Innere Medizin

Zum Auswendiglernen

Zum Auswendiglernen


D. E.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Innere Medizin auf Universitätsniveau. Sie behandeln verschiedene Krankheitsbilder wie Hepatitis, Leberzirrhose und Herzinsuffizienz, wobei Symptome, Diagnosekriterien und Therapieansätze im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Ärzte, die sich auf Prüfungen oder die klinische Praxis vorbereiten, da sie wichtige Konzepte und Behandlungsstrategien verständlich darlegen.
Flashcards
298
Students
11
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
21.12.2014 / 27.07.2022

Flashcards

AIM 2:

Was ist ein signifikanter Gewichtsverlust?

>5% des KG über 6-12 Monate

AIM 2: Was ist der tägliche Kalorienbedarf für Männer und Frauen?

Männer: 35kcal * KG; Frauen 30kcal * KG

AIM 2: Wie teilt man den Schweregrad einer Malnutrition ein?

  • keine Malnutrition: <10% KG innert 6 Monaten
  • mässige Malnutrition: 10-20% innert 6 Monaten
  • Schwere Malnutrition: >20% oder BMI<16

AIM 2: Wieso haben Geritraische Patienten ein höheres Risiko für Malnutrition?

8 Gründe mit D:

  • Dentition
  • Desgeusia
  • Dysphagie
  • Diarrhoe
  • Dementia
  • Depression
  • Drugs
  • Disease

HAM 1: Einteilung des Dyspneu-Schweregrads nach MRC

MRC= Medical Research Council

  • Grad 1: Dyspneu bei schwerer körperlichr Belastung
  • Grad 2: Dyspneu beim Gehen Bergauf und schnellem Gehen
  • Grad 3: Anhalten wegen Dyspneu beim eigenen Schritt-Tempo, und langsameres Gehen als Gleichaltrige
  • Grad 4: wegen Dyspneu nach weniger als 100m stehen bleiben
  • Grad 5: bereits beim Anziehen ausser Atem, Haus-Verlassen unmöglich

HAM 1: Einteilung des Dyspneu-Schweregrads nach NYHA

NYHA= New York Heart Association

  • I: Alltägliche Aktivität nicht eingeschränkt
  • II: leichte Einschränkung bei mässiger Belastung
  • III: Alltägliche Aktivität eingeschränkt, bei leichter Belastung
  • IV: Dypsneu in Ruhe

HAM 1: Alorhithmus zur Triage bei Dyspneu

Siehe Bild

HAM 2: Einteilung der Abgabekategorien von Medikamenten

  • A+: Betäubungsmittel
  • A: Verschreibung durch Arzt/Tierarzt und nur einmalige Abgabe
  • B: Verschreibung durch Arzt/Tierarzt, mehrmalige Abgabe
  • C: Fachberatung durch Medizinalpersonal (Apotheker, Hebamme, Arzt, Apotheke-Gehilfin)
  • D: Fachberatung (auch in Drogerie erhältlich)
  • E: ohne Fachberatung (Discounter)

HAM 4: Definition von Müdigkeit (Dauer)
 

  • Akut: <1 Monat
  • Anhaltend: 1-6 Monate
  • Chronisch: >6 Monate

HAM 4: Algorhithmus zur Müdigkeit

Siehe Bild

HAM 4: Red flags für Rückenschmerzen? (10)

  1. Progrediente Parese
  2. Alter <20 J. & >55 J.
  3. Glukokortikoid-Therapie
  4. adäquates Trauma
  5. i.v. Drogenkonsum
  6. Nacht- & Ruheschmerz
  7. Morgensteifigkeit
  8. Malignom in der Anamnese
  9. unerklärter Gewichtsverlust
  10. Fieber/ Nachtschweiss

HAM 4: Mini-UNtersuchung bei Lumbal-Schmerzen

  • Rückeninspektion, FBA, Otto & Schober, Beckenschiefstand, Taillendreieck, Skoliose, Beweglichkeit
  • WS abtasten
  • Nierenloge abklopfen, Blase palpieren
  • Muskel-Eigenreflexe: PSR, ASR, Lasègue; Grosszehen-Heber, Plantarflexion, Dorsalflxion
  • Sensibilität
  • Quadricepsschwäche  (L3,L4) -> sit-to-stand-Test

