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T. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Konzepte des Arbeitsschutzes und der betrieblichen Gesundheitsförderung. Sie behandeln Themen wie Arbeitsstättenverordnung, Führungsstile, Prävention und psychische Erkrankungen. Die Karteikarten sind ideal für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die sich mit gesundheitsfördernden Maßnahmen und sicherheitsrelevanten Vorschriften vertraut machen möchten.
Flashcards
14
Students
1
Language
German
Category
Chemistry
Created / Updated
29.11.2014 / 09.01.2015

Flashcards

Determinanten der Bevölkerungsdynamik

  • Fertilität (Anzahl Kinder/Frau)
  • Mortalität (Todesfälle/ Gesamtzahl Individuen)
  • Wanderung (Binnenwanderung und Außenwanderung)

Neue Formen der Arbeitsorganisation, Beschäftigungsmodelle

  • Teilzeitarbeit
  • Befristete Tätigkeit
  • Telearbeit
  • Leiharbeit
  • 'Neue Selbstständigkeit'

Psychische Erkrankungen/Organisationskrankheiten

  • Mobbing
  • Burn-out
  • Innere Kündigung

Grundbedingungen für Gesundheit (WHO)

  1. Stabiles Selbstwergefühl
  2. Positives Verhältnis zum eigenen Körper
  3. Freundschaften und soziale Beziehungen
  4. Intakte Umwelt
  5. Sinnvolle Arbeit & gesunde Arbeitsbedingungen
  6. Gesundheitswissen und Zugang zur Gesundheitsversorgung
  7. Lebenswerte Gegenwart und sie begründete Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft

Prävention

  • Primärprävention
    • Vermeidung von Risikofaktoren oder ihre Erkennung und Beeinflussung
  • Sekundärprävention
    • Entdeckung der Krankheit im Frühstadium und deren erfolgreiche Frühtherapie
  • Tertiärprävention
    • Verhinderung einer Verschlimmerung der Erkrankung

Aktions- und Handlunsfelder ders betrieblichen Gesundheitmanagements

  • Organisation
    • Führung
    • Unternehmenskultur
    • Betriebsklima
  • Arbeit
    • Arbeitsbelastung
    • Handlungsspielraum
    • Soziale Unterstützung
  • Person
    • Fachliche/soziale Kompetenz
    • Vertrauen und Identifikation
    • Gesundheitsbewusstes Verhalten

Führungsstile

Autoritärer Führungsstil

Vorteile: gute Kontrolle, Leistungssteigerung, Übersichtlichkeit, hohe Entscheidungsgeschwindigkeit

Nachteile: Rivalität unter Mitarbeitern, Einschränkung der persönlichen Freiheit, geringe Motivation, Gefahr von Fehlentscheidungen durch überforderte Vorgesetzte

Demokratischer Führungsstil:

Vorteile: Entlastung von Führungskräften, Mitarbeiter sind motiviert, arbeiten selbstständig, identifizieren sich mit ihrer Arbeit, tragen zu einem guten Arbeitsklima bei

Nachteile: Entscheidungen können sich verzögern, reibungsloser Ablauf erfordert gut qualifizierte und selbstständige Arbeitnehmer

Laissez-faire- Führungsstil:

Vorteile: eingenständige Arbeitsweise und Wahrung der Individualität der Arbeitnehmer

Nachteile: schlechtere Arbeitsergebnisse, mangelde Disziplin, Chaos

Kooperativer Führungsstil

Arbeitssicherheitsgesetz

  • 1973 erstellt, 2006 zuletzt geändert
  • verpflichtet Arbeitgeber zur Bestellung der im Gesetzestitel genannte Persinen, definiert deren Aufgaben und betriebliche Position
  • fordert betriebliche Zusammenarbeit im Arbeitsschutz und in der Unfallverhütung

Arbeitsschutzgesetz

  • 1996 erstellt, 2009 zuletzt geändert
  • Ziel: Gesundheit der Beschäftigten durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern
  • Ermächtigungsgrundlage zum Erlass von Rechtsverordnungen auf dem Gebiet von Sichherit und Gesundheit:
    • Arbeitsstättenverordnung
    • Baustellenverordnung
    • Betriebssicherheitsverordnung
    • Bildschirmarbeitsverordnung
    • Lärm- und Vibrations- Arbeitsschutzverordnung
    • Lastenhandhabungsverordnung
    • PSA (persönliche Schutzausrüstungsverordnung) Benutzungsverordnung

Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)

  • 1975 erstellt, Neufassung 2004, letzte Änderung 2010
  • setzt mit der Arbeitsschutzverordnung die Richtlinie der Europäischen Union 89/654/EWG um
  • wird ergänzt durch Arbeitsstättenregeln
  • Themen sind z.B: Lüftung, Raumtemperatur, künstliche Beleuchtung, Fußböden, Nichtraucherschutzgesetz

SGB V, §20

Erweitert die Grundprinzipien der GKV (medezinisches Bedarfsprinzip, Solidarprinzip, Sachleistungsprinzip) um das präventive Prinzip:

  • Krankenkassen sollen Leistungen zur Primäprävention leisten, mit den Zielen: Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen
  • Krankenkassen können den Arbeitsschutz ergänznde Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung durchführen
  • Die Krankenkassen sollen Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen fördern

SGB IV, §84, Absatz 2

  • Diese Präventionsvorschrift verpflichtet ale Arbeitgeber zum Eingliederungsmanagement nach 6 Wochen AU in einem Jahr
  • Ziele:
    • Überwindung der Arbeitsunfähigkeit
    • Vorbeugung rezidivierender AU
    • Arbeitsplatzerhaltung

Jahressteuergesetz 2009, §3 Nr. 34

Leistungen des Arbeitgebers, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessern sind bis 500€ pro Jahr, pro Arbeitnehmer steuerfrei

Begrenzung der Nutzenanalyse

  • Multikausalität
  • Carry-over-Effekte
  • Langfristwirkung der Effekte
  • Bewertbarkeit

Study