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Y. I.
Diese Lernkarten bieten einen detaillierten Überblick über die Anatomie und Histologie der Mundhöhle auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Strukturen wie die Uvula, verschiedene Speicheldrüsen, die Zunge und ihre Papillen, sowie Zähne und deren Aufbau. Die Karteikarten behandeln die Epithelarten, die Lamina propria, und spezifische Merkmale wie Geschmacksknospen und Drüsenstrukturen. Medizinstudenten und Zahnmedizinstudenten profitieren davon, da sie komplexe anatomische Details und funktionelle Zusammenhänge der Mundhöhle verstehen lernen.
Flashcards
31
Students
1
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
01.07.2016 / 04.07.2016

Flashcards

? (4)

Lippe

  • Haut: Aussen
  • Schleimhaut der Mundhöhle: Innen
  • Pars intermedia: Lippenrot, zwischen den beiden (auch epitheliale Schicht)
  • M. orbicularis oris: Quergeschnittene Skelettmuskelfasern

? (4)

Lippe, Haut

  • Schwach verhornte Epidermis
    - Stratum corneum: 
    Hat sich hier als Artefakt von den tieferen Schichten abgelöst
  • Breites Corium: Haare, Talgdrüsen, Schweissdrüsen

? (3)

Lippe, Lippenrot

  • Zona intermedia: Das mehrschichtiges Plattenepithel verliert hier seine Verhornung und wird dünn
  • Lamina propria: Aus Corium hervorgegangen, bildet hohe Papillen mit zahlreichen Blutgefässen und ragt bis weit ins Epithel hinein
  • Muskulatur

? (2)

Lippen, Schleimhaut

  • Lamina epithelialis: Hohes, mehrschichtiges, unverhorntes Plattenepithel
  • Lamina propria: Seromuköse Drüsen (sehr zahlreich)

? (8)

Zahn 

  • Zahkrone
  • Zahnhals
  • Zahnwurzel
  • Pulpahöhle
  • Wurzelkanal
  • Hartsubstanzen: Dentin, Schmelz, Zement

? (3)

Zahn, Schmelz

  • Zahnschmelz: Bildet zellfreie Hartsubstanz an der Oberfläche der Zahnkrone (zu 97% anorganische Materialien)
    - Retziusstreifen: Innerhalb des Schmelzes (ziehen schräg von Dentingrenze zu Oberfläche, spielen rhythmische Verkalkung des Schmelzes während der Ontogenese wider)
  • Schmelzdentingrenze

? (2)

Zahn, Dentin

  • Hartsubstanz des Dentins
  • Dentinkanälchen: fein, radiär verlaufend, verzweigen sich in der Peripherie und bilden die Zone des Manteldentins
    (- Aussen anschliessender Schmelz wurde durch Entkalkung hier entfernt)

Zusatz: Odontoblasten (Tomes-Fasern) ragen in die Dentinkanälchen hienein. Das Dentin ist gegliedert in das peritubuläre und das intertubuläre Dentin, welches durch ein dichtes Netzwerk aus kollagenen Fibrillen gekennzeichnet ist.

? (4)

Zahn, Pulpa

  • Lockeres, zellreiches BG 
  • Nervenfaserbündel
  • Blutgefässe: Lumen hier intensiv angefärbt
  • Odontoblastenschicht: An der Grenze zum Dentin

? (6)

Zahn, Pulpa

  • Odontoblasten: Palisadenförmige Zellschicht, Zellen liegen nahe zusammen. Die Zellform ist langgestreckt mit basalem, langgestrecktem Zellkern
  • Lockeres BG der Pulpa
    - Blutgefässe
    - Zhalreiche spindelförmige Fibroblasten/ Mesenchymzellen
  • Prädentin
  • Dentin

? (5)

Zahn, Wurzel

  • Pulpahöhle
  • Dentinmantel: umgeben vom Zement
  • Peridontium (Desmodont): Verankert die Zahnwurzel im Alveolarknochen

? (6)

Zahn, Wurzel:

  • Dentin
  • Zement: Aus Zementozyten und verkalkter knochenähnlicher Grundsubstanz
  • Peridontium (Desmodontium): Straffes, kollagenes BG 
    - zahlreiche Fibroblasten
    - Dicht gelagerte Kollagenfasern
    - Blutgefässe

Zusatz: Im Bereich des Zahnhalses enthält das Zement häufig keine Zementozyten mehr (azelluläres Zement). Gegen die Wurzelspitze nimmt die Dicke der Zementschicht deutlich zu.

