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Mibi

Mibi


L. A.
Diese Lernkarten behandeln Infektionskrankheiten und deren Therapie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Erreger wie Bartonella henselae, Neisseria gonorrhoeae und Helicobacter pylori, sowie auf Symptome wie Fieber und Meningitis. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, da sie detaillierte Informationen zu Diagnostik, Therapie und Prophylaxe bieten, einschließlich spezifischer Antibiotika wie Ceftriaxon und Doxycyclin.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
27.05.2015 / 16.06.2015

Cartes-fiches

Campylobacter

Charakteristika:

  • schlanke, spiralig gekrümmte, bewegliche gramnegative nicht sporenbildende Stäbchen

Pathogenese:

  • meist lebensmitte- und trinkwasserbedingte Infektionen und direkte Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen, die von Erkrankten ausgehen
  • Ërreger produziert hitzestabiles Enterotoxin.
  • Es kann zum Guillain-Barré-Syndrom kommen. Antigenes Mimikry, wodurch dann Ganglioside der peripheren Nerven angegriffen werden. Das GBS ist eine aktue Entzündung peripherer Nerven und Nervenwurzeln mit progredienten, distal beginnenden Lähmungen der Arme und Beine.

Klinik

  • zahlreiche wässrige, breiige Darmentleerungen und Fieber. Teilweise Blutbeimengungen im Kot

Diagnostik:

  • auf Blutagar in eine rmikroaerophilen Atmosphäre

Therapie:

  • AB-Therapie erübrigt sich meinsten, da die Infektion spontan ausheilt. In schweren Fällen ist Erythromycin das Mittel der Wahl.

sontiges:

  • meldepflichtig

Erreger der Gattung Bordetella

Bordetella pertusssis

Bordetella parapertussis

Bordatella bronchisepticum

Bordatella avium

Bartonella henselae

Charakteristika: gramnegatives, aerobes Stäbchen

Reservoir: Katzen und erkrankte Menschen

Klinik

  • Katzenkratzkrankheit: Fieber und Lymphadenopathie
    • Kratz- oder Bisswunde einer Katze --> Papel. Regionale Lymphknotenschwellung. Fieber, Arthralgien, Spelnomegalie
    • Spontanheilung nach 2-4 Monaten

Therapie:

  • Spontanheilung
  • Tetrazykline und Makrolide (Clarithromycin, Azithromycin) verschnellern Heilungsprozess

Helicobacter

  • Charakteristika
  •  

Charakteristika

  • schwierig zu isolierendes, gram-, mikroaerophiles Stäbchenbakterium mit S- und U-Formen.
  • Hohe Ureaseaktivtiät

Pathogenese:

  • 4-5 unipolare Geisseln, dadruch haben die Bakterien eine heftige Motilität und es kann sich durch die Schleimhaut der Mucosa annähern
  • Proteasen und Lipasen helfen die Schleimschicht zu überwinden. MIthilfe von einem Adhäsin kann das Bakterium an den Magenzellen andocken und über Jahre die Schleimhaut kolonisieren.
  • massive Produktion von Urease, wodurch das basische Ammoniumion gebildet wird und im unmittelbaren Umkreis des Bakteriums die Magensäure neutralisiert wird.

Klinik:

  • Hauptursache für chronische aktive Gastritis vom Typ B und Wegbereiter für Ulcus duodeni und ventriculi.
  • Bei chronischen Besiedlungen evtl MagenCA

Diagnostik:

  • Gewebebiopsien
  • Kultur auf Spezialnährböden: Kolonien sind glatt begrenzt, durchsichtig und zeigen Betahämolyse. Grampräparat, das den positiven Ausfall von Oxidase, Katalase und Urease zeigt. Für normale Patienten-Routineuntersuchung nicht ideal, da max 4h später im Labor.
  • Ureaseschnelltest
  • Atemtest
  • Serologie

Therapie:

  • PPI, um Hyperazidität zu  bekämpfen
  • Triple-AB-Therapie: Amoxicillin, Metronidazol und Makrolid für sieben Tage zur Eradikation.

