FÜHRUNG 7
Lektion 7 aus Mauro Feltres Unterricht
Lektion 7 aus Mauro Feltres Unterricht
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Flashcards
Nennen Sie 5 Anforderungen, die ein Lohnsystem erfüllen sollte.
Grundsätzlich: Es sollte so gestaltet sein, dass es jederzeit am Qualitfikationsgespräch auf dem Tisch gelegt werden könnte.
- Transparenz
- Nachvollziehbarkeit
- Verständlichkeit
- Gerechtigkeit
- Enthält Lohnklassen/-bänder
Nennen Sie die 5 Dimensionen der Lohngerechtigkeit.
- Anforderungsgerechtigkeit (Anforderungsprofil)
- Leistungsgerechtigkeit (Bankenboni?)
- Sozialgerechtigkeit (Mann/Frau, Mindestlohn)
- Marktgerechtigkeit (branchenüblich, ortsüblich -- KV Schweiz: Region/Alter)
- Erfolgsgerechtigkeit
MAG (Erfolgsabhängikeit, Lohnerhöhung)
Nennen Sie die drei typischen Grundkomponenten eines Lohnsystems.
- Grundlohn (Fixer Anteil für bestimmte Funktion; auch: Funktionslohn/-gehalt)
- Variable Vergütung (Prämien und Boni, Incentives, variable Erfolgsanteile)
- Zusatzleistungen (fast ausschliesslich freiwillig - ausser gesetztlich vorgeschriebene Sozial- und Vorsorgebeiträge - Nutzungsleistungen (Fringe Benefits; Auto, Handy, billigere Produkte, Pauschal-Spesenvergütungen (bedürfen kantonaler Bewilligungen), Ferien
Unterscheiden Sie Anreize im Lohnsystem, also Lohnanreize.
Materielle Anreize (direkte und indirekte finanzielle Anreize) vs. Immaterielle Anreize (soziale und institutionelle Anreize)
Extrinsische Motivation:
Materielle Anreize:
- Direkte finanzielle Anreize
Lohn/Gehalt
Prämien
- Indirekte finanzielle Anreize
Alle geldwerten Anreize, die unabhängig von der Arbeitsleistung freiwillig von der Institution erbracht werden.
Immaterielle Anreize
- Soziale Anreize
Gruppenmitgliedschaft (eigenes Fitnesscenter, Tennisclub, Sportplatz), Führungsstil, Kooperation mit Kollegen, Kommunikation, ...
- Institutionelle Anreize
Verwaltungsstandort, Arbeitszeitenregelung, Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitsplatzsicherheit
Dagegen intrinsische Motrivation: die Arbeit selbst
Nennen Sie konkrete direkte materielle Anreize.
Grund-/Fixlohn (Funktionslohn)
+ alle variablen Vergütungen:
- Provisionen
- Boni
- Prämien
Nennen Sie konkrete indirekte materielle Anreize.
- Firmenwagen (auch privat!)
- Halbtax
- Firmenhandy (auch privat)
- 2. Säule (freiwillige Leistung)
- Fitness-Abo
- Lunch Checks
- Einzelbüro
- Pauschalspesen
- eventuell Parkplatz
Nennen Sie konkrete immaterielle Anreize.
- Verwaltungsstandort
- Firmenparkplatz
- Führungsstil
- Kommunikation
Nennen Sie Beispiele für Provisionszahlungen.
Umsatzprovisionen:
- Linear (10 %)
- Progressiv (5/10/15 %)
- Degressiv (10/5/2 %)
DB-Provision (Stückpreis immer CHF 1000):
- DB = 400.–: Provision = 10 %
- DB = 200.–: Provision = 6 %
Umsatzprovision pro Artikelgruppe:
- Screens = 10 %
- Drucker = 5 %
- Kabel = 2 %
Konditionsgebundene Provision
- Listenpreis: 10 % Provision
1–5 % Rabatt: 4 % Provision
6–10 % Rabatt: 2 % Provision