HS 13 UI 12 Umweltchemie
Wädenswil UI 12 Umweltchemie
Wädenswil UI 12 Umweltchemie
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Lernkarten
POP (persitent organic pollutants)
Hohe Toxizität, Bioakkumulation, und Persistenz
- dirty dozen (Pflanzenschutzmittel, Industriechemikalien und Nebenprodukte)
- Alle 12 Stoffe sind organische Chlorverbindungen -> erbgutveränderd, krebserzeugend und teratogen wirken
Bioakkumulation
Bioakkumulation ist die Anreicherung einer Substanz in einem Organismus durch Aufnahme aus dem umgebenden Medium oder über die Nahrung (sieheNahrungskette)
Persistenz
Stoffeigenschaft von Verbindungen, die damit unverändert durch physikalische, chemische oder biologische Prozesse über lange Zeiträume in der Umwelt verbleiben
teratogen
äußere Einwirkungen, die Fehlbildungen beim Embryo hervorrufen
Endokrine Stoffe
Sind Stoffe, die durch Veränderung des Hormonsystems die Gesundheit schädigen können, wenn sie in einer wirksamen Dosis in den Körper gelangen
BTEX Monoaromatische Kohlenwasserstoffe
aromatischen Kohlenwasserstoffe Es handelt sich bei ihnen um flüchtige organische Verbindungen.
Polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK)
- sind aus mehreren kondesierten Benzol-Ringen aufgebaute Verbindungen
- enstehen häuffig bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe und Holz und sind Praktisch ubiquitär (allgegenwärtig, unvermeidlich)
- PAK enthalten keine Polaren Gruppen
- stark lipophilen (Fettloslichen) Charakter
- hohe Bioverfügbarkeit
- hohe persistenz
- teils Metabolite die mutagen, genotoxisch wirken und endokrine Eigenschaften aufweisen.
Bioverfügbarkeit
Die Bioverfügbarkeit ist eine pharmakologische Messgröße für den Anteil eines Wirkstoffes, der unverändert im systemischen Kreislauf (speziell im Blutkreislauf) zur Verfügung steht. Sie gibt an, wie schnell und in welchem Umfang der Stoff (meistens Arzneistoff) aufgenommen (resorbiert) wird und am Wirkort zur Verfügung steht
Halogenisierte Kohlenwasserstoffe
- CH Verbindungen mit mindestens einem Halogen (Fluor, Chlor, Brom, Iod)
- stabil, Lipophil (Fettlöslich)
- hervoragende organische Lösungsmittel
- (DDT extrem wirksame Insektizide)
- krebserregend
- Treibhausgase
- Ausserdem verantwortlich für de Abbu der der Ozonschicht
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
- besteht aus 2 Ringen mit 2 Cl
- krebsauslösende Chemische Chlorverbindung
- Stockholmer Konvention verbot sie 2001
- trotzem noch auf der ganzen welt nachweisbar
- stark lipohpil, wenig flüchtig
- in gerigen Mengen chronisch Toxisch
Tenside
- bewirken dass sich zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten wie z.B. Öl und Wasser fein vermengt werden können
- Sind in Waschmittel, Spühlmittel enthalten
- waschaktive Substanzen, welche die Oberflächenspannung herabsetzen • bestehen aus einem hydrophoben (wasserabweisenden) und hydrophilen (wasserliebenden) Molekülteil
Komplexbildner
- Sin anorganische oder organische Verbindungen die Metallionen bilden wodurch sich deren verhalten (z.B.. Reaktions und Lösungseigenschaften) verändert
- Werden verwendet um Metalle zu binden oder zu entfernen, Wasser zu enthärten, Gase zu binden, Polymerisation auszulösen. Weichmacher
Wirkung von Herbizide
- Photosynthese (hemmt die Photosynthese)
- Aminosäurenstoffwechsel (Aminosäuren bilden die Erbsubstanz sowie die Proteine)
- Fettsäurenstoffwechsel ( Bestandteil der Zellmembran)
- Wachstumsprozess (Wuchstoffe)
Herbizite
- Hemmung der Photosynthese -> pflanze stirbt
- Aminosäurenstoffwechsel -> hemmt die wachstum der Wurzel und Sprosswachstum
- Fettsäurenstoffwechsel -> beeinträchtigung der Fettsäurenstoffwechsel
- Wachstumsprozesse
Insektizide
- greiffen in das Zentralnervensystem ein
Hormonaktive Substanzen
- stören den Hormonhaushalt von Organismen, indem sie nat¨rlich vorkommende Hormone nachahmen oder verhindern dass sie ihre Aufgaben erfüllen
- So können sie die Entwicklung, Fortpflanzung sowie Gesundheit von Mensch und Tier beeintrechtigen.
Pharmazeutika
weisen in der Regel eine hohe biologische Aktivität auf und können breits bei sehr niedrigen Konzentrationsbereichen Effekte auf aquatische Lebewesen zur Folge haben
Schwermetalle
- Dichte von mehr als 5.6 g/cm3
- Meisten liegen im Boden in der Kationischen Form vor (Cu2+, Zn2+)
fungizide
organische Quecksilber verbindungen -> toxisch
Bodenbelastung mit schwermetallen
Anorganische Verbindunge
- Schwermetalle Blei, Cadmium, Zink, Antimon
Anammox-Prozess
• Ammonium wird unter anaeroben Bedingungen mit Nitrit zu elementarem Stickstoff oxidiert • keine organische C-Quelle nötig => CO2-Senke • weniger O2 nötig • wenig Biomasse => wenig Schlamm • Schwierig zu steuern, Pilotphase!
Toxikokinetik
beschreibt die Art und Geschwindigkeit der Aufnahme eines Stoffes, seine Verteilung innerhalb des Organismus, seine Umwandlung (Metabolismus) und Ausscheidung.
Toxikodynamik
beschreibt die Wechselwirkung der Substanz mit molekularen Strukturen der Zelle und des Organismus.