Genitaltrakt

Genitaltrakt

Genitaltrakt


Michel Schärer
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Anatomie und Funktion des Genitaltrakts, geeignet für die Berufslehre. Sie behandeln die Bildung und Produktion von Hormonen wie Testosteron und Östrogen, die Rolle der Eierstöcke und Hoden, sowie die Struktur und Funktion der Geschlechtsorgane. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten, die sich auf die Physiologie und Pathologie des Genitaltrakts vorbereiten.
Karten
33
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
26.09.2013 / 14.09.2020

Lernkarten

Die drei Hauptaufgaben der Geschlechtsorgane ?

  • Bildung und Transport der Keimzellen
  • Kopulation (Geschlechtsverkehr)
  • Bildung Geschlechtshormone

Innere Geschlechtsorgane des Mannes ?

  • zwei Testes (Hoden)
  • zwei Nebenhoden
  • zwei Samenleiter
  • zwei Samenbläschen
  • Prostata
  • zwei Cowper Drüsen
  • zwei Spritzkanäle

Äussere primäre Geschlechtsmerkmale des Mannes ?

  • Penis
  • Harn-Samenröhre
  • Skrotum (Hodensack)

Innere Geschlechtsorgane der Frau ?

  • zwei Ovarien (Eierstöcke)
  • zwei Tuben (Eileiter) Tuba uterina
  • Uterus (Gebärmutter)
  • Vagina

Äussere primäre Geschlechtsmerkmale der Frau ?

  • Scheidenvorhof
  • Klitoris (Kitzler)
  • zwei grosse Schamlippen
  • zwei kleine Schamlippen
  • zwei Bartholin Drüsen

(zusammengefasst: Vulva)

Sekundäre Merkmale der Geschlechter ?

  • Brustdrüse der Frau
  • geschlechtsspezifische Behaarungsform
  • Kehlkopfgrösse
  • Skelettbau

Bau der Eierstöcke ?

  • Rinde
  • Mark
  • (Gelbkörper)

Funktion der Eierstöcke ?

  • Bereitstellen befruchtungsfähiger Eizellen
  • Bildung Geschlechtshormone

Bau der Eileiter ?

  • 10 - 18cm langer muskulöser Schlauch mit Fransentrichter

Funktion der Eierstöcke ?

  • Transport des Eis in Richtung Uterus

Phasen und Vorgänge des weiblichen Zykluses ?

  • 1. Tag Zyklusbeginn: Menstruationsblutung
  • 5.-14. Tag: Proliferationsphase(Follikelreifunfsphase) Ausgelöst durch FSH (Follikelstimulierende Hormon) der Hypophyse, Follikel bildet dadurch Östrogene, führt zu freisetzung des LH (Luteinisierenden Hormons)
  • 14. Tag: Ovulation (Eisprung) Frau ist Empfänglich. Follikel wird zu Corpus luteum(Gelbkörper)
  • 14.-28. Tag: Sekretionsphase (Gelbkörperphase) Progesteron hilft die aufgebaute Uterusschleimhaut aufrecht zu erhalten, möglichkeit befruchtetes Ei sich einzunisten. (wenn befruchtet, hält Beta-HCG Hormon von Schleimhaut die Funktion des Gelbkörpers aufrecht) Nicht befruchtet, Eizelle stirbt innerhalb wenigen Stunden, verkümmerung des Gelbkörpers und Zyklus beginnt von vorne.

Lage, Wandbau und Funktion Uterus ?

  • L: Das Hohlorgan liegt im kleinen Becken zwischen Rektum und Harnblase
  • Wb:  Primetrium (Bauchfellüberzug) Myometrium (Muskelschicht) Endometrium (Schleimhautschicht)
  • F: Beherbergen des heranwachsenden Kindes und Austreibung des Kindes bei Geburt

Bau und Funktion der Vagina ?

  • B: Glatte Muskulatur und Bindegewebe (Vaginalschleimhaut: Mehrschichtiges Plattenepithel)
  • F: Schutzorgan, Begattungsorgan, Geburtskanal

Bau der Weiblichen Brust ?

