Heft 1 BWLB 1/N
staatlich geprüfter Betriebswirt
staatlich geprüfter Betriebswirt
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Flashcards
Bereich I - Heft Aufgabe - Objekte der Betriebswirtschaftslehre
Wodurch ist die Unternehmung als Betriebstyp der Marktwirtschaft näher charakterisiert ? ( 3 Merkmale )
1. Prinzip der äußeren Autonomie 2. Prinzip der inneren Autonomie 3. erwerbswirtschaftschaftliches Prinzip
Bereich I - Heft Aufgabe - Objekte der Betriebswirtschaftslehre
Wie lässt sich die Betriebswirtschaftslehre gliedern ? ( 2 Merkmale )
1. nach Wirtschaftszweigen 2. nach Funktion
Bereich I - Heft Aufgabe - Objekte der Betriebswirtschaftslehre
Nennen Sie benachbarte Wissenschaften der Betriebswirtschaftslehre ?
1. die Volkswirtschaftslehre 2. die Betriebs- und Arbeitswissenschaft 3. die Arbeitsphysiologie 4. die Betriebssoziologie 5. das Wirtschaftsrecht
Bereich I - freie Aufgabe - Objekte der Betriebswirtschaftslehre
Was ist das prinzip der äußeren Autonomie ?
Darunter versteht man die Freiheit, ohne behördliche Einflussnahme die jeweiligen Produktionspläne autonom aufstellen zu können.
Damit verbunden ist die Möglichkeit, die Rahmen der Rechtsordnung bestehenden Marktchancen nutzen zu können.
Aber auch die Gefahr, das Risiko des Misslingens selbst ohne Hilfestellung des Stastes tragen zu müssen.
Bereich I - freie Aufgabe - Objekte der Betriebswirtschaftslehre
Was ist das Prinzip der inneren Autonomie ?
Darunter versteht man das Recht der Eigentümer, die betrieblichen Entscheidungen unmittelbar oder mittelbar selbst treffen zu können.
Bereich I - freie Aufgabe - Objekte der Betriebswirtschaftslehre
Was versteht man unter dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip ?
Darunter versteht man das Betreben, auf lange Sicht einen möglichst hohen Gewinn auf das investierte Kapital zu erziehlen.
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Beschreiben Sie den betriebswirtschaftlichen Umsatzprozess .
1. Einbringen von Eigenkapital oder Aufnahme von Geldkapital und dessen Umwandlung in abstarktes bzw konkretes Vermögen
2. Umformung der Vermögensgüter in absatzfähige Erzeugnisse
3. den Absatz der Erzeugnisse und den adäquaten Rückfluss an finanziellen Mitteln aus dem Umsatzerlös und die Verwendung der zurückgefklossenen Mittel zur Investition oder Rückzahlung des Kapitals
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Was versteht man in der BWL unter Kapital ?
Kapital ist die abstrakte Geldwertsumme für das in der Unternehmung arbeitende Vermögen.
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Definieren Sie den Begriff Liquidität und Rentabilität .
Unter Liquidität versteht man einmal ganz allgemein die Fähigkeit einer Unternehmung, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Des weiteren versteht man SIe als Eigenschaft einer Sache, es ist die Möglichkeit, diese Sache in Geld umzutauschen.
Unter Rentabilität versteht man in der BWL eine Verhältniszahldurch die der Erfolg einer Unternehmung zu dem eingesetzten Kapital in Beziehung gesetzt wird.
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Beschreiben Sie den Begriff Wirtschaftlichkeit.
Als Wirtschaftlichkeit bezeichnet man das Verhältnis von Leistung (der in Geld bewertete Output) und den Kosten (der in Geld bewertete Input)
Wirtschaftlichkeit = Leistung/Kosten
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Wodurch unterscheidet sich die Wirtschaftlichkeit von der Produktivität ?
Die Produktivität istein reines Mengenverhältnis, die Wirtschaftlichkeit dagegen ein Wertverhältnis.
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Beschreiben Sie das Vrhältnis von Wirtschaftlichkeit und Produktivität .