? (3)

Zahn, Wurzel

  • Peridontium: Man erkennt deutlich die gebündlt verlaufenden, kollagenen Fasern, welche als Sharpey-Fasern in den Zement  und in den Alveolarknochen einstrahlen
  • Blutgefässe: Zahlreich, zwischen den kollagenen Faserbündeln eingefügt

Zusatz: Zement, Periodontium (= Desmodontium), Alveolarknochen und Gingiva bilden die Grundlage des Zahnhalteapparates und werden zusammen als Paradontium bezeichnet.

? (4)

Zahn, Gingiva

  • Gingiva (Zahnfleisch): mehrschichtiges, glegentlich leicht verhorntes Plattenepithel
    - ausgeprägte Epithelleisten
    - Lamina propria: Breit, bindegewebig, mit Periost des Alveolarknochens verwachsen
  • Peridontium

? (5)

Zunge

  • Apex linguae
  • Dordum linguae
  • Radix linguae
  • Skelettmuskelfasern: Verlaufen in verschiedene Richtungen und sin oberflächlich von einer schmalen BG-Lage (Aponeurosis linguae) bedeckt.
  • Aponeurosis linguae: Trägt Zungenschleimhaut

? (7)

Zunge, Papillae filiformes

  • Papillae filiformes: Zalreich, kommen mit rachenwärts gerichteten Spitzen auf gesamten Zungenrücken-Oberfläche vor
    - Mehrschichtiges Plattenepithel, an der Spitze gelegentlich verhornt
    - Primärpapille: Trägt jede Papille, von Lamina propria gebildet. Geht Lumenwärts in zahlreiche Sekundärpapillen über
    - Zahlreiche Blutgefässe in Lamina propria
  • Aponeurosis linguae
  • Zungenmuskeln: strahlen hier in die Lamin propria ein

Zusatz: Papillae filiformes dienen als 'Mechanorezeptoren' der Zunge mit hoher stereognostischer Auflösung.

? (6)

Zunge, Papilla fungiformis

  • Papilla fungiformis: überragt i.d.R. die benachbarten Papillae filifomes
    - Primärpapille: breit
    - Sekundärpapillen: zahlreich, apikal und lateral ausgebildet
  • Nervenfaserbündel: Steigen von Aponeurosis linguae in den Bindegewebssockel der Papilla fungiformis auf (zentrale, helle Struktur in der Papilla)
  • Aponeurosis linguae
  • Zungenmuskulatur

Zusatz: Papillae fungiformes haben in dem lumenwärts gerichtetem Epithel zahlreiche Geschmackspapillen.

? (7)

Zunge, Papilla vallata

  • Papilla vallata
    - Primärpapille: Breiter BG-Sockel
    - Sekundärpapillen: Klein, apikal
    - Geschmacksknospen: Besonders lateral stark ausgebildet (helle Strukturen)
  • Mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel
  • Papillenwall: umgibt jeweils eine Papille
  • Spüldrüsen: Im Grund in der Tiefe gelegen, münden in den Wall hinein

? (5)

Zunge, Papilla vallata mit Geschmacksknospe:

  • Lamina epithelialis: Mehrschichtiges Plattenepithel
  • Geschmacksknospe
    - Sinneszellen
    - Stützzellen:
    langgestreckte kerne
    (- Apikaler Geschmacksporus: hier nicht getroffen)
  • Lamina propria
  • kapillaren

? (3)

Zunge, Unterseite

  • Schleimhaut (Tunica mucosa): glatt ausgebreitet
    - Lamina epithelialis: mehrschichtig, unverhorntes Plattenepithel 
    - Lamina propria: Verzahnt mit Lamina epithelialis. Enthält Blutgefässe 
  • Skelettmuskelfasern

Zusatz: Auf der Zungenunterseite kommen keine Geschmacksknospen vor.

? (5)

Zunge, Papillae folliatae

  • Papillae foliatae
    - Primärpapille
    : von der Lamina propria ausgehend
    - Sekundärpapillen: mehrere, schlank, nach apikal fortlaufend
    - Geschmacksknospen: V.a. seilich, liegen in Lamina epithelialis
  • Lamina epithelialis: mehrschichtiges Plattenepithel
  • Lamina propria:
    - seröse Spüldrüsen
    , deren Ausführgägne in den Grund der Epithelbuchten einmünden

Zusatz: Beim Menschen liegen die Papillae foliatae am Zungenrand. Sie sind nicht sehr stark ausgeprägt und ihre Häufigkeit variiert stark zwischen den Individuen.

