Geldanlagen

Finanzplanung

Finanzplanung


Gabi Lukac
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene Geldanlagen für Studierende der Betriebswirtschaftslehre. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Aktien, Anleihen und strukturierte Produkte, sowie Strategien zur Vermögensaufteilung und Risikomanagement. Anleger und Finanzinteressierte profitieren von den detaillierten Erklärungen zu Anlagekategorien, Marktanalysen und typischen Anlagefehlern, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Cartes-fiches
12
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.06.2014 / 04.06.2022

Cartes-fiches

1. Festgeld und Treuhandanlagen

- bei kurzfristig verfügbaren Bargeld

- Positionen verwendet bei Festgeldanlagen ist Bank Schuldner, Trauhandanlagen wird das Geld bei einer ausländischen Bank angelegt (VST frei) (z.B. 100'000 für 1-12 Monate)

2. Kassenobligationen

- mittelfristige, festverzinsliche Schuldverschreibungen der Bank

- 2-8 J. Laufzeit

- fester Zinssatz

- Barauszahlung/Kontogutschrift bei Verfall

- nicht an der Börse gehandelt (keine Kursschwankungen)

3. Obligationsanleihen

- langfristige auf runde Beträge ausgestellte Teilschuldverschreibungen

- zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgegeben

- alle Titel einer bestimmte Anleihe sind identisch (eignen sich für den Börsenhandel)

- voraus festgelegten Bedingungen verzinst und zurückbezahlt

- gilt als FK

4. Aktien

- macht Besitzer zum Mitinhaber einer AG

- gilt als EK

- normalerweise nicht zurückbezahlt

- mit Kurseinbussen rechnen (wenn Markt, das Unternehmen tiefer bewertet)

5. Anlagefonds

- fassen Investitionen vieler einzelner Anleger zusammen & legen sie nach dem Risikomischungsprinzip gewinnbringend an

- von Fachleuten betreut

- je nach Zielsetzung wird das Kapital in Aktien,Obligationen, Immobilien und weiteren Anlageformen investiert

6. Strukturierte Produkte

- Kombinationen von 2 oder mehreren Finanzinstrumenten

- mind. Eines muss Derivat sein

- zusammengefasst bilden sie ein neues Anlageprodukt

- entweder börslich oder ausserbörslich gehandelt

- jedes strukturierte Produkt weist eigenes Risikoprofil auf

7. Strategische Asset Allocation

- Vermögensaufteilung auf versch. Anlagekategorien (Geldmarkt, Obligationen, Aktien)

- wird bestimmt welche Länder, Märkte und Währungen zu berücksichtigen innherhalb der Anlagekategorie

8. Taktische Asset Allocation

- kontinuierliche Anlyse der Finanzmärkte

- wie entwickelt sich die Wirtschaft, Regionen und Länder?

- wie werden sich Zinsen in den Ländern ändern?

- wie werden die Unternehmensgwinne in den Ländern entwicklen

- wie entwickeln sich die Branchen?

9. Stop-Loss-Auftrag

- bei Erreichen der Limite wird Verkaufsauftrag bestens ausgeführt (zum gerade gestellten Preis)

- je nach Situation kann Preis viel tiefer liegen (Kurssturz, Aktien mit kleiner Nachfrage)

- bei selten gehandelten Titel kein Stop Loss Limit setzten

10. Anlagefehler

-Stock Picking (Klumpenrisiko) statt Diversifikation

- Selbstüberschätzung (Overconfidence)

- Ungeduld

- Falsche Einschätzung der Risikobereitschaft

-Verlustscheu

- Emotionale Bindung an Aktie

- keine Anlagestrategie/kein Anlagekonzept

- Angst/Gier

- ständiges Hin und Her

11. Anlagerisiken

- Bonitätsrisiko

- Geldwertrisiko

- Zinsrisiko

- Kursrisiko

- Währungsrisiko

12. Konjuntkurfaktoren

- Wachstum (BIP)

- Industrieproduktion

- Investitionen

- Aktienmarkttrends

- Zinsniveau

- Inflationsrate

- Lagerbestände

- Konsum

- Arbeitslosenquote

- Bestellungseingänge

Étudier