-
- 1 / 21
-
Lernkarten
Nenne die Gewebearten.
- Epithelgewebe (Deckgewebe)
- Binde- und Stützgewebe
- Muskelgewebe
- Nervengewebe
Welche Aufgabe erfüllt das Epithelgewebe?
Funktionen
- Schutz: deckt Oberfläche ab und schützt vor mechanischen, chemischen und Aussenwelt
- Abgrenzung:trennt verschiedene Körperbereiche voneinander (z.B. Innen- und Aussenwelt)
- Stoffaustausch: ermöglicht Aufnahme und Abgabe von Stoffen (z.B. Nährstoffe im Darm, Gasaustausch in der Lunge)
- Sekretion: bildet und gibt Stoffe ab (z.B. Schleim, Enzyme, Hormone)
- Resorption: nimmt Stoffe auf (z.B. Nährstoffe im Darm)
- Sinnesfunktion: kann Reize aufnehmen (z.B. in der Haut)
Welche Varianten von Epithelgewebe gibt es? (mit Skizze)
Unterformen Epithelgewebe:
- Plattenepithel - sehr flach, z.B. in den Lungenbläschen (Erleichtert den Stoffaustausch)
- Kubisches Epithel (würfelförmig) - z.B. in den Drüsengängen (z.B. Speicheldrüsen)
- Zylinderepithel (hochprismatisch) - z.B. im Darm (Aufnahme von Nährstoffen)
- Flimmerepithel (mit Zilien) - z.B. in den Atemwegen (transportiert Schleim und Partikel nach aussen)
Wo kommt das Gewebe im Körper vor?
Beispiele Epithelgewebe:
- Haut (Oberflächenepithel): äusserer Schutz vor Verletzungen, Austrocknungen und Keimen
- Atemwege (Flimmerepithel): in Nase, Luftröhre und Bronchiern, tronsportiert Schleim und Fremdstoffe
- Darm (Zylinderepithel): nimmt Nährstoffe auf und gibt Stoffe ab
- Drüsen (Drüsenepithel): z.B. Speichel-, Schweiss- oder Magendrüsen, bildet und gibt Sekrete ab
Die wichtigsten Dinge, zusammengefasst, über das Epithelgewebe sind?
- Stucktur: dicht geschichtetes Deck- und Drüsengewebe
- Beschaffenheit: besteht aus Zellen mit wenig Interzelluarsubstanz und liegt auf einer Basalmembran
- Aufgasben: Schutz, Abgenzung, Stoffaustausch, Sekretion, Resorption und sinnesfunktion
- Unterformen: (nach Zellform / Funktion): Platten-, kubisches, Zylinder- und Flimmerepithel
- Beispiele: Haut, Atemwege, Darm, verschiedene Drüsen
Wie ist der Aufbau des Binde- und Stützgewebe? (mit Skizze)
- Besteht aus Zellen, viel Interzelluarsubstanz und verschiedenen Fasern.
- Die Zellen sind je nach Gewebe dichter oder lockerer angeordnet.
- Die Interzelluarsubstanz besteht aus:
- Grundsubstanz: gelartige, wasserreiche Masse mit Proteinen, Salzen und Nährstoffen.
- Fasern: geben dem Gewebe Festigkeit und Elastizität (z.B. Kollagen-, Elastin- und retikulare Fasern).
Welche Aufgabe erfüllt das Binde- und Stützgewebe?
Funktion Binde und Stützgewebe:
- Verbindung: verbindet Gewebe, Organe und Strukturen miteinandert.
- Stütze und Form: gibt dem Körper Halt, Festigkeit und Form (z.B. Knochen)
- Schutz: polstert, und schützt empfindliche Struckturen (z.B. Organe, Nerven, Gesfässe).
- Speicherung: speichert Energie (Fettgewebe), Wasser und Mineralstoffe (z.B. Calcium im Knochen).
- Reparatur: beteiligt sich an der Wundheilung und Gewebeerneuerung
Welche Varianten gibt es im Binde- und Stützgewebe?
