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Informationsmanagement Vertiefung 1: Geschäftsprozessmanagement
Informationsmanagement Vertiefung 1: Geschäftsprozessmanagement
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Cartes-fiches
Nenne 4 mögliche
Ursachen von Widerständen!
Nenne mögliche Gegenmaßnahmen!
Ursachen:
- Persönliche Vorbehalte
- Mangelnde Kommunikation
- Fehlendes Vertrauen
- Fehlende Motivation
Gegenmaßnahmen:
- Gefühl der Dringlichkeit vermitteln
- Frühe, häufig stattfindende direkte und persönliche Kommunikation vor allem vom Führungspersonal
- Transparenz schaffen
- Quick Winns sichtbar machen
Was versteht man unter
Total Quality Management?
Welcher Bezug besteht zum Beschwerde- / Reklamationsmanagement?
Durchgängige und fortwährende Tätigkeit für alle Bereiche einer Organisation.
Qualität als Systemziel einführen und dauerhaft garantieren.
- Total = Einbeziehung aller Mitarbeiter und Kundengruppen
- Quality = konsequente Orientierung aller Aktivitäten an den definierten Qualitätsanforderungen
- Management = Verantwortung und Initiative der obersten Führungsebene
Bezug zum Beschwerde- / Reklamationsmanagement:
- Kunden werden mit einbezogen
- Qualität orientiert sich am Kunden
Beschreibe die beiden Verfahren
eEPK und BPMN!
Nenne Vor- und Nachteile!
Beschreibung:
Beschreibung von Geschäftsprozessen durch Visualisierung.
Darstellung des Zusammenwirkens der einzelnen ARIS-Sichten. Integrierte Darstellung in Tabellenform.
Vorteile:
- Übersichtliche Darstellungsform
- Erkennbarkeit von Medienbrüchen (- BPMN)
- Beschreibung standardisierter Abläufe
- Umfangreiche Tool-Unterstützung
- Große Nähe zu Standard-Systemsoftware
Nachteile:
- Verzweigungen und Schleifen (+ BPMN)
- Abbildung kreativer, komplexer Prozesse (+ BPMN)
- Modellierung von Überwachungs-, Kontrolltätigkeiten
- Erfassung rein formaler Strukturen und Abläufe
Was versteht man unter einer Prozesslandkarte und mit welcher Methode kann man sie erstellen?
Dient zur Darstellung von Abläufen in Organisationen um Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Prozessen schnell und übersichtlich erkennen zu können.
Methoden:
- eEPK
- BPMN
- Via ARIS
Was versteht man unter einem
Ishikawa‑Diagramm?
Nenne typische Einsatzgebiete!
Fischkreten-Diagramm à Ursache-Wirkung-Diagramm
- Dient zur Fehleranalyse (Prozess läuft nicht optimal)
- Problemformulierung
- Erfassen der Hauptursachen anhand der 6-M
- Mensch
- Maschine
- Methode
- Management
- Material
- Mitwelt
- Erfassen der Nebenursachen
- Identifikation der wahrscheinlichsten Ursachen
- Problemlösungskonzept
Einsatzgebiete:
Beim Qualitätsmanagement in der Analysephase
Was besagt die
10er-Regel?
Je später ein Fehler erkannt wird, desto höher sind die Kosten um diesen Fehler wieder zu beseitigen. Hierbei spricht man über den Faktor 10 ca. nach jeder Projekt-Phase.
Beschreiben Sie die grundsätzliche Vorgehensweise der Ableitung von Soll-Prozessen aus Ist-Prozessen aufgrund einer Potentialanalyse!
Welche Rolle können dabei Referenzmodelle spielen?
Potentialanalyse:
- Ist-Prozess
- Identifikation von Schwachstellen
- Liste mit Schwachstellen
- Ableitung von Potenzial aus Schwachstellen
- Bewertung der Potenziale z.B. durch Nutzwertanalyse
- Ableitung von organisatorischen, technischen und personellen Maßnahmen
- Ableitung des Sollprozessmodells
- Soll-Prozess
Durch Referenzmodelle sind Abweichungen schnell lokalisierbar. Der Soll-Prozess ist somit besser aus dem Ist-Prozess herleitbar.