Bordetella pertussis

Charakteristika

  • aerober, gramnegatives kokkoides, bekapseltes Stäbchen

Pathogenese

  • Infektion erfolgt durch Tröpfchen aus dem Respirationstrakt Kranker.
  • Pertussistoxin -> hemmt die Zilienbewegung der Trachealschleimhaut und führt zu Hustenattacken

Klinik:

  • Inkubationszeit von 7-14d, drei Stadien:
    • Stadium catarrhale: Erkältungskrankheit mit mässigem Fieber. 1-2Wo
    • Stadium convulsivum: typische krampfartige Hustenanfälle. Nach tiefer Inspiration erfolgt ein Hustestakkato mit Heraustrecken der Zunge und Hervorwürgen von zähem Schleim. Gefolgt von Stimmritzenkrampf, der zur Apnoe führen kann. Danach weiterer leichterer Anfall (Reprise). 4-6Wo
    • Stadium decrementi: Abklingen der Krankheit unter den Symptomen einer Bronchitis. 2-4Wo
  • Komplikationen: Superinfektionen wie Pneumonien, Otitiden durch Hib oder Pneumokokken. Selten Enzephalitiden. leichtwiegend: Zungenbandverletzungen, Hyposphagma (Unterblutung der Konjunktiva)

Diagnostik:

  • Klinik. BB zeigt eine relative und absolute Lymphozytose

Therapie:

  • AB nur im Stadium catarrhale und convulsivum --> Erythromycin
  • Passive Immunisierung im Stadium cattarhale
  • Prophylaxe: dreimalige Impfung + zweimalige Auffrischung 

Brucellose

  • Pathogenese
  • Klinik
  • Diagnostik
  • Therapie

Pathogenese

  • Übertragung:
    • unpasteurisierte Milchprodukte
    • erregerhaltiger STaub
  • intrazelluläre Vermehrung in Makrophagen / Monozyten
  • IKZ: 1.3 Wo

Klinik:

  • Prodromalstadium: grippaler Infekt / Gastritis
  • remittierendes Fieber
  • Leber-, Milz-, Lymphknotenschwellung
  • Leukopenie
  • spontane Ausheilung oder Organmanifestation mit chronischem Verlauf --> Rezidive
  • Kompl: Osteomyelitis, ARthritis, Menigoencephalitis, Fehlgeburten, lange rekonvaleszenzphase

Diagnostik

  • Anamnese, Erregerisolierung aus Blut, Liquor, KM

Therapie

  • Doxycyclin plus Rifampicin für 6 Wo
  • Meldepflicht

Legionella pneumophila

Charakteristika

  • aerobe, polar begeisselte, unbekpaselte Erreger. fakultativ intrazellulär in Makrophagen.
  • mögen warmes, stehendes Wasser -> Klimaanlagen, Kalt- und Warmwasseranlagen, lange Wasserletitungen
  • Übertragung über Aerosole.

Klinik

  • Legionärskrankheit: atypische Pneumonie
    • Inkubationszeit 2-10d
    • Fieber, trockener Husten, Luftnot
    • Rö: ein- oder beidseitige Lungenfiltrate
    • weitere Symptome: Kopfschemrezn, Diarrhöe, Transaminasenanstieg
  • Pontiac-Fieber:
    • grippeartige Symptome
    • meist komplikationslos und selbstlimitierend

Nachweis:

  • Antigennachweis im Urin

Therapie:

  • Makrolide (Betalaktame sind unwirksam)

Familie Pasteurellaceae

Haemophilus

  • H. influenzea, H. aegypticus, H. ducreyi
  • H. parainfluenzae, H. aphrophilus, H. paraphrophilus

Pasteurella

  • P.multocida

Actinobacillus

  • A. Actinomycetemocomitans

Haemophilus influenza

Charakteristika

  • gram- Stäbchen, Ammenphänomen mit Staph. aureus. Normale Flora des oberen Respirationstraktes. Zum Wachstum Faktoren V und X aus dem Blut benötigend -> hämophilus
  • unbekapselt --> nichtinvasive Infektionen (Sinusitis, Bronchitis, Otitis, Pneumonie)
  • bekapselt --> invasive Infektionen (Meningitis, Sepsis, Epiglottitis) -> heute Regelimpfung

Klinik:

  • eitrige Bronchitiden
  • bei Kindern zwischen 2 Monaten und 2 Jahren -> Meningitis und Sepsis -> heute selten wg. Impfung
  • Epiglottitis -> heute selten, aber lebensbedrohlicher Notfall 
  • OPSI

Diagnose:

  • schwieriger kultureller Nachweis aus Sputum, Abstrich, Blut oder Liquor

Therapie:

  • schwere Infektion: 3. Gen. Cephalosporin (Cefotaxim, Ceftriaxon), Fluorchinolone oder Carbapeneme i.v.
  • Prophylaxe: dreimalige Impfung gegen Hib + 1 Auffrischimpfung

Neisseriaceae meningitids (Meningokokken)

  • Erreger
  • Pathogenese
  • Klinik
  • Therapie und Prophylaxe

 

Charakteristika:

  • gram- Diplokokken, Semmelform, aerob

Pathogenese

  • Kapselpolysaccharide:
    • Kapseltyp A + C: Meningokokken-Gürtel (Nigeria, Tschad, Äthiopien), Epidemien in Trockenzeit
    • Kapseltyp B: 80% der Meiningitiden in Deutschland. kreuzreagierende Epitope mit Polyneuroaminsäure

Klinik: Meningitis: durch hämatogene Streuung (vom Rachenraum in die Blutbahn, von dort ins ZNS), Inkubationszeit 2-4 Tage.