Unterformen Binde- und Stützgewebe:
- lockeres Bindegewebe: viele Zellen, lockere Anordnung, elastisch, verbindet und füllt Räume (z.B. unter der Haut)
- Straffes Bindegewebe: viele feste Kollagenfasern, zugfest (z.B. in Sehnen, Bändern und der Lederhaut
- Fettgewebe: grosse Fettzellen, wenig Fasern, speichert Energie, polstert und wärmt (z.B. Bauch, Hüfte)
- Knochengewebe: sehr fest und hart, miniralisiert (v.a. Calcium), gibt Stabilität, schützt Organe und speichert Mineralstoffe
- Knorpelgewebe: druckfest, elastisch (je nach Art) und Stossdämpfend (z.B. in Gelenken, Nase, Ohr)
- Retikuläres Bindegewebe: netzartiges Stützgewebe mit feinen retikulären Fasern, bildet ein Gerüst für andere Zellen (z.B. Lümpfknoten, Milznund rotem Knochenmark)
Wo kommt das Binde- und Stützgewebe im Körper vor?
Beispiele Binde und Stützgewebe:
- Knorpel: z.B. in Gelenken (Knie, Hüfte), Nase, Ohr
- Knochen: z.B. im Skelett (Oberschenkelknochen, Wirbel)
- Sehnen und Bänder: straffes Bindegewebe, verbindet Muskeln mit Knochen und Knochen miteinander (z.B. Achillessehne)
- Fettgewebe: z.B. unter der Haut, um Organe (z.B. Nieren, Herz)
- Retikuläres Bindegewebe: z.B. in Lymphknoten, Milz und rotem Knochenmark
Die wichtigsten Dinge, zusammengefasst, über das Binde- und Stützgewebe sind?
- Binde- und Stützgewebe: besteht aus Zellen, Interzellursubstanz (= Grundsubstanz + Fasern) und viel extrazellulärer Matrix)
- Aufgaben: verbindet, stützt, schützt, speichert, und repariert Gewebe.
- Unterformen: lockeres und straffes Bindegewebe, Fettgewebe, Knochengewebe, Knorpelgewebe und retikuläres Bindegewebe
- Beispiele: Knochen, Knorpel, Sehnen, Bänder Fettgewebe, Unterhaut, Lympfknoten, Milz
Was bedeutet retikulär?
Das Adjektiv retikulär bedeutet „netzartig“ oder „netzförmig verzweigt“
Wie ist der Aufbau des Muskelgewebes? (mit Skizze)
Aufbau:
Spezialisiert Muskelzellen mit Aktin und Myosin. Diese Eiweisse ermöglichen die Kontraktion.
Wie ist die Funktion des Muskelgewebes?
Funktion:
- Kraft und Bewegung
- Körperhaltung stabilisieren
- Wärme erszeugen
- Organinhalt bewegen und Blut pumpen
Welche Varianten gibt es im Binde- und Muskelgewebe?
Nenne Beispiele für das Muskelgewebe.
- Skelettmuskulatur: Bizeps, Trizeps, Quadrizeps
- Glatte Muskulatur: Magen, Darm, Blutgefässe
- Herzmuskulatur: Herz
Wie ist die Funktion der Nervenzelle?
Funktion:
Das Nervengewebe ist für die Kommunikation und Steuerung im Körper zuständig.
- Reize wahrnehmen (z.B. Hitze, Kälte, Schmerz)
- Informationen an das Gehirn weiterleiten
- Bewegungen steuern
- Denken, Lernen und Erinnern ermöglichen
- Organe und Körperfunktionen regulieren (z.B. Herzschlag, Verdauung)
Welche Varianten vom Nervengewebe gibt es?
Unterformen:
Man unterscheidert zwei Bereiche des Nervengewebes:
- Zentrales Nervensystem (ZNS):
- Gehirn und Rückenmark
- verarbeitet Informationen
- Peripheres Nervensystem (PNS):
- alle Nerven ausserhalb ausserhalb von Gehirn und Rückenmark
- verbindet den Körper mit dem ZNS
Die wichtigsten Dinge zum Nervensystem.
- Nervengewebe = Informations- und Kommunikationssystem des Körpers
- Neuronen: leiten Signale weiter
- Gliazellen: unterstützen und schützen
- Vorkommen: Gehirn, Rückenmark und Nerven