Humangeografie ZF

Basierend auf Zusammenfassung von NPE

Basierend auf Zusammenfassung von NPE


Simon Luger
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die menschliche Geografie, mit Fokus auf Themen wie Ressourcennutzung, Urbanisierung und Umweltauswirkungen. Sie decken die Bedeutung von natürlichen und erneuerbaren Ressourcen, die Herausforderungen der Stadtentwicklung und die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Ökosysteme ab. Ideal für Schüler, die ein besseres Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt erlangen möchten.
Flashcards
89
Students
3
Language
German
Category
Geography
Created / Updated
28.10.2013 / 31.12.2019

Flashcards

Raum

• Ort: Ein Standort wird zum Ort, wenn ihm bestimmte Werte und Eigenschaften zugesprochen werden (emotionale Beziehung, Handlungsarena)

Ort

Ein Standort wird zum Ort, wenn ihm bestimmte Werte und Eigenschaften

Lage

  • die Absolute Lage von Punkten (Individuen, Bauten, Städten) auf der Erdoberfläche lässt sich durch die Koordinaten angeben und auf der Karte festhalten.
  • Für die relative Lage (auch Standort) eines Merkmals zu einem anderen gibt es Bewertungskriterien (günstig, ungünstig, Industrie-, Dienstleistungsstandort…) 

Veränderungen von Raum und Zeit 

Photographie ist nur eine Momentaufnahme, ein Raum verändert sich àDynamik! Raum und Zeit bilden das Rahmenwerk eines Käfigs, innerhalb dessen sich menschliches Handeln abspielt. Z.B.: Am Morgen früh möchte man gerne in der Sonne sitzen à am Nachmittag wird es warm, da möchte man lieber an den Schatten.

räumliche Korrelation

  • Räumliche Korrelation: Indiz für einen Zusammenhang von zwei oder mehreren geographischen Verteilungen über ein und dasselbe Gebiet. Passen Verteilungen zueinander, lassen sie sich räumlich assoziieren. Z.B. hohe Bevölkerungsdichte, hohe Umweltqualität…
  • räumliche Korrelation ist ein Indiz, aber kein Beweis für einen Kausalzusammenhang

Scheinkorrelation

Zwei Verteilungen, die scheinbar zueinander passen, müssen nicht zwingend zusammenhängen. Daher ist es wichtig, dass man immer ein plausibles, logisches Konzept / eine Theorie als Ausgangsbasis hat.

Verschiedene Bedeutungen von Regionalisierung: Eselsbrücke

W KÖ SG AHA

Verschiedene Bedeutungen von Regionalisierung:
W

  • Regionalisierung ist ein wissenschaftliches Verfahren zur räumlichen Gliederung. Sie dient der Klassifikation von Einheiten. Regionen sind Ergebnisse solcher Klassifikationen.

Verschiedene Bedeutungen von Regionalisierung:

  • Regionalisierung (= Einteilung in Gebiete) mit Bezug auf soziale und kulturelle Phänomene (z.B. Regionen gleicher sozialer und politischer Organisation – Quartiere in der Stadt, Staaten und andere politische Regionen)
  • Regionalisierung mit Bezug auf soziale und ökonomische Merkmale (z.B. das Nord-Süd-Gefälle)

Verschiedene Bedeutungen von Regionalisierung:
LW

  • Regionalisierung auf staatlicher Ebene – es werden unterschiedliche Lebensbedingungen zw. Landesteilen betrachtet
  • Regionalisierung auf globaler Ebene – es werden unterschiedliche Lebensbedingungen zw. Weltregionen betrachtet

Verschiedene Bedeutungen von Regionalisierung:
AHA

  • Es gibt auch eine räumliche Gliederung, die aus alltäglichem Handeln von Menschen entsteht (z.B. Konsumation von Wohnraum – Wohnort als Ausdruck von Lebensstil, Wohnort Ergebnis der Marktsituation, Wohnort als Ausdruck des Sozialstatus)

Betrachtungsebenen

  • Mikroebene: Haushalt, lokal
  • Mesoebene: Stadt, Staat, regional
  • Makroebene: globales Städtesystem, global

Massstäbe

  • Mikroebene: Haushalt, lokal
  • Mesoebene: Stadt, Staat, regional
  • Makroebene: globales Städtesystem, global

Ziele von Wissenschaft: Eselsbrücke

EWA

Ziele von Wissenschaft

Erkenntnisse generieren
Wissen generieren
Aussagen treffen, die in ihrer Gültigkeit über den Einzelfall hinausgehen

Ausgangspunkte wissenschaftlicher Erkenntnis:
Eselsbrücke

WWW

Ausgangspunkte wissenschaftlicher Erkenntnis?

- Was ist Wirklichkeit?

- Was kann erkannt werden?
Sinneserfahrung: Empirie
Reflexion: Rationale Erkenntnis

- Was sind die Mittel, mit denen man zur Erkenntnis kommt?
Methode: Vorgehensweise, um ein bestimmtes Ziel mit bestimmten Mitteln zu erreichen

erkenntnistheoretische Positionen

Realismus
Idealismus
Konstruktivismus

Realismus

  • (Aristoteles): es existiert eine erfahrbare Wirklichkeit àempirische Erkenntnisse tragen zum besseren Verständnis der Wirklichkeit bei.

