Formelsammlung BE

Formeln für Bilanzbuchhalterprüfung Berichtserstattung

Formeln für Bilanzbuchhalterprüfung Berichtserstattung


S. N.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Formeln, insbesondere für Finanzanalysen. Sie decken Themen wie Umsatz, Gesamtleistung, Cash Flow, Liquidität, Rentabilität und Investitionsquoten ab. Ideal für Studierende und Berufstätige in der BWL, die ihre Kenntnisse in Finanzkennzahlen vertiefen möchten, um betriebliche Performance besser zu bewerten und strategische Entscheidungen zu unterstützen.
Karten
40
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
21.06.2014 / 16.08.2016

Lernkarten

Abschreibungsquote

Abschreibung ( GJ ) / Anlagenendbestand  zu AK / HK * 100

 

( Je höher die Abschreibungsquote ist, desto kürzer ist die Nutzungsdauer des Anlagevermögens und umso größere ist der Investitionsbedarf )

100 / Abschr. Quote = Jahre ( bei linearer Afa )

Anlagedeckungsgrad II

( EK + langfristiges FK ) / Anlagevermögen * 100

Anlagenabnutzungsgrad

kummulierte Afa / Anlagenendbestand zu AK/HK * 100

 

( sagt aus, wie viel Prozent des eingesetzen Vermögens bereits abgenutzt ist )

Anlagendeckungsgrad I

EK / Anlagevermögen * 100

Anlagenintensität

Anlagevermögen / Gesamtvermögen * 100

 

( je niedriger desto besser => Freisetzung von Kapital )

Anspannungsgrad

Fremdkapital / Gesamtkapital

Arbeitsintensität

UV / GV * 100

Cash Flow Umsatzrate

Cash Flow / Gesamtleistung * 100

 

( Gesamtleistung = Umsatzerlöse + Erhöhung des Bestandes an FE + andere aktivierten Eigenleistungen )

 

=> sagt aus, wieviel Prozent des Umsatzes bzw. der Gesamtleistung dem UN als Cash Flow zur Verfügung steht

Eigenkapital - Rentabilität

Jahresüberschuß v. Steuern / Durchschn. EK * 100

Eigenkapitalquote

EK / GK *100

Einfacher Cash Flow

Jahresüberschuß

+ Pensionsrückstellungen ( Zugänge )

+ Afa

 

Gesamtkapital - Rentabilität  ( Standard )

( Jahresüberschuß v. Steuern + Zinsaufwand ) / durchschmittl. Gesamtkapital *100

Investitionsquote

Nettoinvestitionen / Anlagenanfangsbestand zu AK/HK * 100

 

( Je höher diese Kennzahl desto höher ist die Investitionsneigung und umso besser ist die Zukunfsvorsorge )

>= 10 %  ist gut

Kundenziel

Durchschnittl. Bestand Forderungen / Umsatz zu Bruttoverkaufspreisen * 365

Lieferantenziel

Durchschnittl. Bestand Verbindlichkeiten LL / Materialaufwand ( brutto ) * 365

Nettoinvestitionen

Zugänge lt. Anlagenspiegel - Restbuchwert Anlagenabgänge

 

Nettoverschuldung

Fremdkapital

- Pensionsrückstellungen

- Liquide Mittel

- Wertpapiere

( - Forderungen )

Restbuchwert Anlagenabgänge

Buchwert zum 01. Jan

+ Zugänge ( Zuschreibungen ) lt. Anlagespiegel

- Abschreibung GJ

- Buchwert zum 31.12.

 

( +/- Erträge / Verluste a.d. Abgängen AV = Erlöse aus Anlagenabgängen )

ROI ( Return of Investment ) - Betriebsrentabilität

ordentlicher Betriebserfolg / Umsatzerlöse * 100 * Umsatzerlöse / durchschnittl. betriebsnotwendiges Vermögen / Kapital

Schuldentilgungsdauer ( dynamischer Verschuldungsgrad )

Nettoverschuldung / Cash Flow 

 

( gibt an, wie viele Jahre das UN benötigen würde, um die gesamten Verbindichkeiten aus selbsterwirtschafteten Mitteln zu tilgen )

Selbstfinanzierungsgrad

Gewinnrücklagen / Eigenkapital * 100

Umsatzrentabilität ( Standard )

Jahresüberschuß v. Steuern / Umsatzerlöse * 100

Umschlagshäufigkeit der Vorräte

Umsatzerlöse / durchschnittl. Vorratsvermögen

 

( je niedriger, desto höhere Bindungsdauer und höheren Kapitalbedarf )

 

Verschuldungsgrad

Fremdkapital / Eigenkapital

 

( Verschuldungskoeffizient )

EK   zu   FK

1     zu    1  o.

2    zu     1

 

 

Vorratsintensität

Vorräte / GV * 100

Liquidität I. Grades

Flüssige Mittel / kurzfr. FK * 100

 

Richtwert : 20 - 30 %

Liquidität II. Grades

( liquide Mittel + Forderungen ) / kurzfr. FK *100

 

Richtwert 100 %

Liquidität III. Grades

UV / kurzfr. FK * 100

 

Richtwert 150 - 200 % ( Banker Rules : 2:1 UV : kurzfr. FK )

Working Capital

Umlaufvermögen

- kurzfristiges Fremdkapital

 

> 0

Das Working Capital ist eine absolute Liquiditätszahl, die der Liquidität 3. Grades entspricht

Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals

Umsatz bzw. Gesamtleistung / durchschnittl. Gesamtkapital

Umschlagsdauer der Vorräte

durchschn. Vorratsbestand / Umsatz * 365

Gesamtleistung

Umsatzerlöse

+ Erhöhung des Bestandes an FE

+ andere aktiv. Eigenleistungen

= Gesamtleistung

 

Materialintensität

Materialaufwand / Umsatz bzw. Gesamtleistung * 100

Personalintensität

Personalaufwand / Umsatz bzw. Gesamtleistung * 100

Abschreibungsintensität

Abschreibung AV / Umsatz bzw. Gesamtleistung * 100

Zinsaufwandsintensität

Zinsaufwand / Umsatz bzw. Gesamtleistung * 100

Produktivität

Ausbringungsmenge / Einsatzmenge  =  output / input

ordentliche betriebliche Wertschöpfumg

ordentlicher Betriebserfolg

+ Personalaufwendungen

= ordentliche betriebl. Wertschöpfung

 

Wertschöpfungsquote

ordentl. betr. Wertschößfung / Umsatzerlöse bzw. Gesamtleistumg * 100

Wertschöpfung pro Mitarbeiter

Wertschöpfung / Zahl der Beschäftigten

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