ESA


L. A.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Hypophyse und ihre Erkrankungen auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Produktion und Regulation von Hormonen wie GH, Prolaktin, ACTH, TSH und LH/FSH, sowie deren Auswirkungen auf den Körper. Erkrankungen wie Diabetes insipidus, Akromegalie und Hypophysentumore werden detailliert beschrieben, einschließlich ihrer Symptome, Diagnostik und Therapie. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Ärzte, die sich mit endokrinen Störungen und deren Behandlung auseinandersetzen.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.06.2015 / 01.06.2015

Cartes-fiches

Anatomische Verhältnisse der Hypophyse

In enger Beziehung zu:

  • Chiasma opticum
  • A.carotis interna
  • Sinus cavernosus
  • Hirnnerven: 3, 4, V1, V2, 6

Besteht aus:

  • Adenohypophyse: LH/FSH, TSH, ACTH, GH, Prolaktin, MSH
  • Neurohypophyse: Oxytoxin, ADH

Anatomische Verhältnisse der Hypophyse

In enger Beziehung zu:

  • Chiasma opticum
  • A.carotis interna
  • Sinus cavernosus
  • Hirnnerven: 3, 4, V1, V2, 6

Besteht aus:

  • Adenohypophyse: LH/FSH, TSH, ACTH, GH, Prolaktin, MSH
  • Neurohypophyse: Oxytoxin, ADH

Erkrankungen des Hypothalamus

Minderfunktuon des HVL

Diabetes insipidus

Hyperprolaktinämie

mentale/psychische Störungen

Beeinträchtigung vegetatitver Funktionen

Hypopuitarismus

Erkrankungen dr Hypophyse mit partiellem oder totalem Funktionsverlust des HVL

Klinik:

  • Erst ab Verlust von >80% 
  • Abhängig von den jeweils betroffenen Hormonen und vom zeitlichen Auftreten
  • Reihenfolge des Ausfalls: LH>FSH>GH>TSH>ACTHS

Symptome

  • Kopfsz, Gesichtsfeldausfälle, Sehstörungen sind Zeichen der intrakraniellen Raumforderung
  • blasse, pigmentlose Haut, fehlende laterale Augenbrauen

Diagnostik

  • Klinik
  • Laborpara eter: erniedrigte basale Hormonkonzentrationen

DD

  • Polyendokrine Autoimmunsyndrome
  • periphere Ursache
  • schwere Allgemeinerkrankungen
  • Anorexia nervosa
  • ander Ursachen für Minderwuchs
  • Medikamentennebenwirkung

Therapie:

  • Kausal bei Tumoren (Entfernung)
  • Substitutionstherapie: L-Thyroxin, Cortison, Testosteron/komb Oe&Gestagen Präparate, Wachstumshormone

Komplikationen

  • Hypophysäres Koma: in Stresssituationen aufgrund von TSH und ACTH Mangel. Gabe von Hydrocortison.

Hypophysentumore

Selten, meist gutartig, metastasieren praktisch nie. Können aber eine endokrine Über-/bzw Unterfunktion hervorrufen.

endokrin aktive Tumore fallen klinisch durch überschiessende Hormonproduktion auf.

nicht endokrin aktive Tumore fallen erst später aufgrund sekundärer Ausfälle wegen i trakranieller Raumforderung auf.

symptome:

  • Kopfsz, Gesichtsfeldausfälle, eingeschränkter Augenmotorik mit Doppelbildern

Diagnostik:

  • Anamnestisch: langsame Progredienz. (Alte Fotos, Fremdanamnese)
  • Klin. Untersuchung
  • Labor: Hormonstatus, Suppressionstest
  • MRT/CT

DD

  • Empty-sella-Syndrom: Liquor verdrängt Hypophyse

 

Prolaktinom

Definition:

  • Prolaktinproduzierendes Hypophysenadenom, das zur Hyperprolaktinämie führt

Physiologie:

  • Unter hemmendem Einfluss des hypothalamisch gebildeten Dopamins
  • Prolaktin hemmt GnRH- und Gonadotropinausschüttung und hemmt so die Menstruation in der Stillzeit