Ein Unternehmen, das eine "gute" Produktivität aufweist, wird meist auch
auf eine positive Wirtschaftlichkeit verweisen können. Allerdings gibt es in
der Praxis Ausnahmen. So kann ein Unternehmen durchaus im innerbetrieblichen
Bereich eine überdurchschnittliche Produktivität aufweisen und dennoch
- durch Markt- und Konkurrenzeinflüsse bedingt - eine negative Marktwirtschaftlichkeit haben.
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Beschreiben Sie das Verhältnis von Wirtschaftlichkeit und Rentabilität .
Die Rentabilität ist stets eine Folge der Wirtschaftlichkeit, nicht aber deren Ursache!
Bereich II - Heft Aufgabe - Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess
Erläutern Sie den Begriff "ökonomisches Prinzip " .
Das ökonomische Prinzip ist der Grundsatz der sparsamen Wirt schaftsführung, und zwar:
1. ein vorgegebenes Ziel ist mit geringstmöglichem Einsatz zu erreichen (Minimalprinzip) oder
2. mit gegebenen Mitteln ist ein größtmöglicher Erfolg zu er zielen (Maximalprinzip).
Bereich III - Heft Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Nennen Sie betriebswirtschaftliche Leistungs- bzw. Produktionsfaktoren ? (3)
Betriebsmittel, menschliche Arbeit, kombinuert durch die dispositive Arbeit
Bereich III - Heft Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Nennen Sie wesentliche Bestimmungsfaktoren für die Ergiebigkeit des Faktors (ausführende) Arbeit .
1. die subjektiven Leistungsbedingungen
2. die objektiven Leistungsbedingungen
3. die Entgeltfestsetzung
Bereich III - Heft Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Wovon hängt die Leistungsfähigkeit von Betriebsmitteln ab ?
1. von der technischen Beschaffenheit und der Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel
2. der Eignung der Maschinen für die konkreten Aufgaben bei der Leistungserstellung
Bereich III - Heft Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Nennen Sie die Stufen, in die man das Managment (Unternehensführung) unterteilen kann ?
1. das Topmanagment
2. das Middle Managment
3. das Lower Managment
Bereich III - freie Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Was bedeutet "Dispositive Arbeit" ?
Dispositive Arbeit umfasst die Managementleistung, insbesondere die Kombination von Leitungs-, Planungs- und Organisationsaufgaben im Unternehmen.
Kurz: Es ist die Führung einer Unternehmung
Bereich III - freie Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Was sind Betriebsmittel? Nenne 5 Beispiele.
Zu den Betriebsmitteln zählt die gesamte technische Apparatur, deren sich die U. zur Durchführungdes Betriebsprozesses bedient.
- Maschinen und maschinelle Anlagen
- Verkehrsmittel und Transporteinrichtungen
- Büromaschinen
- Werkzeuge aller Art
- Grundstücke
- Gebäude
Bereich III - freie Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Wer gehört zum Topmanagment ?
Generaldirektor, Direktoren, Betriebsdirektoren
Bereich III - freie Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Wer gehört zum Middle Managment ?
leitende Mitarbeiter, meist Abteilungsleiter
Bereich III - freie Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Wer gehört zum Lower Managment ?
in der Regel > Meister oder Mitarbeiter denen unmittelbar Arbeiter nachgeordnet sind
Bereich III - freie Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Was sind subjektive Leistungsbedingungen im Zusammenhang Ergiegigkeit des Faktors menschliche Arbeit ?
körperliche und seelische Anlagen
die weiter Entwicklung dieser Anlagen
spezielle Erfahrungen
Leistungsberitschaft
Bereich III - freie Aufgabe - Der Aufbau der Unternehmung
Was sind objektive Leistungsbedingungen im Zusammenhang Ergiegigkeit des Faktors menschliche Arbeit ?
die Gestaltung der Arbeitsverfahren und -techniken
des weiteren des Arbeitsplatzes und der Arbeitszeit Pausen
Bereich IV - Heft Aufgabe - Rechtsformen der Unternehmungen
Welche Kriterien müssen bei der Wahl der Rechtsform einer Unternehmung berücksichtigt werden?
