Geographie 1B: Wetter
Klima/Wetter: Wetterinformation (Kapitel 5)
Klima/Wetter: Wetterinformation (Kapitel 5)
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Lernkarten
Worin iiegt der Unterschied zwischen Wetter und Klima?
Das Klima eines best. Ortes ist etwas langfristiger (während mind. 30 Jahren gültig). Beim Wetter handelt es sich um kurzfristige Änderungen.
Aus welchen zwei Netzen beziehen Meteorologen hauptsächich ihre Informationen?
Aus dem synoptischen Netz und dem klimatologischen Netz.
Für die Wetterprognose sind insbesondere die international verteilten synoptischen Stationen von Bedeutung, die jeweils zum gleichen Zeitpunkt Wetterinformationen an die Stationen senden.
Welche Daten werden von Bodenstationen gemessen?
Gemessen werden Temperatur (Thermometer), Luftfeuchtigkeit (Hygrometer), Niederschlag, Windstärke etc. Die gemessenen Daten werden durch Augenbeobachtungen (insb. Bewölkung) ergänzt.
Was zeigt eine 500-hPa-Fläche (Höhenkarte)?
Eine Höhenkarte zeigt nicht die Wetterinformation am Boden (Bodenwetterkarte) sondern jene in der Höhe. 500-hPa-Fläche bedeutet, dass jene Ebene dargestellt wird, bei der der Luftdruck 500 hPa herrscht. Je höher dieser Punkt liegt (meist zwischen 5 und 6 km), desto grösser ist dort der Druck.
Weshalb ist das Wetter in unseren Breiten so wechselhaft?
Weil wir uns zweimal jährlich in der Frontalzone befinden, im Winter im Einflussbereich der subpolaren Tiefdruckrinne, im Sommer in jenem des subtropischen Hochdruckgürtels.
Das Wetter in der Frontalzone ist allgemein sehr wechselhaft:
- Es treffen warme, subtropische Luftmassen auf kalte, polare
- Dabei bilden sich dynamische Zyklonen
- Diese werden von Jetstreams übers Land getrieben
Vorderseitenwetter: Beim Durchzug der Warmfront gleitet die warme Luft langsam in höhere Schichten. Es kommt dabei zu Wolkenbildung und Landregen.
Nach dem Durchzug der Warmfront kommt der Warmsektor. Hier gibt es schönes warmes Wetter.
Das Rückseitenwetter (Durchzug der Kaltfront) ist begleitet von heftigen Schauern und Gewittern, da die Kaltluft die warme ruckartig in die Höhe drückt.
Nach dem Durchzug der Zyklone herrscht schönes, kühles Wetter (Zwischenhoch), bis die nächste Zyklone kommt.
Beim Vorüberziehen einer bereits okkludierten Zyklone kommt es auch zu Wolken und Regen, die Niederschläge sind aber meist weniger kräftig, da sie bereits etwas ausgeregnet sind.
Weshalb kommen bei Westwindage dauernd neue Zyklonen?
In der Nähe von Island befindet sich ein relativ stabiles Hoch, welches dauernd neue Zyklonen bildet.
Erklären Sie, was man unter advektiven Lagen und konvektiven Lagen versteht und ordnen Sie die sechs für Europa typischen Wetterlagen in diese zwei Kategorien ein.
Avektive Lagen: deutliche Druckunterschiede, grossräumige horizontale Winde
- Westwindlage
- Bisenlage (Ostwind)
- Staulage (Nordföhn)
- Föhnlage
Konvektive Lagen: flache Druckverteilung, vertikale Winde
- Schönwetterlage
- Gewitterlage
Beschreiben Sie die Bisenlage in Bezug auf die Schweiz.
Trocken-kalte Winde von Nord-Ost. Werden zwischen Alpen und Jura kanalisiert.
Beschreiben Sie die Staulage (Nordföhn) in Bezug auf die Schweiz.
Kühle und feuchte Luft aus Norden (bzw. NW). Stauen sich auf Alpennordseite → Wolken, Niederschlag. Trockener Nordföhn auf Alpensüdseite. Föhnknie über den Alpen.
Beschreiben Sie die Föhnlage (Südföhn) in Bezug auf die Schweiz.
Warm-feuchte Luft aus den Alpen. Kräftige Niederschläge im Tessin, Föhnaufhellungen auf der Alpennordseite. Föhnknie über den Alpen.
Beschreiben Sie die Schönwetterlage in Bezug auf die Schweiz.
Ausgedehnte Hochdruckzelle über Europa. Konvektive, absteigende Winde → Wolkenauflösung. Schönes, sommerliches Wetter.
Beschreiben Sie die Gewitterlage in Bezug auf die Schweiz.
Flache Druckverteilung. Konvektive, aufsteigende Winde → Wolkenbildung. Häufig Gewitter im Sommer.