HAM 4: Yellow  flags bei Rückenschmerzen -> Risikofaktoren für Chronifizierung (7)

  1. Rückenanamnese
  2. Psychosoziales Umfeld
  3. schlechte Arbeitszufiredenheit, niedriger Sozialstatus
  4. Depression, andere Hinweise für psychischen Stress
  5. Alkohol, Zigaretten, Drogen
  6. Rentenbegehren
  7. mehrere Schmerzlokalisationen

HAM 4: Spondylogenes Schmerzsyndrom

  • hält sich an Myotome ud Sklerotome, nicht aber an die Dermatome -> Pseudoradikulär
  • lumbospondylogen-> Ausstrahlung in Gesäss und Oberschenkel
  • Zervikozephales Syndrom -> Ausstrahlung ins Occiput/Kopf (C0-C3)
  • Zervikobrachial-Syndrom -> Ausstrahlung in Schultergürtel (C4-C7)

HAM 7: Red flags beim Thoraxschmerz (

  1. Blässe, Schwitzen
  2. Stechen, atemabhängiger Schmerz
  3. Ausstrahlung in Bauch, Nacken, Rücken, Hals, Kiefer, Arme
  4. Retrosternalschmerz
  5. plötzlicher Beginn
  6. ausgeprägte Angst des Patienten
  7. Fieber (>38°)
  8. Übelkeit, Erbrechen
  9. Dyspneu (auch wenn mimld)
  10. Hämoptoe
  11. Herzklopfen, Herzrasen
  12. Risikofaktoren für Thromboembolie
  13. Bekannte Gefässerkrankung, Kardiovaskuläre Risikofaktoren
  14. Medikamente, toxische Substanzen

HAM 7: Score zur Einschätzung der Wahrscheinlichkeit für eine KHK

Marbuger Herz Score, 5 Kriterien mit jeweils 1 Punkt

  1. Mann >55 J./ Frau >65 J.
  2. Schmerz nicht durch Palapation reproduzierbar
  3. bekannte Vaskulre Erkrankung
  4. Beschwerden sind belastungsabhängig
  5. Patient selber vermutet KHK als Ursache

HAM 7: Algorhithmus zu Thoraxschmerzen

Siehe Bild

HAM 10: Anamnese bei Erkältung

  1. Symptome? Dauer?
  2. Selbstmedikation?
  3. Immunsuppression?
  4. Allergien?
  5. Chronische Krankheiten?
  6. Schwanger?
  7. REISEANAMNESE

HAM 10: Untersuchung bei Erkältung

  1. Vitalzeichen: Temp, Puls, evt. BD
  2. Kernig-Zeichen, Kinn-auf-Brust
  3. Sinus maxillariss & frontalis abklopfen
  4. Racheninspektion, Halslymphknoten-Palpation
  5. bei Ohrensymptomen: Otoskopie, Weber-Test
  6. Nasenatmung
  7. Lungen-Auskultation & -Perkussion, evt. Stimmfrenitus & Bronchophonie

HAM 10: Score zur Beurteilung der Wahrscheinlichkeit einer Strepptokokken A Infektion

  • -1 bis 1 Punkt -> unwahrscheinlich
  • 2-3 Punkte -> wahrscheinlich, aber Behandlung gemäss dem Schnell-Test
  • 4-5 Punkte -> sehr wahrscheinlich, Antibiotika Therapie gliech beginnen, oder dennoch Schnell-Test

Centor Kriterien

  1. Alter 3-14 (1 Punkt)
  2. Alter 14-44 (0 Punkte)
  3. Alter >45 (-1 Punkte)
  4. kein Husten
  5. Temp >38°
  6. vordere zervikale Lymphadenopathie
  7. Tonsille geschwollen und/oder mit Belag

PNE 1: Klinische Kriterien für die Stabilität einer CAP= Community acquired Pneumonie

  1. Temp. <37.8°C
  2. Atemfrequenz <4/min
  3. BD >90mmHg
  4. Puls <100/min
  5. SO2 > 90% oder PO2 > 60mmHg
  6. sichere Orale Ernährung und Medikamenteneinnahme
  7. normaler Mentalstatus

