Geographie 1B: Wetter

Klima/Wetter: Wetterinformation (Kapitel 5)

Klima/Wetter: Wetterinformation (Kapitel 5)


Valentin Suter
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Wetterphänomene in der Schweiz, insbesondere die verschiedenen Wetterlagen und deren Auswirkungen. Sie behandeln Themen wie Zyklonen, konvektive und advektive Wetterlagen, sowie spezifische Phänomene wie Föhn, Bisen und Nordföhn. Die Karteikarten sind ideal für Geographie-Interessierte und Meteorologie-Studenten, die ein tieferes Verständnis der Wetterdynamik in alpinen Regionen erlangen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.12.2012 / 17.06.2017

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Worin iiegt der Unterschied zwischen Wetter und Klima?

Das Klima eines best. Ortes ist etwas langfristiger (während mind. 30 Jahren gültig). Beim Wetter handelt es sich um kurzfristige Änderungen.

Aus welchen zwei Netzen beziehen Meteorologen hauptsächich ihre Informationen?

Aus dem synoptischen Netz und dem klimatologischen Netz.

Für die Wetterprognose sind insbesondere die international verteilten synoptischen Stationen von Bedeutung, die jeweils zum gleichen Zeitpunkt Wetterinformationen an die Stationen senden.

Welche Daten werden von Bodenstationen gemessen?

Gemessen werden Temperatur (Thermometer), Luftfeuchtigkeit (Hygrometer), Niederschlag, Windstärke etc. Die gemessenen Daten werden durch Augenbeobachtungen (insb. Bewölkung) ergänzt.

Was zeigt eine 500-hPa-Fläche (Höhenkarte)?

Eine Höhenkarte zeigt nicht die Wetterinformation am Boden (Bodenwetterkarte) sondern jene in der Höhe. 500-hPa-Fläche bedeutet, dass jene Ebene dargestellt wird, bei der der Luftdruck 500 hPa herrscht. Je höher dieser Punkt liegt (meist zwischen 5 und 6 km), desto grösser ist dort der Druck.

Weshalb ist das Wetter in unseren Breiten so wechselhaft?

Weil wir uns zweimal jährlich in der Frontalzone befinden, im Winter im Einflussbereich der subpolaren Tiefdruckrinne, im Sommer in jenem des subtropischen Hochdruckgürtels.

Das Wetter in der Frontalzone ist allgemein sehr wechselhaft:

  • Es treffen warme, subtropische Luftmassen auf kalte, polare
  • Dabei bilden sich dynamische Zyklonen
  • Diese werden von Jetstreams übers Land getrieben

Wie entsteht eine Zyklone?

Die subtropische Warmluft bildet eine Warmfront, die polare Luft eine Kaltfront hinter ihr. Die Kaltfront bewegt sich schneller als die Warmfront und holt diese ein. Bei der Überlagerung entsteht Okklusion.

Beschreiben Sie die Wetterentwicklung bei Durchzug einer Zyklone. Dies ist also der typische Wetterablauf bei Westwindlage.

Vorderseitenwetter: Beim Durchzug der Warmfront gleitet die warme Luft langsam in höhere Schichten. Es kommt dabei zu Wolkenbildung und Landregen.

Nach dem Durchzug der Warmfront kommt der Warmsektor. Hier gibt es schönes warmes Wetter.

Das Rückseitenwetter (Durchzug der Kaltfront) ist begleitet von heftigen Schauern und Gewittern, da die Kaltluft die warme ruckartig in die Höhe drückt.

Nach dem Durchzug der Zyklone herrscht schönes, kühles Wetter (Zwischenhoch), bis die nächste Zyklone kommt.

Beim Vorüberziehen einer bereits okkludierten Zyklone kommt es auch zu Wolken und Regen, die Niederschläge sind aber meist weniger kräftig, da sie bereits etwas ausgeregnet sind.

Weshalb kommen bei Westwindage dauernd neue Zyklonen?

In der Nähe von Island befindet sich ein relativ stabiles Hoch, welches dauernd neue Zyklonen bildet.

Erklären Sie, was man unter advektiven Lagen und konvektiven Lagen versteht und ordnen Sie die sechs für Europa typischen Wetterlagen in diese zwei Kategorien ein.

Avektive Lagen: deutliche Druckunterschiede, grossräumige horizontale Winde

  • Westwindlage
  • Bisenlage (Ostwind)
  • Staulage (Nordföhn)
  • Föhnlage

Konvektive Lagen: flache Druckverteilung, vertikale Winde

  • Schönwetterlage
  • Gewitterlage

Beschreiben Sie die Bisenlage in Bezug auf die Schweiz.

Trocken-kalte Winde von Nord-Ost. Werden zwischen Alpen und Jura kanalisiert.

Beschreiben Sie die Staulage (Nordföhn) in Bezug auf die Schweiz.

Kühle und feuchte Luft aus Norden (bzw. NW). Stauen sich auf Alpennordseite → Wolken, Niederschlag. Trockener Nordföhn auf Alpensüdseite. Föhnknie über den Alpen.

Beschreiben Sie die Föhnlage (Südföhn) in Bezug auf die Schweiz.

Warm-feuchte Luft aus den Alpen. Kräftige Niederschläge im Tessin, Föhnaufhellungen auf der Alpennordseite. Föhnknie über den Alpen.

Beschreiben Sie die Schönwetterlage in Bezug auf die Schweiz.

Ausgedehnte Hochdruckzelle über Europa. Konvektive, absteigende Winde → Wolkenauflösung. Schönes, sommerliches Wetter.

Beschreiben Sie die Gewitterlage in Bezug auf die Schweiz.

Flache Druckverteilung. Konvektive, aufsteigende Winde → Wolkenbildung. Häufig Gewitter im Sommer.

Étudier