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Informationsmanagement Vertiefung 1: Geschäftsprozessmanagement

Informationsmanagement Vertiefung 1: Geschäftsprozessmanagement


John Dean
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Geschäftsprozessmanagement (BPM) auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Prozessmodellierung mit BPMN und eEPK, Changemanagement, Fehleranalyse sowie die Darstellung und Optimierung von Abläufen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte, die Prozesse analysieren, Schwachstellen identifizieren und effektive Managementstrategien umsetzen möchten.
Flashcards
19
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
12.07.2014 / 18.12.2018

Flashcards

Erläutere das GPM-Modell!

Siehe Bild:

Nenne 4 mögliche
Ursachen von Widerständen!
 

Nenne mögliche Gegenmaßnahmen!

Ursachen:

  • Persönliche Vorbehalte
  • Mangelnde Kommunikation
  • Fehlendes Vertrauen
  • Fehlende Motivation

 

Gegenmaßnahmen:

  • Gefühl der Dringlichkeit vermitteln
  • Frühe, häufig stattfindende direkte und persönliche Kommunikation vor allem vom Führungspersonal
  • Transparenz schaffen
  • Quick Winns sichtbar machen

Was versteht man unter
Total Quality Management?

Welcher Bezug besteht zum Beschwerde- / Reklamationsmanagement?

Durchgängige und fortwährende Tätigkeit für alle Bereiche einer Organisation.

Qualität als Systemziel einführen und dauerhaft garantieren.

  1. Total = Einbeziehung aller Mitarbeiter und Kundengruppen
  2. Quality = konsequente Orientierung aller Aktivitäten an den definierten Qualitätsanforderungen
  3. Management = Verantwortung und Initiative der obersten Führungsebene

Bezug zum Beschwerde- / Reklamationsmanagement:

  • Kunden werden mit einbezogen
  • Qualität orientiert sich am Kunden

Beschreibe die beiden Verfahren
eEPK und BPMN!

 

Nenne Vor- und Nachteile!

Beschreibung:

Beschreibung von Geschäftsprozessen durch Visualisierung.

Darstellung des Zusammenwirkens der einzelnen ARIS-Sichten. Integrierte Darstellung in Tabellenform.

Vorteile:

  • Übersichtliche Darstellungsform
  • Erkennbarkeit von Medienbrüchen (- BPMN)
  • Beschreibung standardisierter Abläufe
  • Umfangreiche Tool-Unterstützung
  • Große Nähe zu Standard-Systemsoftware

Nachteile:

  • Verzweigungen und Schleifen (+ BPMN)
  • Abbildung kreativer, komplexer Prozesse (+ BPMN)
  • Modellierung von Überwachungs-, Kontrolltätigkeiten
  • Erfassung rein formaler Strukturen und Abläufe

Was versteht man unter einer Prozesslandkarte und mit welcher Methode kann man sie erstellen?

Dient zur Darstellung von Abläufen in Organisationen um Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Prozessen schnell und übersichtlich erkennen zu können.

Methoden:

  • eEPK
  • BPMN
  • Via ARIS

Was versteht man unter einem
Ishikawa‑Diagramm?

Nenne typische Einsatzgebiete!

Fischkreten-Diagramm à Ursache-Wirkung-Diagramm

  • Dient zur Fehleranalyse (Prozess läuft nicht optimal)
  1. Problemformulierung
  2. Erfassen der Hauptursachen anhand der 6-M
    • Mensch
    • Maschine
    • Methode
    • Management
    • Material
    • Mitwelt
  3. Erfassen der Nebenursachen
  4. Identifikation der wahrscheinlichsten Ursachen
  5. Problemlösungskonzept

Einsatzgebiete:

Beim Qualitätsmanagement in der Analysephase

Was besagt die
10er-Regel?

Je später ein Fehler erkannt wird, desto höher sind die Kosten um diesen Fehler wieder zu beseitigen. Hierbei spricht man über den Faktor 10 ca. nach jeder Projekt-Phase.

Beschreiben Sie die grundsätzliche Vorgehensweise der Ableitung von Soll-Prozessen aus Ist-Prozessen aufgrund einer Potentialanalyse!

Welche Rolle können dabei Referenzmodelle spielen?

Potentialanalyse:

  • Ist-Prozess
  • Identifikation von Schwachstellen
  • Liste mit Schwachstellen
  • Ableitung von Potenzial aus Schwachstellen
  • Bewertung der Potenziale z.B. durch Nutzwertanalyse
  • Ableitung von organisatorischen, technischen und personellen Maßnahmen
  • Ableitung des Sollprozessmodells
  • Soll-Prozess

Durch Referenzmodelle sind Abweichungen schnell lokalisierbar. Der Soll-Prozess ist somit besser aus dem Ist-Prozess herleitbar.