  • Mamma besteht aus 15-20 Lappen, innerseits kleinere Läppchen, Fett- und Bindegewebe, Milchausführungsgänge, Brustwarze (Mamille), Milchbläschen (Alveolen)

Funktion der Weiblichen Brust ?

  • Ernährung des Neugeborenen

Hormoneinfluss Brust ? (Schwangerschaft)

Milchbläschen werden unter Einfluss von Östrogen, Progesteron und Prolaktin voll entwickelt.

Prolaktin: Milchbildung

Oxytocin: Milchausschüttung

Funktion Östrogene ?

  • Entwicklung der weiblichen Geschlechtsmerkmale
  • Stimulierung Follikelreifung
  • Aufbau Endometriums
  • Schleimhaut, Vagina und Harnröhre werden feuchter und dicker
  • Steigerung Sexualantrieb
  • Stimulieren Kalziumeinbau im Knochen
  • Verstärken Wassereinlagerung im Gewebe
  • Vergrösserung des s.c Fettdepots

Funktion Gestagene ?

  • Beeinflussung Eintransport
  • Erhöhung Körpertemeratur
  • Fördert die Enwicklung des Milchgangsystems
  • Weniger und zähflüssigerer Schleim

FSH ?

  • Follikelstimulierendes Hormon

LH ?

  • Luteinierungshormon

Grob die Eizellreifung der Frau ?

  • vor Geburt werden in der Rindenschicht der beiden Eierstöcke etwa 1 Million Keimzellen gebildet
  • Nach der Geburt werden keine Eizellen mehr gebildet.
  • bis zur Pupertät nur noch 200 Tausend Keimzellen
  • Nur ca 500 Eizellen werden fertig ausgereift

Fachwort und Anatomie Hoden ?

  • Testis
  • Liegen im Hodensack (Skrotum) (li Hoden bisschen grösser und tiefer)
  • Hodenläppchen mit Hodenkanälchen (Bildung Spermien)
  • Bindegewebsseptum
  • Bindegewebskapsel
  • Samenstrang mit Samenleiter un Gefässen

Fachwort und Funktion Hoden ?

  • Orchis
  • Bildung von Spermien

Hodenparenchym drei wichtige Zellarten ?

  • Samenzellen
  • Sertoli-Stützzellen (Halt des Gewebes, Ernährung und Reifung Spermien)
  • Leydig-Zwischenzellen (Testosteronproduktion)

Samenzellenabschnitte ?

  • Kopf
  • Hals
  • Mittelstück
  • Schwanz

Fachwort, Anatomie und Funktion Nebenhoden ?

  • Epididymis
  • A: 5m Langer Gang aufgeknäuelt, Sekret sauer und reich an Fruktose
  • F: Reservoir für Spermien

Fachwort, Anatomie und Funktion Samenleiter ?

  • Ductus deferens
  • A: Fortsetzung Nebenhodenkanälchen, ca 50cm langer Schlauch und liegt mit Gefässen, Nerven und Fettgewebe im Samenstrang

Fachwort und Funktion Samenblase ?

  • Vesica seminalis
  • F: Produktion Sekret (gelblich, leicht alkalisch, Prostaglandin, Fruktose und Vit. C)

Fachwort Cowper Drüse ?

  • Glandula bulbourethralis

Funktion Prostata ?

  • Produktion leicht alkalisches Sekret

Der Weg einer Samenzelle bis in die Harn-Samenröhre ?

  • Produktion im Hoden
  • durch Nebenhoden
  • durch Samenleiter
  • durch Spritzgang
  • Urethra

Anatomie und Funktion Penis ?

  • A: 2 Schwellkörper: obere: Corpus cavernosum untere: Corpus spongiosum
  • F: Erektion, Kopulation (GV)

Das wichtigste männliche Geschlechtshormon (Androgene) und Funktion ?

  • Testosteron
  • Entwicklung Geschlechtsmerkmale,
  • Bildung und Ausreifung Samenzellen
  • Stimulation Sekretproduktion
  • Geschlechtstrieb und Zeugungsfähigkeit
  • Abschluss Knochenwachstum
  • Fördernde Einfluss auf Blutbildung
  • Anabole Wirkung

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