Idealismus

  • (Platon): Ideen existieren unabhängig vom denkenden Subjekt. Sie werden nicht durch das Denken geschaffen, sondern im Denken erkannt.

Konstruktivismus

Die Wirklichkeit wird ganz (radikaler Konstruktivismus) oder teilweise durch kognitive Prozesse geschaffen

Paradigma

Ein Paradigma steht für die ganze Konstellation von Meinungen, Werten, Methoden usw., die von den Mitgliedern einer gegebenen Gemeinschaft geteilt werden. Er bezeichnet aber auch ein Element dieser Konstellation, die konkreten Problemlösungen, die, als Vorbilder oder Beispiele gebraucht, explizite Regeln als Basis für die Lösung der übrigen Probleme der „normalen Wissenschaft“ ersetzen können. In der GG herrscht ein Paradigmenpluralismus – Paradigmen sind nicht Konkurrenten sondern Komplementatoren. 

Theorie

  • Eine Theorie versucht, bestimmte Sachverhalte oder Erscheinungen zu erklären und die ihnen zugrunde liegenden Gesetzmässigkeiten zu erfassen. Sie versucht ein Bild-Modell der Realität darzulegen. Sie versucht eine kausale und logische Begründung für ein Phänomen zu finden und einen empirischen Nachweis zu erbringen.

Modell

Muster / Vorbild / keine Nachbildung

  • Wissenschaftl. Modell

  • Idealisierte Abbildung der Realität.
  • Formales Abbild des Verknüpfungssystems zwischen Sachverhalten.
  • Mögliche Basis für Hypothesen.
  • Ein Modell hat nicht zwingend etwas mit Verkleinerung zu tun.
  • Versucht Sachverhalte vereinfacht, anschaulich darzustellen.

  • Wissenschaftl. Modell: Eselsbrücke

  • IF H VV

Methodik

  • Quantitativ: standardisierte Datenerhebungsmethoden und mathematisch-statistische Analysen.
  • Qualitativ: Interview, Beobachtung, partizipative Methoden und Text- / Diskursanalyse

geodeterministische / Umweltdeterminismus

 

 

  • Die Natur/ Umwelt prägt Menschen / Gesellschaft

Hypothese:
Gleiche natürliche Umwelt führt zu gleichen menschlichen Handlungen

Possibilismus

Umwelt kann, muss aber nicht die Kultur prägen.
(Menschen können Unabghängigkeit entwickeln)

Gesellschaft

Strukturiertes und organisiertes System menschlichen Zusammenlebens und –wirkens innerhalb eines bestimmten räumlichen Bereichs. Ein System von Beziehungen, das Individuen miteinander Verbindet àStabilität von Gesellschaft hängt davon ab, inwieweit sich ihre Mitglieder an geteilte Werten und Normen orientieren

Werte

abstrakte Ideale, aus religiösen, weltanschaulichen oder ethischen Überzeugungen abgeleitet

Normen

definitive Prinzipien oder Regeln, welche die Mitglieder einer Kultur beachten sollen (Familienstrukturen, Sexualverhalten, Kindererziehung…)

Kultur

besteht aus Werten, welche die Mitglieder einer bestimmten Gruppe (Gesellschaft) haben, Normen, denen sie folgen und den materiellen Gütern, die sie kreieren.

Artefakte/materielle Güter

materielle Manifestationen der Kultur (z.B. Kleidung, Gebäude, Landnutzungssysteme

Gesellschafts- und Wirtschaftsstufen 

Sammler, Jäger und Fischer:
primäre Lebensform, Nutzung der Natur

Herrschaftlich organisierte Agrargesellschaft, Sippenbauerntum, Hirtennomadismus:
Primäre Lebensform, Domestizierung der Natur

Älteres Städtewesen, Rentenkapitalismus:
primäre und sekundäre Lebensform mit Machtdifferenzierung zw. Stadt und land, Transformation der Natur

Industriegesellschaft und jüngeres Städtewesen: sekundäre Lebensform mit zunehmend von Menschen gestalteter Umwelt

Dienstleistungsgesellschaft:
tertiäre Lebensform, Organisation der Arbeitsteilung

Gesellschafts- und Wirtschaftsstufen: Eseslbrücke

SHÄID

Gesellschaftsform «Moderne»: Eselsbrücke

A S I K

Gesellschaftsform «Moderne»

ASIK:

Aufklärung
Skepsis
Industrialisierung
Kontrollierbarkeitsbedürfnis

Gesellschaftsform Postmoderne: Eselsbrücke

SDGR

Gesellschaftsform «Postmoderne»

SDGR:

Skepsis gegenüber Vernunf als Primat und universellen Wahrheitsanspruch

Dienstleistungssektor verdrängt Industriesektor

Globalisierung

Risikogesellschaft


 

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