  • Symptome: Symptomen eines Atemweginfekts und nur in 50% der Fälle zu den klassiscchen Symptomen einer Meningitis.
  • Meningokokken-Sepsis: nicht wegdrücbares Exanthem am ganzen Körper, Lungenversagen, Verbrauchskoagulopathie, neurologische Ausfälle, NN-Nekrose
    • --> Waterhous-Feriderichsen-Syndrom >85% verstorben innerhalb Stunden 

Therapie

  • Cephalosporin der 3. Generation
  • hochdosiertes Penicillin G
  • Prophylaxe: Kontaktpersonen 2 Tage lange Rifampicin, Schwangere: Einmaldosis Ceftriaxon 

Pseudomonas aeruginosa

Charakteristika: aerobe, gram- Bakterien

Vorkommen: z.T. Darmflora, vorzugsweise in Kaltwasserleitungen, typischer Hospitalkeim

Klinik: Wundinfektionien, Infektionen der Lunge bei zystischer Fibrose, nosokomiale Infektionen (Pneumonie, Wundinfektionen, Sepsis) -> künstliche Beatmung (kommen aus dem Darm, nicht Maschine!!), Augeninfektionen

Therapie i.v.: Chinolone, Pneeme, Cephalosporine der 3. Generation, Tazobac 

 

Coxiella burnetii - Q-Fieber

Charakteristika:

  • Reservoir: Schafe, Rinder, Zecken
  • gram- kokkoides Stäbchen

Pathogenese:

  • Übertragung: gram- Bakterien in Aerosol mit erregerhaltigem Kotstaub, Zeckenstickverletung. Vermehrung intrazellulär im Phagolysosom von Makrophagen, Persistenz
  • Inkubationszeti: 2-3 Wochen

Klinik:

  • Q-Fieber mit grippalen Symptomen:
    • Prodormalstadium mit Müdigkeit, Frösteln Appetitlosigkeit, Reissen in den Extremitäten, Kopf/Rückenschmerzen
    • Aktustadium: plötzlicher Fieberbeginn, heftige Schweissausbrüche, Fieber über Tage, dann schnelle Entfieberung. Häufig kombiniert mit interstiiteller (atypsicher) Pneumonie

Diagnose:

  • Serologie, PCR

Therapie: Doxycyclin

Chronifizierung: selten nach Monaten, Jahren: Myokarditits, Endokarditis

Prophylaxe: Pasteurisieren der Milch

Fam. Neisericeae

gram- Diplokokken, intrazellulär in Granulozyten, strikt aerob. Anspruchsvolles Wachstum auf nährstoffreichem Nährboden.

pathogene:

  • N. gonorrhoeae (Gonokokken)
  • N. meningitidis

Pathogenese:

  • Übertragung: Sexualeverkehr, Schmierinfektion im Geburtskanal
  • Anheftung an Zielzellen:
    • m: Saulenepithelzellen in Urethra
    • w: Epithelzellen in der Endozervix
    • Neug: Konjunktivalzellen

N. gonorrhoeae

Charakteristik:

  • gramnegative Diplokokken

Pathogenese:

  • Inkubationszeti: 2-5d

Klinik:

  • Erreger der Gonorrhö = Tripper
  • Symptome:
    • m: Jucken in Urethra, Sz beim Wasserlassen, eitriger Ausfluss --> Bonjour Tröpfchen.
    • w: 40% subklinisch, schmerzhafte Miktion, vermehrter Harndrang, vaginaler Fluor
  • m: Urethritis: Harnröhrenstriktur, Epididymitis: Infertilität, Prostatitis, Proktitis, Pharyngitis, Konjunktiviits,
    • DIG: disseminierte Gonokokkeninfektion (1-3% C6-C9 Defekt) durch serumresisitente Stämme --> eitrige Gonarthritis/Dermatitis/Endokarditis/ Meningitis --> selten
  • w: Zervizitis, Endometritis, Salpingitis
    • PID - pelvic inflammatory disease: Fibrosierung der Tuben ~20% Sterilität
    • SS: erhöhtes Risiko zu DIG

Diagnostik:

  • Abstrich, Gelenkpunktat (schneller Transport)

Therapie:

  • zunehmende Resistenz
  • Ceftriaxon mit Azithromycin

sonstiges

  • immer Syphilis ausschliessen
  • ohne Namen meldepflichtig
  • behandlungspflichtig

 

Étudier