Hypnotika
Benzos etc AMK 2013
Benzos etc AMK 2013
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Cartes-fiches
Folgt aus der Schlafstörung eine Beeinträchtigung des Tages? Ist der Umgang mit dem Schlaf adequat? Ist der Schlaf angepasst an den Tagesrhythmus? Werden Substanzen eingenommen, welche wach machen? Ist die Schlaflosigkeit bloss Symptom einer anderen Erkrankung, welche eventuell nicht genügend behandelt wird?
– Gewisse SSRI, SNRI – Gewisse Antiepileptika (z.B. Lamotrigin, Topiramat) – Theophyllin – Methylphenidat – L-Dopa
Sonata (Zaleplon): 1 h, Stilnox (Zolpidem): 3 h, Imovane (Zopiclone): 5 h
Dormicum (Midazolam): 1,5 - 2,5 h, Halcion (Triazolam): 1,5 - 5,5 h
Rohypnol (Flunitrazepam): 16 - 35 h
Stilnox (Zolpidem): 3A4, 2D6, 1A2 Dormicum (Midazolam): 3A4 Halcion (Triazolam): 3A4 Rohypnol (Flunitrazepam): 3A4, 2D6, 1A2
Seresta (Oxazepam): ca. 8 h, Anxiolit (Oxazepam): ca. 8 h, Temesta (Lorazepam): ca. 12 - 16 h. Langwirksames: Valium (Diazepam): 20 - 45 h.
• BZD binden an den GABA A -Rezeptor und erhöhen die Affinität des Rezeptors zu GABA: Öffnungsfrequenz des Cl - -Ionenkanals steigt, dadurch verstärkte GABAerge Hemmung. • BZD verstärken eine schwache GABA-Antwort, eine starke GABA-Antwort wird aber nicht über das physiologische Maximum hinaus verstärkt: auch in hohen Dosen sind BZD nicht lebensbedrohlich. Dadurch wirken BZD hypnotisch, aniolytisch, muskelrelaxierend und antikonvulsiv.
– Abhängigkeitspotential – Muskelrelaxation: Sturzrisiko – Reboundinsomnie – Retrograde Amnesie – Toleranzentwicklung – Paradoxe Reaktionen – Hangover – Gedächtnisstörungen, Kognitive Verschlechterung – Atemdepression
Tremor, Schlafstörungen, Verwirrtheit, Schwindel, Reizbarkeit, Depression, Angst, Kopfschmerzen, Rebounderscheinungen, Persönlichkeits-, Empfindungs- und Wahrnehmungsstörungen, unwillkürlichen Bewegungen, Konzentrationsschwäche, Hyperthermie Nausea, Erbrechen, Palpitationen und Tachykardie u.a.
Anexate (Flumazenil). Bei Mischintoxikationen mit Tri-/Tetrazyklischen Antidepressiva sollte die BZD-Wirkung mit Anexate® nicht aufgehoben werden, denn BZD haben eine schützende Wirkung.
Benocten (Diphenhydramin).