FÜHRUNG 7

Lektion 7 aus Mauro Feltres Unterricht

Lektion 7 aus Mauro Feltres Unterricht


C. H.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die verschiedenen Aspekte von Anreizen und Lohnsystemen im Marketing. Sie beleuchten direkte und indirekte materielle Anreize wie Provisionen, Boni und Zusatzleistungen, sowie immaterielle Anreize wie Arbeitsplatzgestaltung und Führungsstil. Die Karteikarten erklären auch die fünf Dimensionen der Lohngerechtigkeit und die Anforderungen an ein faires Lohnsystem. Ideal für Studierende und Fachkräfte, die ihr Verständnis von Anreizsystemen vertiefen möchten.
Karten
8
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
14.03.2016 / 19.04.2016

Lernkarten

Nennen Sie 5 Anforderungen, die ein Lohnsystem erfüllen sollte.

Grundsätzlich: Es sollte so gestaltet sein, dass es jederzeit am Qualitfikationsgespräch auf dem Tisch gelegt werden könnte.

 

  1. Transparenz
     
  2. Nachvollziehbarkeit
     
  3. Verständlichkeit
     
  4. Gerechtigkeit
     
  5. Enthält Lohnklassen/-bänder

Nennen Sie die 5 Dimensionen der Lohngerechtigkeit.

  1. Anforderungsgerechtigkeit (Anforderungsprofil)
     
  2. Leistungsgerechtigkeit (Bankenboni?)
     
  3. Sozialgerechtigkeit (Mann/Frau, Mindestlohn)
     
  4. Marktgerechtigkeit (branchenüblich, ortsüblich -- KV Schweiz: Region/Alter)
     
  5. Erfolgsgerechtigkeit
    MAG (Erfolgsabhängikeit, Lohnerhöhung)

Nennen Sie die drei typischen Grundkomponenten eines Lohnsystems.

  1. Grundlohn (Fixer Anteil für bestimmte Funktion; auch: Funktionslohn/-gehalt)
     
  2. Variable Vergütung (Prämien und Boni, Incentives, variable Erfolgsanteile)
     
  3. Zusatzleistungen (fast ausschliesslich freiwillig - ausser gesetztlich vorgeschriebene Sozial- und Vorsorgebeiträge - Nutzungsleistungen (Fringe Benefits; Auto, Handy, billigere Produkte, Pauschal-Spesenvergütungen (bedürfen kantonaler Bewilligungen), Ferien

Unterscheiden Sie Anreize im Lohnsystem, also Lohnanreize.

Materielle Anreize (direkte und indirekte finanzielle Anreize) vs. Immaterielle Anreize (soziale und institutionelle Anreize)

Extrinsische Motivation:

Materielle Anreize:

  • Direkte finanzielle Anreize
    Lohn/Gehalt
    Prämien
     
  • Indirekte finanzielle Anreize
    Alle geldwerten Anreize, die unabhängig von der Arbeitsleistung freiwillig von der Institution erbracht werden.
     

Immaterielle Anreize

  • Soziale Anreize
    Gruppenmitgliedschaft (eigenes Fitnesscenter, Tennisclub, Sportplatz), Führungsstil, Kooperation mit Kollegen, Kommunikation, ...
     
  • Institutionelle Anreize
    Verwaltungsstandort, Arbeitszeitenregelung, Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitsplatzsicherheit
     

Dagegen intrinsische Motrivation: die Arbeit selbst

Nennen Sie konkrete direkte materielle Anreize.

Grund-/Fixlohn (Funktionslohn)

+ alle variablen Vergütungen:

  • Provisionen
  • Boni
  • Prämien

Nennen Sie konkrete indirekte materielle Anreize.

  • Firmenwagen (auch privat!)
  • Halbtax
  • Firmenhandy (auch privat)
  • 2. Säule (freiwillige Leistung)
  • Fitness-Abo
  • Lunch Checks
  • Einzelbüro
  • Pauschalspesen
  • eventuell Parkplatz

Nennen Sie konkrete immaterielle Anreize.

  1. Verwaltungsstandort
  2. Firmenparkplatz
  3. Führungsstil
  4. Kommunikation

Nennen Sie Beispiele für Provisionszahlungen.

Umsatzprovisionen:

  • Linear (10 %)
  • Progressiv (5/10/15 %)
  • Degressiv (10/5/2 %)

DB-Provision (Stückpreis immer CHF 1000):

  • DB = 400.–: Provision = 10 %
  • DB = 200.–: Provision = 6 %

Umsatzprovision pro Artikelgruppe:

  • Screens = 10 %
  • Drucker = 5 %
  • Kabel = 2 %

Konditionsgebundene Provision

  • Listenpreis: 10 % Provision
    1–5 % Rabatt: 4 % Provision
    6–10 % Rabatt: 2 % Provision

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