Warum sollte man ein unternehmensübergreifendes Geschäftsprozessmanagement betreiben?

Welche Probleme könnten ansonsten entstehen?

Ziel ist bei Unternehmensnetzwerken die arbeitsteilige Leistungserstellung. Durch die unternehmensübergreifende Leistungserstellung können Arbeitsteilungen insgesamt optimiert werden und nicht nur für einen Teil des Gesamtunternehmens. Vorteil hierbei ist, dass gleiche Arbeiten zu einem Gesamtarbeitsschritt zusammengefasst werden können und somit nicht in jedem Unternehmensteil gesondert (möglicherweise doppelt) betrachten und bearbeitet werden.

Welche zwei
Arten von Fehlerkosten werden unterschieden?

Jeweils zwei Beispiele!

Interne Fehler

  • Konstruktionsfehler
  • Einkaufsfehler
  • Leistungserstellungsfehler

Externe Fehler

  • Produktrücknahme
  • Garantiezahlung
  • Produkthaftung
  • Vertragsstrafen

Was versteht man unter
Change Management  und Change Controlling?

Welcher Zusammenhang besteht zur Business Prozess Intelligence?

Change Management:

Umfasst alle geplanten, gesteuerten und kontrollierten Veränderungen in den Strukturen und Prozessen eines Unternehmens.

Change Controlling:

Zielt auf die Umsetzung des Change Management. Signalisiert Führungskräften und Mitarbeitern, dass das Veränderungsvorhaben wirklich ernst gemeint ist.

Es zwingt zur Klärung von Zielen und ermöglich jederzeit die Überprüfung ob die Veränderungen gem. den Erwartungen vorankommen.

Business Process Intelligence:

Intelligente Prozessanalyse ist notwendig um das Konzept des Change Management ausarbeiten zu können.

Beispiel eines POD (Prozess-Organisations-Diagramm).

Wofür dient es?

Dient als Nachweis, wann wer für welchen Teilarbeitsprozess zuständig war und welche Abteilung wärend des Prozessablaufs der verantwortliche Ansprechpartner ist.

Welche Maßnahmen sind in der Konzeptionsphase, speziell beim Changemanagement,
wichtig?

Konzeptionsphase:

  • Change Management Vision
  • Erfolge messbar machen
  • Neumodellierung
    • Makro
    • Mikro
  • eEPK / BPMN
    • Prozess
    • Collaboration
    • Konversation

Nenne Beteiligte bei einem Zusammenschluss von unterschiedlichen Unternehmen!

Beteiligte:

  • Mitarbeiter
  • Top Management
  • Betriebsrat
  • Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte
  • Versicherte (Beitragsänderungen, Versicherungsschutzänderungen)
  • Gesundheitseinrichtungen
  • Landesverbände

Nenne
Analysephase-
werkzeuge!

Analysephasewerkzeuge

  • Organigramm
  • Wertschöpfungskettendiagramm
    • Prozesslandkarte
  • Ursache-Wirkung (bei Problemen in Prozessen)
    • Fischkräten-Diagramm (Ishikawa)
    • BSC (Kennzahlenzuordnungsdiagramm)
  • eEPK / BPMN
    • Modellierung und Dokumentation von Arbeitsabläufen und Prozessen

Welches Vorgehensmodell ist in der Umsetzungsphase wichtig?

Nenne die nach diesem Modell abzuarbeitenden Punkte!

Umsetzungsphase:

Vorgehensmodell nach John P. Kotter

  • Gefühl der Dringlichkeit vermitteln
  • Führungskoalition aufbauen
  • Vision und Strategie entwickeln
  • Vision kommunizieren
  • Hindernisse aus dem Weg räumen
  • Kurzfristige Erfolge sichtbar machen
  • Veränderung weiter antreiben
  • Neue Ansätze verankern

Welche Methoden gehören zur Umsetzungsphase speziell beim Changemanagement?

Methoden der Umsetzungsphase:

  • Change Management
  • Prozesssteuerung
    • Workflowmanagementsystem
    • BPEL (Business Process Execution Language)
      • XML-Basierte Sprache zur Beschreibung von Geschäftsprozessen
      • (Transformation von BPMN à BPEL)

Erläutern Sie die
Phasen im Veränderungsprozess!

siehe Bild:

Was sind in der Vorbereitungsphase beim Changemanagement wichtige Punkte?

  • der Projektauftrag (Ziele?)
  • das Projektteam (3-5 Personen)
    • 1 change Champion
  • die Beteiligten (auf wen hat die Veränderung auswirkungen?)
    • Bsp.:
      • MA
      • Top Management
      • Betriebsrat / Datenschutzbeauftragte
      • Versicherte
      • Gesundheitseinrichtungen
      • Landesverbände

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