Grasse VL 2
Modul 3
Modul 3
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Flashcards
Armutsquote ist von 1998-2003
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die Armutsquote ist von 1998-2003 von 12,1% auf 13,5% angestiegen. Am meisten betroffen sind Kinder, Jugendliche, Frauen und ArbeitsloseQuote derer die Arbeitslosenhilfe beziehen ist von 2,2% auf 5,5% stark gestiegen
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die Armut in der BRD ist nicht zu vergleichen mit der in der Dritten Welt
Die Armutsberechnung orientiert sich am verfügbaren Einkommen:
weniger als 60% vom Durchschnittseinkommen: prekär/gefährdet
weniger als 50% vom Durchschnittseinkommen: relativ arm
weniger als 40% vom Durchschnittseinkommen: streng arm
Allgemein
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eine Durchschnittsfamilie hat geringeres Armutsrisiko
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man spricht bis zu einem Alter von 15 Jahren von Kinderarmut
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die Hälfte der Armen in Deutschland leben in erwerbstätigen Haushalten
Gini-Koeffizient
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Gini-Koeffizient: statistisches Maß zur Darstellung von Ungleichverteilungen Kennzahl zwischen 0 und
1: je näher an 1, desto größer die Ungleichheit
Verschuldung privater Haushalte
Verschuldung privater Haushalte zeigt Schieflage unteren 10% haben 8.000 € Schulden
verdeckte Armut:
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verdeckte Armut: 2,7 Millionen Menschen hätten Anspruch auf finanzielle Leistungen, nehmen diese aber
aus Gründen von Stigmatisierungsängsten, Vermeidung möglicher Regresspflichten oder Unkenntnis nicht
an
Bildung und Armut
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Bildungsweg von Jugendlichen hängt stark von sozialer Herkunft abBildungszugänge nicht zu nutzen
bedeutet nicht automatisch sie nicht besuchen zu können
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ärmere Kinder besuchen seltener Kindergärten was Auswirkungen auf weitere Bildung hat
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niedrigere Schichten brechen öfter Studium ab
Wohnen und Armut
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292.000 Menschen leben ohne Mietverhältnis (20.000 obdachlos)Wohnkosten sind für Menschen mit
niedrigem Einkommen höher
politische Folgen der Armut
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soziale Segregation in Deutschlandje höher das Einkommen, desto höher ist das gesellschaftliche
Engagement Demokratiedefizit/Legitimationsdefizit
Fazit: Armut in Deutschland
Einkommensarmut = Bildungsarmut
Daten zum Reichtum in Deutschland:
o Reichtum ist mehr als 200% des Durchschnittseinkommens (ca. 4 Millionen Menschen in BRD)
o Nettovermögen hat um rund 18% zugenommen (1998-2003)
o durchschnittliches Vermögen pro Haushalt: 133.000 €
o Privatvermögen sind ungleich verteiltdie unteren 50% besitzen 3,8%; die oberen 10% besitzen
46,8%
Statistische Erfassung
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Statistische Erfassung von Reichtum ist nur unzureichend, da Faktoren wie Monatseinkommen über
17.500 €, Altersversicherungen, Sozialvermögen und langlebige Konsumgüter (Gebrauchsvermögen) un-
berücksichtigt bleiben
Funktionen von Reichtum/Vermögen:
o wirtschaftlicher Nutzen Absicherung und Investitionsfähigkeit o Macht ökonomisch, politisch, sozial
o Unabhängigkeit/Freiheit
o Integration
Effekte materieller Ungleichheit:
o sozialer Krisenfaktor Gerechtigkeitsfrage
o politischer Krisenfaktor Desintegration des Systems durch ungleiche Lebenschancen o ökonomischer Krisenfaktor Verhinderung effektiver Gesamtnachfrage