HS 13 UI 12 Umweltchemie

Wädenswil UI 12 Umweltchemie

Wädenswil UI 12 Umweltchemie


A. R.
Diese Lernkarten behandeln die Umweltchemie auf Universitätsniveau und vertiefen sich in die Wechselwirkungen von Stoffen und Verbindungen mit Organismen. Sie beleuchten Themen wie Toxikodynamik, Toxikokinetik, und die Auswirkungen von Substanzen auf den Aminosäurenstoffwechsel, Fettsäurenstoffwechsel, und die Photosynthese. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Chemie, die sich mit der Bioverfügbarkeit, Bioakkumulation, und den gesundheitlichen Auswirkungen von Schwermetallen, Chlorverbindungen, und anderen Umweltchemikalien auseinandersetzen.
Cartes-fiches
23
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
03.01.2014 / 22.05.2025

Cartes-fiches

POP (persitent organic pollutants)

Hohe Toxizität, Bioakkumulation, und Persistenz 

- dirty dozen (Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien und Nebenprodukte)

- Alle 12 Stoffe sind organische Chlorverbindungen -> erbgutveränderd, krebserzeugend und teratogen wirken

Bioakkumulation

Bioakkumulation ist die Anreicherung einer Substanz in einem Organismus durch Aufnahme aus dem umgebenden Medium oder über die Nahrung (sieheNahrungskette)

Persistenz

Stoffeigenschaft von Verbindungen, die damit unverändert durch physikalische, chemische oder biologische Prozesse über lange Zeiträume in der Umwelt verbleiben

teratogen

äußere Einwirkungen, die Fehlbildungen beim Embryo hervorrufen 

Endokrine Stoffe

Sind Stoffe, die durch Veränderung des Hormonsystems die Gesundheit schädigen können, wenn sie in einer wirksamen Dosis in den Körper gelangen

BTEX Monoaromatische Kohlenwasserstoffe

aromatischen Kohlenwasserstoffe  Es handelt sich bei ihnen um flüchtige organische Verbindungen.

Polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK)

  • sind aus mehreren kondesierten Benzol-Ringen aufgebaute Verbindungen
  • enstehen häuffig bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe und Holz und sind Praktisch ubiquitär (allgegenwärtig, unvermeidlich)
  • PAK enthalten keine Polaren Gruppen 
  • stark lipophilen (Fettloslichen) Charakter 
  • hohe Bioverfügbarkeit 
  • hohe persistenz
  • teils Metabolite die mutagen, genotoxisch wirken und endokrine Eigenschaften aufweisen. 

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit ist eine pharmakologische Messgröße für den Anteil eines Wirkstoffes, der unverändert im systemischen Kreislauf (speziell im Blutkreislauf) zur Verfügung steht. Sie gibt an, wie schnell und in welchem Umfang der Stoff (meistens Arzneistoff) aufgenommen (resorbiert) wird und am Wirkort zur Verfügung steht

Halogenisierte Kohlenwasserstoffe 

  • CH Verbindungen  mit mindestens einem Halogen (Fluor, Chlor, Brom, Iod)
  • stabil, Lipophil (Fettlöslich) 
  • hervoragende organische Lösungsmittel
  • (DDT extrem wirksame Insektizide)
  • krebserregend
  • Treibhausgase
  • Ausserdem verantwortlich für de Abbu der der Ozonschicht 

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

 

  • besteht aus 2 Ringen mit 2 Cl
  • krebsauslösende Chemische Chlorverbindung 
  • Stockholmer Konvention verbot sie 2001 
  • trotzem noch auf der ganzen welt nachweisbar
  • stark lipohpil, wenig flüchtig
  • in gerigen Mengen chronisch Toxisch

Tenside

  • bewirken dass sich zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten wie z.B. Öl und Wasser fein vermengt werden können
  • Sind in Waschmittel, Spühlmittel enthalten 
  • waschaktive Substanzen, welche die Oberflächenspannung herabsetzen  • bestehen aus einem hydrophoben (wasserabweisenden) und hydrophilen (wasserliebenden)  Molekülteil   

Komplexbildner

  • Sin anorganische oder organische Verbindungen die Metallionen bilden wodurch sich deren verhalten (z.B.. Reaktions und Lösungseigenschaften) verändert
  • Werden verwendet um Metalle zu binden oder zu entfernen, Wasser zu enthärten, Gase zu binden, Polymerisation auszulösen. Weichmacher
  •  

Wirkung von Herbizide

  • Photosynthese (hemmt die Photosynthese)
  • Aminosäurenstoffwechsel (Aminosäuren bilden die Erbsubstanz sowie die Proteine)
  • Fettsäurenstoffwechsel ( Bestandteil der Zellmembran)
  • Wachstumsprozess (Wuchstoffe)
  •  

Herbizite

  • Hemmung der Photosynthese -> pflanze stirbt
  • Aminosäurenstoffwechsel -> hemmt die wachstum der Wurzel und Sprosswachstum
  • Fettsäurenstoffwechsel -> beeinträchtigung der Fettsäurenstoffwechsel
  • Wachstumsprozesse

Insektizide

  • greiffen in das Zentralnervensystem ein 

Hormonaktive Substanzen

  •  stören den Hormonhaushalt von Organismen, indem sie nat¨rlich vorkommende Hormone nachahmen oder verhindern dass sie ihre Aufgaben erfüllen
  • So können sie die Entwicklung, Fortpflanzung sowie Gesundheit von Mensch und Tier beeintrechtigen. 

Pharmazeutika

weisen in der Regel eine hohe biologische Aktivität auf und können breits bei sehr niedrigen Konzentrationsbereichen Effekte auf aquatische Lebewesen zur Folge haben 

Schwermetalle

  • Dichte von mehr als 5.6 g/cm3
  • Meisten liegen im Boden in der Kationischen Form vor (Cu2+, Zn2+)

fungizide

organische Quecksilber verbindungen -> toxisch 

Bodenbelastung mit schwermetallen

Anorganische Verbindunge

  • Schwermetalle Blei, Cadmium, Zink, Antimon
  •  

Anammox-Prozess

• Ammonium wird unter anaeroben Bedingungen  mit Nitrit zu elementarem Stickstoff oxidiert • keine organische C-Quelle nötig => CO2-Senke • weniger O2 nötig • wenig Biomasse => wenig Schlamm • Schwierig zu steuern, Pilotphase!

Toxikokinetik

beschreibt die Art und Geschwindigkeit der Aufnahme  eines Stoffes, seine Verteilung innerhalb des Organismus, seine  Umwandlung (Metabolismus) und Ausscheidung.

Toxikodynamik

beschreibt die Wechselwirkung der Substanz mit  molekularen Strukturen der Zelle und des Organismus.

Étudier