympathie -> TV-Spots, Sponsoring, Event (Emotionale Welten)
      • konativ (das Verhalten betreffend) -> Kaufverhalten, Ausprobieren, Wechseln, Kaufmenge erhöhen, Weiterempfehlung -> pers. Kommunikation

      Involvment (hypothetisches Konstrukt)

      grad der Ich-Beteiligung resp. Engagement (Interesse und/oder Einsatz)

      individuelle, persönliche Bedeutung 

      kognitiv

      (die Erkenntnis betreffend) -> Bekanntheit, Wissen -> Mediawerbung

      affektiv

      (das Gefühl betreffend) -> Einstellung, Image (pos. und einzigartig), Präferenzen, Sympathie -> TV-Spots, Sponsoring, Event (Emotionale Welten)

      konativ

      (das Verhalten betreffend) -> Kaufverhalten, Ausprobieren, Wechseln, Kaufmenge erhöhen, Weiterempfehlung -> pers. Kommunikation

      Inhaltliche Integration
       

      Als Verbindungslinien werden einheitliche Botschaften, Argumente u.a. genutzt.
      Ritter Sport-> quadratisch praktisch gut, Slogan, Form, Verpackung
       

      Formale Integration
       

      Einheitliches und dadurch leicht wiedererkennbares Erscheinungsbild
      Meist in CI oder CD festgehalten

      Zeitliche Integration

      Abstimmung zwischen den Verschiedenen Kommunikationsinstrumente für gegenseitige Unterstützung
      Sicherstellen der Kontinuität von Aussagen

      Study