Warum sollte man ein unternehmensübergreifendes Geschäftsprozessmanagement betreiben?
Welche Probleme könnten ansonsten entstehen?
Ziel ist bei Unternehmensnetzwerken die arbeitsteilige Leistungserstellung. Durch die unternehmensübergreifende Leistungserstellung können Arbeitsteilungen insgesamt optimiert werden und nicht nur für einen Teil des Gesamtunternehmens. Vorteil hierbei ist, dass gleiche Arbeiten zu einem Gesamtarbeitsschritt zusammengefasst werden können und somit nicht in jedem Unternehmensteil gesondert (möglicherweise doppelt) betrachten und bearbeitet werden.
Welche zwei
Arten von Fehlerkosten werden unterschieden?
Jeweils zwei Beispiele!
Interne Fehler
- Konstruktionsfehler
- Einkaufsfehler
- Leistungserstellungsfehler
Externe Fehler
- Produktrücknahme
- Garantiezahlung
- Produkthaftung
- Vertragsstrafen
Was versteht man unter
Change Management und Change Controlling?
Welcher Zusammenhang besteht zur Business Prozess Intelligence?
Change Management:
Umfasst alle geplanten, gesteuerten und kontrollierten Veränderungen in den Strukturen und Prozessen eines Unternehmens.
Change Controlling:
Zielt auf die Umsetzung des Change Management. Signalisiert Führungskräften und Mitarbeitern, dass das Veränderungsvorhaben wirklich ernst gemeint ist.
Es zwingt zur Klärung von Zielen und ermöglich jederzeit die Überprüfung ob die Veränderungen gem. den Erwartungen vorankommen.
Business Process Intelligence:
Intelligente Prozessanalyse ist notwendig um das Konzept des Change Management ausarbeiten zu können.
Welche Maßnahmen sind in der Konzeptionsphase, speziell beim Changemanagement,
wichtig?
Konzeptionsphase:
- Change Management Vision
- Erfolge messbar machen
- Neumodellierung
- Makro
- Mikro
- eEPK / BPMN
- Prozess
- Collaboration
- Konversation
Nenne Beteiligte bei einem Zusammenschluss von unterschiedlichen Unternehmen!
Beteiligte:
- Mitarbeiter
- Top Management
- Betriebsrat
- Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte
- Versicherte (Beitragsänderungen, Versicherungsschutzänderungen)
- Gesundheitseinrichtungen
- Landesverbände
Nenne
Analysephase-
werkzeuge!
Analysephasewerkzeuge
- Organigramm
- Wertschöpfungskettendiagramm
- Prozesslandkarte
- Ursache-Wirkung (bei Problemen in Prozessen)
- Fischkräten-Diagramm (Ishikawa)
- BSC (Kennzahlenzuordnungsdiagramm)
- eEPK / BPMN
- Modellierung und Dokumentation von Arbeitsabläufen und Prozessen
Welches Vorgehensmodell ist in der Umsetzungsphase wichtig?
Nenne die nach diesem Modell abzuarbeitenden Punkte!
Umsetzungsphase:
Vorgehensmodell nach John P. Kotter
- Gefühl der Dringlichkeit vermitteln
- Führungskoalition aufbauen
- Vision und Strategie entwickeln
- Vision kommunizieren
- Hindernisse aus dem Weg räumen
- Kurzfristige Erfolge sichtbar machen
- Veränderung weiter antreiben
- Neue Ansätze verankern
Welche Methoden gehören zur Umsetzungsphase speziell beim Changemanagement?
Methoden der Umsetzungsphase:
- Change Management
- Prozesssteuerung
- Workflowmanagementsystem
- BPEL (Business Process Execution Language)
- XML-Basierte Sprache zur Beschreibung von Geschäftsprozessen
- (Transformation von BPMN à BPEL)
Was sind in der Vorbereitungsphase beim Changemanagement wichtige Punkte?
- der Projektauftrag (Ziele?)
- das Projektteam (3-5 Personen)
- 1 change Champion
- die Beteiligten (auf wen hat die Veränderung auswirkungen?)
- Bsp.:
- MA
- Top Management
- Betriebsrat / Datenschutzbeauftragte
- Versicherte
- Gesundheitseinrichtungen
- Landesverbände
- Bsp.: