Lernkarten

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Lernende 9 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 18.11.2016 / 22.11.2020
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3 Exakte Antworten 34 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
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Welche Fragen regelte das Landfriedensbündnis ("Bundesbrief") von 1291?

Sicherheitsschaffung
Gemeinsam gegen äussere Feinde
Regeln (Strafen)
Nicht nur landseigene Richter

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Der so genannte "Bundesbrief von 1291" wird heute manchmal als "Gründungsurkunde" der Schweiz angeschaut. Diese Auffassung ist jedoch falsch. Welche Argumente sprechen dagegen?

Für eine Staatsgründung bräuchte es Bestimmungen wie Grenzen, Währung, Regierung und Staatsname.
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In der späteren Geschichtsschreibung werden die Schlachten des 14. Jahrhunderts häufig als Befreiungskriege der Eidgenossen gegen die Habsburger dargestellt. Weshalb ist das irreführend?

Einzelne Orte der Eidgenossenschaft waren in Kriege mit den Habsburgern verwickelt. Allerdings waren die Fronten nicht immer klar. Die spätere Umschreibung als Befreiungskriege der Eidgenossen ist jedoch irreführend, da einzelne Orte wie Schyz oder einheimische Adelsgeschlechter ihre eigenen Interessen verfolgten.

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Welche Rolle spielte die Geschichte von Wilhelm Tell für die Eidgenossenschaft um 1500? Weshalb ist aber vieles an der Geschichte unklar?

Man hatte einen gemeinsamen Held (tapfer, Vorbild) gefunden. Er hat sich gegen Gessler (Ein Vogt der Habsburger) gewehrt. Jedoch ist die Zeitspanne zwischen dem Geschehen und dem aufgeschriebenen gross (1291 geschehen) -> Man weiss nicht mehr, was genau stimmt. Zudem gab es schon eine ganz ähnliche Geschichte in Europa (viel früher)

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In der Eidgenossenschaft entstand im Laufe des 15. Jahrhunderts ein Gemeinschaftsgefühl. Welche Faktoren führten dazu? Wie wurde das gegen aussen sichtbar?

Es führte wegen der Tagsatzung dazu Man hatte mitenander die gleichen Untertanen. Gegen aussen wurde um 1500 dann erstmals eine gemeinsame Fahne mit dem weissen Kreuz im roten Feld verwendet.

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Was war die „Tagsatzung“? Welche Aufgaben hatte sie? Du findest dazu Hinweise im Text auf Seite 1 und im Kästchen auf der nächsten Seite.

DIe Tagsatzung war ein gemeinsames Treffen der Eidgenossen(vor der Reformation etwa 20 mal im Jahr, danach 3 mal). Sie entschieden als Boten der Kantone um die Verwaltung der eroberten Gebiete oder Streitigkeiten untereinander zu besprechen.

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In der Schweiz gab es spätestens seit dem 17. Jahrhundert keinen König mehr als Herrscher. Trotzdem waren die Verhältnisse nicht wirklich demokratisch. Wie kann man das begründen?

Es gab trotzdem in praktisch allen Kantonen gewisse Oberschichten, die mehr als das normale Volk zu sagen hatten. Und auch innerhalb der Eidgenossenschaft hatten gewisse Kantone mehr zu sagen.

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Die einzelnen Gebiete der Eidgenossenschaft um 1798 hatten ganz unterschiedliche Rechte. Welche Formen gab es? Versuche diese Formen den richtigen Gebieten auf der Karte zuzuordnen!

Es gab Vollberechtigte Orte (Uri, Schyz,...), Untertanengebiete der vollberechtigten Orten (Bern, Schaffhausen,...) Zugewandte Orte(Graubünden, SG,...), Untertanengebiete der zugewandten Orten(Genf, Wallis,...) und gemeine Herrschaften (Tessin, Thurgau,...)