Gewebe

Gewebearten

Gewebearten


Alex Förster
Flashcards
21
Students
0
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
03.11.2026 / 04.11.2026

Flashcards

Nenne die Gewebearten.

  • Epithelgewebe (Deckgewebe)
  • Binde- und Stützgewebe
  • Muskelgewebe
  • Nervengewebe

 

Wie ist der Aufbau des Epthelgewebe? (mit Skizze)

  • besteht aus dicht aneinander liegenden Zellen mit kaum Interzelluarsubnstanz
  • liegt auf einer Basalmembran, die es vom Bindegewebe trennt
  • die Zellen sind je nach Funktion unterschiedlich geformt (würfelförmig, hochprismatisch

 

Welche Aufgabe erfüllt das Epithelgewebe?

Funktionen

  • Schutz: deckt Oberfläche ab und schützt vor mechanischen, chemischen und Aussenwelt
  • Abgrenzung:trennt verschiedene Körperbereiche voneinander (z.B. Innen- und Aussenwelt)
  • Stoffaustausch: ermöglicht Aufnahme und Abgabe von Stoffen (z.B. Nährstoffe im Darm, Gasaustausch in der Lunge)
  • Sekretion: bildet und gibt Stoffe ab (z.B. Schleim, Enzyme, Hormone)
  • Resorption: nimmt Stoffe auf (z.B. Nährstoffe im Darm)
  • Sinnesfunktion: kann Reize aufnehmen (z.B. in der Haut) 

Welche Varianten von Epithelgewebe gibt es? (mit Skizze)

 

Unterformen Epithelgewebe:

  • Plattenepithel - sehr flach, z.B. in den Lungenbläschen (Erleichtert den Stoffaustausch)
  • Kubisches Epithel (würfelförmig) - z.B. in den Drüsengängen (z.B. Speicheldrüsen)
  • Zylinderepithel (hochprismatisch) - z.B. im Darm (Aufnahme von Nährstoffen)
  • Flimmerepithel (mit Zilien) - z.B. in den Atemwegen (transportiert Schleim und Partikel nach aussen)

Wo kommt das Gewebe im Körper vor?

Beispiele Epithelgewebe:

  • Haut (Oberflächenepithel): äusserer Schutz vor Verletzungen, Austrocknungen und Keimen
  • Atemwege (Flimmerepithel): in Nase, Luftröhre und Bronchiern, tronsportiert Schleim und Fremdstoffe
  • Darm (Zylinderepithel): nimmt Nährstoffe auf und gibt Stoffe ab
  • Drüsen (Drüsenepithel): z.B. Speichel-, Schweiss- oder Magendrüsen, bildet und gibt Sekrete ab

Die wichtigsten Dinge, zusammengefasst, über das Epithelgewebe sind?

  • Stucktur: dicht geschichtetes Deck- und Drüsengewebe
  • Beschaffenheit: besteht aus Zellen mit wenig Interzelluarsubstanz und liegt auf einer Basalmembran
  • Aufgasben: Schutz, Abgenzung, Stoffaustausch, Sekretion, Resorption und sinnesfunktion
  • Unterformen: (nach Zellform / Funktion): Platten-, kubisches, Zylinder- und Flimmerepithel
  • Beispiele: Haut, Atemwege, Darm, verschiedene Drüsen

Wie ist der Aufbau des Binde- und Stützgewebe? (mit Skizze)

  • Besteht aus Zellen, viel Interzelluarsubstanz und verschiedenen Fasern.
  • Die Zellen sind je nach Gewebe dichter oder lockerer angeordnet.
  • Die Interzelluarsubstanz besteht aus:
    • Grundsubstanz: gelartige, wasserreiche Masse mit Proteinen, Salzen und Nährstoffen.
    • Fasern: geben dem Gewebe Festigkeit und Elastizität (z.B. Kollagen-, Elastin- und retikulare Fasern).

Welche Aufgabe erfüllt das Binde- und Stützgewebe?

Funktion Binde und Stützgewebe:

  • Verbindung: verbindet Gewebe, Organe und Strukturen miteinandert.
  • Stütze und Form: gibt dem Körper Halt, Festigkeit und Form (z.B. Knochen)
  • Schutz: polstert, und schützt empfindliche Struckturen (z.B. Organe, Nerven, Gesfässe). 
  • Speicherung: speichert Energie (Fettgewebe), Wasser und Mineralstoffe (z.B. Calcium im Knochen).
  • Reparatur: beteiligt sich an der Wundheilung und Gewebeerneuerung

Welche Varianten gibt es im Binde- und Stützgewebe?

