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Michael Schickbauer
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Lernende 26 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 07.03.2013 / 08.11.2020
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Thema Schlaganfall

Nennen sie Ursachen einer Durchblutungsstörung im Gehirn ( Ischämischer Insult), die Unterteilungen, Symptome, Komplikationen & die Santitätsmaßnahmen

Ursachen:

-Thromboembolischen Geschehen: losgelöste Plaques aus großen Arterien, die ihren Ursprung im Herz haben

-Hämodynamisch verursachter Infarkt: bei Engstellen (Stenosen) von zuführenden Gefäßen ausserhalb des Gehirns

- Seltene Ursachen: Hirngefäßentzündungen, Hirnvenenthrombose

Unterteilungen:

- TIA (transitorisch ischämische Attacke -> reversibel

- Insult -> nicht reversibel

Symptome:

-plötzliche Schwäche, Gefühlsstörung, Lähmung einer Körperseite

- Lähmung einer Gesichtshälfte mit herabhängendem Mundwinkel, evtl. Speichelfluss

- plötzlicher Verlust der Sprechfähigkeit oder Schwierigkeiten, gesprochenes zu verstehen

- plötzliche Sehstörung

- plötzlich eintretender Schwindel mit Gangunsicherheit

- unkontrollierter Stuhl oder Harnabgang

Kompliaktionen:

Bewusstlosigkeit, Aspiration

Maßnahmen:

bei Bewusstsein:

prophylaktische Seitenlage, erhöhter Oberkörper, Absaugbereitschaft, Allgem. Maßnahmen, rascher Transport (Stroke Unit)

ohne Bewusstsein:

Kontr. der Lebensfunktionen, lebensrettende Maßnahmen

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Thema: Gelenksverletzungen

Nennen Sie den Unterschied einer Verstauchung & Verrenkung sowie die Sanitätsmaßnahmen die Sie hier treffen würden

Verstauchung:

eine Verstauchung entsteht wenn 2 Knochen durch Gewalteinwirkung gegeneinander verschoben oder verdreht werden, aber sofort wieder in die natürliche Stellung zurückkehren

Verrenkung:

eine Verrenkung beschreibt dass 2 gelenksbildende Knochen so verschoben, gedreht wird, dass er aus der Pfanne hüpft & in dieser Stellung bleibt - keine bewegung mehr möglich

Maßnahmen:

Verrenkung:

-MDS - Kontrolle ,Ruhigstellung in der vorgefundenen Stellung, Allgemeine Maßnahmen

Verstauchung:

MDS - Kontrolle, Extremität hochlagern, ruhigstellen, Kühle Umschläge

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Thema: Lungenembolie

Was ist eine Lungenembolie und welche Personengruppen sind besonders gefährdet?

eine Lungenembolie beschreibt das Einschwemmen von Blutgerinnseln (Thromben) aus den Bein & Beckenvenen in die Lunge die einen Verschluss von Lungenarterien & damit Lungeninfarkte hervorrufen

Besondersgefährdet sind: Alte, Kranke bzw. Frisch Operierte und bettlägrige Menschen, sowie übergewichtige Raucherinnen die die Antibabypille nehmen, auch nach Langstreckenflügen kann es auftreten

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Thema Hirnblutung

Nennen Sie 2 Arten einer Gehirnblutung, die Symptome, Komplikationen sowie die Sanitätsmaßnahmen

- intrazerebrale Blutung: Blutung im Gehirn, häufig infolge von Bluthochdruck

Symptome: plötzliche Schwäche, Lähmung, Gefühlsstörung einer Körperseite,plötzliche Sehstörung, Sprachfehler, Schwierigkeiten gesprochenes zu verstehen, Schwindel mit Gangunsicherheit

Subarachnoidalblutung: Blutung unter der Hirnhaut meist aufgrund eines geplatzen Aneurysmas

Symptome: plötzlicher starker Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfall, bewusstseinstrübung, unterschiedlich große Pupillen

Komplikationen: Bewusstlosigkeit, Aspiration

Maßnahmen:

ohne Bewusstsein: Kontr. der Lebensfunktionen, Lebensrettende Maßnahmen

mit Bewusstsein:

prophylaktische Seitenlage, erhöhter Oberkörper, Absaugbereitschaft, Allgem. Maßnahmen, rascher Transport (Stroke Unit)

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Thema: Epilepsie

Wie erkennt man einen möglichen epileptischen Anfall?

Was bedeutet "status epilepticus"?

Wie sehen die Symptome aus und welche möglichen Komplikationen können bei solch einen Krampfanfall auftreten?

Welche Maßnahmen hat der Sanitäter während und nach so einen Anfall zu treffen?

 

Erkennung: Muskelstarre (Tonischer Krampf) durchstrecken einer Gliedmaße,                      Muskelzuckungen,                                                            evt. Atemstillstand mit Zyanose während des Anfalls, evtl Stuhl u. o. Harnabgang, blutiger Schaum vorm Mund (Zungenbiss), nach dem Anfall Bewusstseinstörung keine Erinnerung an den Anfall

status epilepticus: epileptischer Zustand der länger oder wiederholt länger als 20 min. dauert

Komplikationen: Aspiration, Verletzungen -> Sturz, wirbelfrakturendurch Muskelkantraktion)

Massnahmen: Anfall abklingen lassen, Schutz vor Verletzungen während des Anfalls, Kontrolle der Lebensfunktionen, Lebensrettende Massnahmen

auf Verletzungen achten, prophylaktische Seitenlage, 30 Grad erhöhter Oberkörper, Bei Flüssigkeitsabgang auf Intimsphäre achten

WICHTIG HIER: SAMPLE Schema

 

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Thema: Feststellung des Todes

Was sind sichere Todeszeichen?

Was sind keine sicheren Todeszeichen?

Sichere Todeszeichen:

Todesflecken -> grau, bläuliche Flecken an den Stellen wo der Leichnam am Boden aufliegt

, Totenstarre -> beginnt nach 2 Stunden an den Kaumuskeln, breitet sich auf den ganzen Körper aus, hält ein bis zwei Tage

Verwesungserscheinungen,

Tödliche Verletzungen -> Kopfabtrennung, zertrümmerung, Zerstückelung, Zerreißung, totale Deformation

 

Keine sicheren Todeszeichen:

fehlendes Bewusstsein, fehlende Atmung, fehlender Kreislauf, Lichtstarre Pupillen, Blässe, Muskelerschlaffung, Kälte, Reflexlosigkeit

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Thema: Tetanie - Hyperventilationssyndrom

Nennen Sie Ursachen, Symptome, Maßnahmen!

Ursache:Übererregbarkeit des Nervensystems meist durch Störung des Elektrolythaushalts, oder psychische Gründe

Symptome: beschleunigte vertiefte Atmung,                Kribblen in Armen, Beinen, Gesicht,      Pfötchenstellung                                                 Grimassieren (Karpfenmund)

Maßnahmen: Patienten beruhigen, Lagerung erhöhter Oberkörper beengende Kleidung öffnen, zur Rückatmung anregen (in die Hände Atmen)

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Thema: Starke Blutung

in welchen Situationen denken Sie an eine Abbindung?

Abtrennung, Teilabtrennung einer Gleidmaße

wenn die Patientenanzahl die Zahl, Leistungsfähigkeit des Sanitäters übersteigt

Verletzung der Oberschenkelarterie

Einklemmung einer Gleidmaße mit erkennbarer Starker Blutung

ausgedehnte stark zerfetzte Wunden an Gliedmaßen