HS13 Biochemie UI 12
UI 12 Biochemie Wädenswil
UI 12 Biochemie Wädenswil
-
- 1 / 26
-
Flashcards
Merkmale von H2O
- gewinkeltes 105, Polares Molekül
-
Da das Sauerstoffatom die grössere elektronegativität besitzt, zieht es die Verbindungselektronen näher an sich. (Dipolmoment) Somit besteht das Wassermolekül aus einer partiell positiv (H-Seite) und einer partiell negativ geladenen Seite (O-Seite).
-
Moleküle flüssigen Wassers bilden 3-4 H-Brücken
-
während beim Eis jedes Molekül genau 4 H-Brücken bildet
-
Polare Stoffe lösen sich gut
-
Unpolare Stoffe werden von einer Hydrathülle umschlossen
Wie fördert das Wasser hydrophobe wechselwirkungen?
Indem ein unpolares Molekül ins engmaschige Netz von H-Brücken bildendem Wasser eindringt, sinkt die Entropie. Die Unordnung wird kleiner, weil die Wassermoleküle keine H-Brücken mit dem unpolaren Molekül eingehen können. Ein System ist aber immer bestrebt eine möglichst grosse Entropie zu haben. Die Wassermoleküle müssen sich um das unpolare Molekül neu ordnen, sie werden in eine starre Form gezwungen, einer Blase ähnlich. Hat es nun ein zweites unpolares Molekül, so sinkt die Entropie noch weiter und das Wasser ist bestrebt, diese beiden Moleküle zusammen zu lagern, damit sich die Oberfläche der unpolaren Moleküle verkleinert und somit weniger Wassermoleküle in dieser starren Blase verharren müssen. Die treibende Kraft der Hydrophoben Wechselwirkungen ist also das Wasser und nicht hydrophobe Anziehungskräfte
Wiso hydrophobe Stoffe in Wasser Kugelförmige Tropfen bilden?
Hydrophobe Verbindungen bilden in Wasser kugelige Tröpfchen weil in dieser Form die Oberfläche am kleinsten ist und somit auch am wenigsten Wassermoleküle gebraucht werden in einer starren (geordneten)Form.
Funktionen von Proteinen
- Enzymatische Katalyse (Enzyme die verantwortlich für chemische Reaktionen sind. Enormes katalytisches Potential. Reaktionen laufen um das millionenfache schneller ab)
- Transport und Speicherung
- Koordinierte Bewegung (Proteine sind Hauptbestandteil von Muskelgewebe)
- Mechanische Stützfunktion (Die hohe zugfestigkeit von Haut und Museln wird durch das Faserprotein Kollagen gewährleistet)
- Immunabwehr (Antikörper sind hochspezifische Proteine
- Erzeugung und übertragung von Nervenimpulsen
- Kontrolle von Wachstum und Differenzierung