Unterformen Binde- und Stützgewebe:

  • lockeres Bindegewebe: viele Zellen, lockere Anordnung, elastisch, verbindet und füllt Räume (z.B. unter der Haut)
  • Straffes Bindegewebe: viele feste Kollagenfasern, zugfest (z.B. in Sehnen, Bändern und der Lederhaut
  • Fettgewebe: grosse Fettzellen, wenig Fasern, speichert Energie, polstert und wärmt (z.B. Bauch, Hüfte)
  • Knochengewebe: sehr fest und hart, miniralisiert (v.a. Calcium), gibt Stabilität, schützt Organe und speichert Mineralstoffe
  • Knorpelgewebe: druckfest, elastisch (je nach Art) und Stossdämpfend (z.B. in Gelenken, Nase, Ohr)
  • Retikuläres Bindegewebe: netzartiges Stützgewebe mit feinen retikulären Fasern, bildet ein Gerüst für andere Zellen (z.B. Lümpfknoten, Milznund rotem Knochenmark)

Wo kommt das Binde- und Stützgewebe im Körper vor?

Beispiele Binde und Stützgewebe:

  • Knorpel: z.B. in Gelenken (Knie, Hüfte), Nase, Ohr
  • Knochen: z.B. im Skelett (Oberschenkelknochen, Wirbel)
  • Sehnen und Bänder: straffes Bindegewebe, verbindet Muskeln mit Knochen und Knochen miteinander (z.B. Achillessehne)
  • Fettgewebe: z.B. unter der Haut, um Organe (z.B. Nieren, Herz)
  • Retikuläres Bindegewebe: z.B. in Lymphknoten, Milz und rotem Knochenmark

Die wichtigsten Dinge, zusammengefasst, über das Binde- und Stützgewebe sind?

  • Binde- und Stützgewebe: besteht aus Zellen, Interzellursubstanz (= Grundsubstanz + Fasern) und viel extrazellulärer Matrix)
  • Aufgaben: verbindet, stützt, schützt, speichert, und repariert Gewebe.
  • Unterformen: lockeres und straffes Bindegewebe, Fettgewebe, Knochengewebe, Knorpelgewebe und retikuläres Bindegewebe
  • Beispiele: Knochen, Knorpel, Sehnen, Bänder Fettgewebe, Unterhaut, Lympfknoten, Milz

Was bedeutet retikulär?

Das Adjektiv retikulär bedeutet „netzartig“ oder „netzförmig verzweigt“

Wie ist der Aufbau des Muskelgewebes? (mit Skizze)

Aufbau:

Spezialisiert Muskelzellen mit Aktin und Myosin. Diese Eiweisse ermöglichen die Kontraktion.

Wie ist die Funktion des Muskelgewebes?

 

Funktion:

  • Kraft und Bewegung
  • Körperhaltung stabilisieren
  • Wärme erszeugen
  • Organinhalt bewegen und Blut pumpen

Welche Varianten gibt es im Binde- und Muskelgewebe?

Unterformen:

  • Skelettmuskulatur: lange, quergestreifte Fasern, viele Zellkerne, überwiegend willkürlich.
  • Glatte Muskulatur: spindelförmige Zellen, keine Querstreifung, ein Zellkern, unwillkürlich
  • Herzmuskulatur: verzweigte, quergestreifte Zellen, meist ein Zellkern, Glanzstreifen, unwillkürlich

Nenne Beispiele für das Muskelgewebe.

  • Skelettmuskulatur: Bizeps, Trizeps, Quadrizeps
  • Glatte Muskulatur: Magen, Darm, Blutgefässe
  • Herzmuskulatur: Herz

 

Wie ist der Aufbau des Nervengewebe? (mit Skizze)

Aufbau:

Nervengewebebesteht Haupsächlich aus zwei Zellarten: 

  1. Nervenzellen (Neuronen). empfangen und leiten Informationen weiter.
  2. Gliazellen: schützen, versorgen und unterstützen die Nervenzellen.

Wie ist die Funktion der Nervenzelle?

Funktion:

Das Nervengewebe ist für die Kommunikation und Steuerung im Körper zuständig.

  • Reize wahrnehmen (z.B. Hitze, Kälte, Schmerz)
  • Informationen an das Gehirn weiterleiten
  • Bewegungen steuern
  • Denken, Lernen und Erinnern ermöglichen
  • Organe und Körperfunktionen regulieren (z.B. Herzschlag, Verdauung)

Welche Varianten vom Nervengewebe gibt es?

Unterformen:

Man unterscheidert zwei Bereiche des Nervengewebes:

  • Zentrales Nervensystem (ZNS): 
    • Gehirn und Rückenmark
    • verarbeitet Informationen
  • Peripheres Nervensystem (PNS):
    • alle Nerven ausserhalb ausserhalb von Gehirn und Rückenmark
    • verbindet den Körper mit dem ZNS

Wo kommt das Nervensystem vor?

Beispiele:

  • Gehirn: Denken, Erinnern, Steuern von Körperfunktionen
  • Rückenmark: Signalweiterleitung und Reflexe
  • Nerven (z.B. in Armen und Beinen: Bewegung und Gefühl
  • Nerven in Organen: Regukieren z.B. Verdauung, Herzschlag oder Atmung

Die wichtigsten Dinge zum Nervensystem.

 

  • Nervengewebe = Informations- und Kommunikationssystem des Körpers
  • Neuronen: leiten Signale weiter
  • Gliazellen: unterstützen und schützen
  • Vorkommen: Gehirn, Rückenmark und Nerven

Study