- Kapitalbeschaffung
- Steuerbelastung
- Prüfungs und Publizitätspflicht
- Risiko- und Haftungsbereitschaft
- Mitbestimmung / Einflussnahme
- Rechnungslegung
- Gewinn- und Verlustbeteiligung
- Anonymität
- Sicherung der Unternehmenskontinuität und -Nachfolge
- Tradition, Branchenüblichkeit, Image der Rechtsform
Bereich V - Heft Aufgabe - Unternehmenzusammenschlüsse
Beschreiben Sie die wesentlichen Ziele von Unternehmenszusammenschlüssen. (3Merkmale)
Die wesentichen Ziele von Unternehmenszusammenschlüssen sind die folgenden:
- Erhöhung der Wirtschaftlichkeit
- Verbesserung der Produktionsverhältnisse
- Vergrößerung der Kapitalbasis
steuerliche Vergünstigungen
Risikoverteilung
Bereich V - Heft Aufgabe - Unternehmenzusammenschlüsse
Nennen Sie vorübergehende und dauernde Zusammenschlüsse.
Vorübergehende Zusammenschlüsse sind Arbeitsgemeinschaften , Partizipationen
und Konsortien .
Dauernde Zusammenschlüsse sind Kartelle, Konzerne,
Interessengemeinschaften und Trusts.
Bereich V - Heft Aufgabe - Unternehmenzusammenschlüsse
Wo liegen die entscheidenden Unterschiede zwischen Kartellen und Konzernen?
Kartelle sind vertragliche Zusammenschlüsse, Konzerne sind meist kapitalmäßig und organisatorisch miteinander verbundene Zusammenschlüsse; im Kartell behalten die Kartelmitglieder in der Regel ihre kapitalmäßige und rechtliche Selbstständigkeit, Konzemunternehmen werden dagegen unter einer einheitlichen Leitung zusammengefasst und sind in ihrer internen Willensbildung
nicht mehr selbstständig.
Bereich VI - Heft Aufgabe - Gesamtwirtschaftliche und Betriebswirtschaftliche Folgen von Betriebszusammenschlüssen.
Nennen Sie gesamtwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Einwendungen
gegen Unternehmenszusammenschlüsse.
Gesamtwirtschaftlich gesehen können Unternehmenszusammenschlüsse den
Wettbewerb beschränken und die Selbstständigkeit kleinerer Unternehmen
bedrohen. Betriebswirtschaftlieh gesehen sind die überproportional ansteigenden
Verwaltungskosten von Nachteil.
Bereich VII - Heft Aufgabe - Standorte
Was versteht man unter einem Standort in der Betriebswirtschaftslehre?
Ein Standort ist der Sitz (Ort) einer gewerblichen Unternehmung oder eines Betriebs oder einer land- und forstwirtschaftlichen Niederlassung oder Ansiedlung.
Bereich VII - Heft Aufgabe - Standorte
Definieren Sie den Begriff der Standortanalyse.
Unter einer Standortanalyse verstehen wir das Abwägen der Vor- und Nachteile von Bestimmungsfaktoren bei der Wahl des optimalen Standorts.
Bereich VII - Heft Aufgabe - Standorte
Nennen Sie die wichtigsten Standortbestimmungsfaktoren.
Personalkosten, Abgaben und Steuern, Verkehr (Infrastruktur), räumliche Ausdehnungsmöglichkeiten, Fertigungsmaterialien bei Fertigungsbetrieben,
EDV-Kosten, Kosten für Miete, Grundstücke etc. und Absatzmöglichkeiten.
Bereich VII - Heft Aufgabe - Standorte
Nennen Sie Probleme bei der praktischen Ermittlung des optimalen Standorts.
Die Probleme bei der Ermittlung des optimalen Standorts liegen zum großen Teil in den Unwägbarkeiten der Daten. Als eine in die Zukunft gerichtete, langfristige Entscheidung ist die Findung des optimalen Standorts abhängig von der Genauigkeit der Vorher sage zukünftiger Kosten und Erlöse.