PNE 1: Acute Respiratpry Distress syndrome

  1. Morphologisches Korrelat
  2. Ursachen
  3. Histologie
  4. Radiologie
  5. Klinik

  1. DAD = Diffuse Alveolar Damage
  2. Mikrobiologische Erreger, Sauerstoff, Toxische Gase, Schock, Sesis, Aspiration, Trauma...
  3. Endothel- und Kapillarwand-Schaden, (Nekrose Pneumocyttyp 1)Intersitielles danach Alveoläres Ödem, Surfactant-Mangel, Alveorakollaps (Proliferation PneumocytTyp 2), Entzündung, Fibrose -> Hyaline Membranen
  4. bilaterales diffuses Infiltrat, Honigwabenlungen
  5. Lebensbedrohliche respiiratprische Insuffizienz, O2-refraktär, Zyanose,  Hypoxämie, oft Progredienz zum MOV

PNE 1: Akute nekrotisierende granulomatöse Vaskulitis

= Wegener Granulomatose

  1. cANCA in 95%
  2. Befall der kleinen bis mittellgrossen Gefässe
  3. Befall der Atemwege
    1. Nase (Nasopharyngeale Ulcera)
    2. Nasen-Nebenhöhlen-> Chronische Sinusitis
    3. Lunge (bilaterale Infiltrate)
    4. Glomerulonephritis
  4. Krank im 5.Lebensjahrzehnt
  5. Sterben ohne Therapie:ca. 80%
  6. Therapie:Immunsuppression

PNE 1: Srakoidose, eine granulomatöse Systemerrankung

  1. Befall der Organe: Lunge, Leber, Augen, ZNS, Haut, Herz, Hyperkalzämie ...
  2. Histologie: nicht verkäsende = nicht nekrotische, epitheloide Granulome, mit Riesenzellen
  3. Radiologie: hiläre Lymphadenopathie & Retiko-Noduläre-Zeichnung
  4. Verlauf in 95% chronisch, bei akutem Verluaf = Löfgren-Syndrom

PNE 1: EAA = Exogen-Allergische-Alveolitis = Hypersensitivitäts-Pneumonitis

  1. Hypersensitivitäts-Reaktion auf inhalierte Organische-Antigene
  2. häufige Berufserkrankunge
  3. Hypersensitivitätsreaktion des Typ III (Immunkomplex) und Typ IV (Zell-vermittelt)
  4. akute Präsentation: Fieber, Dyspnoe, Husten
  5. chronische Präsentation: zunehmende Dyspneu, Husten, Müdigkeit

PNE 1: COP= Kryptogen Organisiserende Pneumonie

früher BOOP= Bronchiolitis obliterans organiserende Pneumonie

  1. Ursache unklar; evt. überschiessende Reparatur-Vorgänge auch Lungenschädigung (Infekt, Systemerkrankung (SLE, RA, Sjögren), Medikamente...)
  2. Histologie: Granulationspfröpfe, anfangs in den Alveolen, später auch in den respiratorischen Bronchioli
  3. Klinik: schleichender Beginn: Dysnpneu, Husten, Müdigkeit, Gewichtsverlust, aber kein Nachtschweiss oder Hymoptysen
  4. Therapie: Glukokortikoide
  5. Prognose: meist sehr gut

PNE 1: Medikamenten Induzierte Pneumonie

  1. über 350 Medikamente mit bekannter Pulmonaler NW
  2. Schädigung über verschiedene Pathomechanismen:
    • Oxidativer Schaden (Nitrofucan (AB bei HWI))
    • Phospholipid-Ablagerung (Amiodaron)
    • direkter Zytotoxischer Schaden (Chemotherapeuthika wie Bleomycin)
    • Immunologische vermittelte Wirkung (Syst.LE (Procainamid, INH)
  3. Histologisches Bild:
    • DAD
    • Infiltrate & Eoosinophilie
    • Interstitielle Pneumonien (DIP, LIP)
    • Granulomatöse Entzündung
  4. Klinik: Husten (unproduktiv), progrediente Dyspneu, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Fieber
  5. Theraphie. Weglassen des Medikaments, ggf. Glukokortikoide

PNE 2: Samter-Trias =morbus Wildal

Unverträglichkeits-Reaktion auf Aspirin und andere NSAID

  1. AS
  2. Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen
  3. Nasale Kongestion und Broncho-Kontriktion nach >20min der Einnahme von ASS/NSAID

