Hydrologie

Begriffe zu Wasserfluss, Grundwasser, Abfluss, Schnee und Evapotranspiration

Begriffe zu Wasserfluss, Grundwasser, Abfluss, Schnee und Evapotranspiration


E. B.
Diese Lernkarten behandeln hydrologische Prozesse auf Universitätsniveau und vertiefen sich in Themen wie Schneemetamorphose, Abflussregime und Wasserbilanz. Sie beleuchten die Dynamik von Wasser im Boden, die Rolle von Einzugsgebieten und die Messung von Abfluss. Ideal für Studierende der Geographie, die ein fundiertes Verständnis hydrologischer Zusammenhänge erlangen möchten.
Karten
27
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.08.2014 / 18.03.2024

Lernkarten

Transpiration

Wasser, welches durch Blatt ging (PS) und dann verdunstet

Interzeptionsverdunstung

Verdunstung direkt vom Blatt weg

Watershed Boundary

Höhenkurven, welche Einzugsgebiet eingrenzen

Stream channel

Fluss der im Einzugsgebiet fliesst

Wasserbilanzformel

P=E+Q+∆S

P->Niederschlag, E->Verdunstung, Q->Abfluss, ∆S->Speicheränderung

drei Arten von Niederschlagsbildung

  • orographisch
  • konvektiv
  • frontal
     

Isohyeten

Linien gleichen Niederschlages

Dichte von Neuschnee

0.02g/cm^3
 

Porosität

  • Ton>Silt>Sand
  • n=1-(ρBoden/ρBodenpartikel)

hydraulisches Potential

  • Lageenergie + Druckenergie
  • wird kleiner gegen Entnahmetrichter

 

Grundwassergeleichen

Isolinien des Grundwasserspiegels

Grundwasserfluss orthogonal zu Grundwassergleichen

Saugspannung

  • entspricht Matrixpotential und Bodenwasserspannung (=Druck in Porenwasser)
  • beschreibt Kräfte, die Wasser in Boden halten
  • nimmt mit Höhe im Boden ab
  • Ton>Silt>Sand

Hysteresis

  • allgemein: Variablen von Vorgeschichte abhängig
  • Hydrologie: Poren leeren sich anders als sie sich füllen (Zeit!)

V-notch weir

  • Messmethode um den Abfluss zu Bestimmen
  • fixes Konstrukt mit definierter Durchflussfläche
  • genaue Messungen über längere Zeit möglich
     

flow duration curve

  • wie oft fliesst mehr als x m^3/s Wasser in untersuchtem Gewässer
  • x-Achse: Wassermenge [m^3/s], y-Achse: wie oft [%]

Budyko-Kurve

x-Achse: PET/P

y-Achse:AET/P

links von 1-> humide Gebiete

rechts von 1->aride Gebiete

Pardé Koeffizient
 

verhältniss von Qmonat/Qjahr

12 Werte

-> Abflussregime-Diagramme

Abflussregime

  • je später der Peak, desto höher das Gebiet (in CH)
  • pluviale und nivale Regime
  • Kraftwerke und See verändern Regime -> später Peak
  • je näher an den Bergen, desto grössere Variation

Feldkapazität
 

 

  • wie viel Wasser kann Boden aufnehmen
  • (Wasser bis Sättigung[mm] - Outflow)/Bodenvolumen
  • nicht entscheidend bei Pflanzenversorgung

SWE

  • SWE=P-E-Q
  • SWE=d*(ρschnee/ρwasser)
  • steigt mit Dichte vom Schnee

SLR

  • Einheitslos
  • Verhältniss Schnee/Schmelze
  • je grösser SLR, desto weniger Dicht der Schnee

Pflanzenverfügbares Wasser [cm]

Wurzeltiefe[cm]*((pF2-pF4.2)/100)

destruktive Metamorphose

durch Wind&P werden Flocken deformiert und so dichter

konstruktive Metamorphose

Schnee sublimiert, berührt kältere Flocken, gefriert und sinkt

Schmelzmetamorphose

Flocken schmelzen an Oberfläche, fliessen in Packet und gefrieren erneut

ρschnee

ρschnee=Waservolumen/Schneevolumen

Schmelzperiode

  • Erwärmung bis isothermal
  • Schmelze tritt ein, wird aber von Oberflächenspannung im Schnee gehalten
  • noch mehr Energie -> Outflow am Boden des Paketes

Study