? (6)

Gld. parotis

  • Drüsenläppchen: unterschiedlich Gross
    - Anschnitte durch Sekretrohre, welche zum intralobulären Ausführgangsystem gehören
  • Bindegewebssepten: Trennt Drüsenläppchen voneinander
  • Interlobulären Ausführungsgänge: Liegen in den BG-Septen
  • Fettzellen

? (5)

Gld. parotis, Azini und Schaltstück

  • Azinöse Endstücke
    - pyramidenförmige seröse Drüsenzellen
    - Myoepithelzellen
    : Peripher gelegen
  • Schlatstück: verläuft zwischen Drüsenazini, ausgekleidet von einem flachen Epithel
  • Plasmazellen

Zusatz: Die Epithelzellen der Schaltstücke können antibakterielle Proteine (Lysozym, Laktoferrin) bilden. Sie dienen zudem als Nachschub für die Azinuszellen.

? (4)

Gld. parotis, Sekretrohr

  • Sekretrohr: Auch Streifenstück. Ist von einem einschichtigen hochprismatischen Epithel mit zentral stehenden Zellkernen ausgekleidet
  • Basale Streifung (hier nicht zu erkennen)
  • Azini: Nachbarschaft. Typische seröse Drüsenzellen
  • Plasmazellen: im interstitiellen BG

Zusatz: Im Streifenstück wird der Primärspeichel durch Rückresorption von Na+ und Cl- Ionen zum hypoosmolaren Sekundärspeichel modifiziert. Ferner werden K+ und HCO3- Ionen sezerniert.
Die basale Streifung der Epithelzellen ist durch ein hochdifferenziertes basales Labyrinth mit Plasmalemminvaginationen und Mitochondriensäulen gekennzeichnet. Ähnliche Zelldifferenzierung findet man auch in den elektrolyttransportierenden Nierenepithelien.

? (3)

Gld. parotis, interlobuläre Ausführgänge

  • Interlobuläre Ausführgänge: Ein- bis zweischichtiges hochprismatisches Epithel. Verlaufen gemeinsam mit grösseren Venen und Arterien im BG zwischen den Drüsenläppchen

? (5)

Gld. submandibularis

  • Drüsenläppchen: Sehr zahlreich
    - seröse Endstücke
    - muköse Endstücke: Kleinere Gruppen
  • Ductus submandibularis: Hauptausführungsgang
    - Dichte BG-Hülle überlagert Epithel

? (3)

Gls. submandibularis, seröse und muköse Endstücke

  • seröse Azini
  • muköse Tubuli
  • Gemischte Endstücke: Seröse Drüsenzellen (von Ebner-halbmonde) sitzen halbmondförmig den mukösen Tubuli auf. Kerne der mukösen Drüsenzellen sind (falls angeschnitten) nach basal verdrängt.

Zusatz: Die mukösen Tubuli entwickeln sich aus den Schaltstücken.

? (3)

Gld. sublingualis

  • Drüsenläppchen
    - muköse Tubuli:
    Vorwiegend
    - gemischte, rein seröse Endstücke: nur selten

Zusatz: Schaltstücke und Sekretrohre sind selten zu finden

? (4)

Uvula

  • Muskelkörper: Uvula besteht aus einem Muskelkörper
  • Breite Schleimhaut: Bedeckt den Muskelkörper auf der pharyngealen und der oralen seite
    - Lamina propria: Lymphfollikel, grosse Drüsenpakete (Dringen teils bis in die Skelettmuskulatur vo)

? (3)

Uvula, orale Seite

  • Schleimhaut: mehrschichtiges, unverhorntes Plattenepithel!
    - Lamina propria: breit mit gut entwickelten mukoserösen Drüsen und grossen Ausführgängen

Zusatz: Da die Schleimhaut auf der oralen Seite der Uvula beim Schluckakt stark belastet wird, besitzt sie ein mehrschichtiges Plattenepithel - ein respiratorisches Epithel wäre für die Belastung nicht stabil genug.

? (3)

Uvula, nasale Seite

  • Schleimhaut: Teils mehrreihiges, hochprismatisches, teils mehrschichtiges Plattenepithel
  • Sehne des M. tensor veli palatini: Breitet sich zwischen der Lamina propria und der Skelettmuskulatur (aus kollagenem BG) auf

? (3)

Uvula, Epithelübergang

  • Epithelübergang vom mehrreihigen hochprismatischen Epithel in das mehrschichtige Plattenepithel
  • Lamina propria: Zellreich

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