Epidemiologie

  • Häufigster endokriner Tumor
  • Frauen 5x häufiger

Klinik

  • Sehstörungen, Kopfsz, Osteoporose
  • w: Zyklusunregelmässigkeiten, Galaktorrhö, verminderter Libido, Infertilität
  • m: Libidoverlust und Impotenz, Gynäkomastie

Diagnostik:

  • Prolaktinspiegel 1-2h nach dem Aufstehen
  • Prolaktin > 200ng/ml deuten auf ein Prolaktinom hin
  • TRH-Test: bei einem Prolaktinom steigt der Prolaktinspiegel nach Gabe von TRH  nicht an.
  • MRT

Therapie

  • Exakte Medianamnese, da viele Einfluss auf Prolaktinsekretion
  • mediakmentös mit Dopaminantagonisten -> Bromocriptin (kurzwirksam), Cabergolin (langwirksam). Achtung: GIT-Nebenwirkungen
  • Erst bei Versagen der medikamentösen Therapie erfolg OP

DD

  • physiologisch
  • Medis (Neuroleptika, Prokinetika)
  • Entzügelungshyperprolaktinämie
  • Hypothyreose
  • chron Niereninsuffizienz

GH-produzierendes Adenom und Akromegalie

Definition

  • Autonom gesteigerte Bildung vonnWachstumshormon mit hypophysärem Gigantismus bzw. Akromegalie

Physiologie

  • GH wird vornehmlich während dem Schlaf in der Pubertät gebildet
  • wirkt indirekt über Stimulation des IGF-1
  • GH wirkt insulinantagonistisch

Epidemiologie

  • 20% der Hypophysenadenome

Klinik

  • Kinder: hypophysärer Riesenwuchs >2m
  • Erwachsene: schleichende Akro- und Viszeromegalie

Symptome:

  • Vergrösserung von Händen, Füssen, Gesichtsschädel
  • Vergröberung der Gesichtsszüge
  • Verdickung der Haut
  • Vergrösserung der Zunge
  • art Hypertonie, DM
  • Karpaltunnelsyndrome

Diagnostik

  • GH ist einem circadianen Rythmus unterworfen, daher wenig Sinn einer einmaligen Messung
  • oGTT mit gleichzeitiger Bestimmung des GH. Fehlende Suppression von GH ist typisch für Akromegalie

Therapie

  • Transsphenoidale Adenektomie
  • medikamentös nach fehlendem OP-Versuch
    • Dopaminagonisten (paradox, Erfolg 20%)
    • Somatostatinanaloga
    • GH-Rezeptor-Antagonisten

Diapedes insipidus

Definition

  • Erkrankung des HHL. Durch ADH-Mangel (zentral) oder ADH-Rezeptorresistenz (renal) herabgesetzte Fähigkeit zur Harnkonzentrierung in dr Niere. 

Pathophysio:

  • Da kein ADH, wird eine grosse Menge unkonzentrierten Harn ausgeschieden. Es kommt zu einer Hypovolämie und die Serumosmolalität steigt stark an. 
  • Durstgefühl ist stark gesteigert.

Klinik

  • Tritt immer plötzlich auf mit der Trias: Polyurie, Polydipsie, Asthenurie (unkonzentrierter Harn)

Diagnostik:

  • Plasma- und Urinosmolalität:
    • DI: Urin ⬇ Plasma ⬆
    • Psychogen: Urin ⬇ Plasma ⬇ bis mittel
  • Durstversuch: 24h Trinkkarenz und es werden stündlich Urin- und Plasmaosmolalität, sowie Urinvolumen, KG, BHD bestimmt. Beim DI bleibt die Urinosmolalität gering und die Serumosmolalität steigt an.
  • nach Diagnosestellung wird ADH gespritzt, um zwischen einer renalen und zentralen Ursache zu unterscheiden -> bei der peripheren Ursach zeigt sich keine Veränderung der Plasmaosmolalität

DD

  • DM
  • Missbrauch von Diuretika
  • hyperkalzämische Krise
  • psychogene Polydipsie: schläft der Patient durch, kann DI meist ausgeschlossen werden

Therapie:

  • Grunderkrankung behandeln, genügend Flüssigkeitssubstitution
  • Symptomatisch:
    • zentral: Desmopressin
    • renal: Thiaziddiuretika

Étudier