PNE 2: Asthma-Diagnose-Stellung

  1. Anamnese
  2. Untersuchung (Auskultation)
  3. Spirometrie
  4. Peak-Expiratory-Flow
  5. Messen der Bronchialen Hyperreaktivität
  6. Labor (Eosinophilie)
  7. Allergie-Suche

PNE 2: Tiffenauquotient

Sagt aus, ob Obstruktin vorhanden ist: Anteil des Erst-Minuten-Volumens an der Vital-Kapazität. Aber das FEV1in % des Sollwerts quantifiziert das Ausmass der Obstruktion

PNE 2: Bronchodilatationstest

Ist Positiv, wenn das FEV1 um 200ml zunimmt und sich um >12% verbessert

PNE 2: Asthma-Medikation

  • LABA/SABA: Lang und Kurzirksame Beta-Mimetika
  • inhalative Kortikosteroide
  • Leukotrien-Antagonisten (Verhindern MAstzell/Eosinophlen-Degranulation)
  • Nedocromil, Cromoglykate(Verhindern Mastzell/Eosinophilen-Degranulation)
  • Xanthine (Bronchodilatatorisch & Antiinflammatorisch, aber viele NW)
  • Systemische Kortikosteroide
  • Anti-IgE

PNE 2: Beim Asthma verwendete ICS

  • Beclomethason
  • Budesonid
  • Flunisolid
  • Fluticason

PEN 3: Definition der Restriktion

Totalkapazität (Residualvolumen + Vitalkapazität) < 80%

PNE 3: Intra-Pulmonale-Ursachen für eine Restriktion

  • Pneumonie
  • Atelektase
  • Interstitielle Lungenerkrankung
  • Lungentumor
  • Lungenödem
  • St.n.Lungenresektion
  • Pneumothorax

PNE 3: Anamnese der Interstitial Lung Disease

  • 2/3 der IPF sind >60J., Sarkoidose, LAM, Konnektivits eher jünger
  • 100% der LAM sind weiblich
  • 100% RB-ILD sind Raucher, 90% DIP sind Raucher
  • Eposition bei allen EAA, und bei Asbestose
  • Fieber als Begelitsymptom, bei Superinfektion (akute EAA, AIP, COP )
  • Dysphagie, Arthralgien, Myopathien und Raynaud -> als Begleitsymptome bei Konnektivitiden, bei 20% initial nur pulomnale Symptome: Lupus, RA, Sklerodermie, Dermatomyositis, Antisynthethase-Syndrom

PNE 3: Befunde bei der Interstitiel Lung Disease

  • Knaserrisseln:bei vielen ILD
  • Trommelschlegel-Finger: häufig bei ILF
  • Erythema nodosum: Sarkoidose, Behcet
  • Arthrithis: Sarkoidose, Konnektivitis
  • Trockene Schleimhäute: Sjörgen Syndrom
  • Adenopathie, Hepato-Spleno-megalie: Sarkoidose, Amyloidose
  • Neurologie: (Neuro)Sarkoidose, Tuberöse Sklerodermie

PNE 3: Lokalisation der Infiltrate bei der ILD

  • Ober- und Mittellappen:
    • EAA
    • Sarkoidose
    • Silikose
    • Pneumokoniose
    • Ankylosierende Spondylitis
  • Unterfeld:
    • Asbestose
    • Chronische EAA
    • IPF
    • Konnektivitis-Assoziert
  • Honigwabenmuster (basal-betont):
    • IPF
    • chronische EAA
    • Asbestose
    • Sarkoidose IV
  • Wandernde Infiltrate:
    • Organisierende Pneumoni
    • EAA
    • Allergische Bronchopulmonale Aspergillose
  • Mikronoduli: Infekt, EAA, Sarkoidose
  • Mediastinale Lymphadenopathie: Sarkoidose, Malignität, Silikose, Infekt, IPF

PNE 4: Medikamentöse Therapie der ILD

  • Antiinflammatorisch
    • Steroide
    • Azathioprin
    • Cyclophosphamid
  • Anti-Fibrotisch bei der IPF
    • Nintendanib
    • Pyrfenidon
       

PNE 4: Indikationen für Dauersauerstofftherapie

  • SO2 in Ruhe von <55mmHg
  • Situative Hypoxämie (Schlafen, bei Belastung)
  • bei Cor Pulmonale schon bei <60mmHg

Study