Flora und Fauna Wädenswil UI12


A. R.
Diese Lernkarten behandeln die Ausbreitungsstrategien von Früchten und Samen im universitären Kontext. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Gewebe wie Kambium, Splintholz und Kernholz, sowie auf die Eigenschaften von Holz, einschließlich Geruch, Farbe und chemischer Zusammensetzung. Die Karteikarten erklären auch die unterschiedlichen Wuchsformen von Gehölzen wie Bäume und Sträucher, sowie die verschiedenen Ausbreitungsmethoden von Samen und Früchten, darunter Autochorie, Epizoochorie und Endozoochorie. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende der Naturkunde, die ein tiefes Verständnis der biologischen und ökologischen Prozesse in der Pflanzenwelt erlangen möchten.
Flashcards
32
Students
7
Language
German
Category
Nature Studies
Level
University
Created / Updated
03.11.2012 / 22.05.2025

Flashcards

Ausbreitung über den wind, die Früchte und Samen sind in der Regel klein und leicht und weisen Flugorgane auf wie z.b. bei der Tilia sp. oder Acer

Anemochorie

- Ausbreitung mittels Wasser kann sehr effizient sein

- können grosse Distanzen zurück legen

- müssen schwimmfähig sein

- Schutz vor Fäulnis und verletzung

cocos nucifera

Hydrochorie

Verdauungsausbreitung

- kot dient dabei als dünger

- Durch die Darmpassage wird die Samenschale auf die Keimung vorbereitet (für manche arten sogar zwingend)

- locken mit aufälligen Farben, Geruch und Geschmack

Rubus idaeus

Endozoochorie

Versteck- oder Speicherausbreitung

Tiere, die Vorräte sammeln verstecken

gerne nährstoffreiche Früchte und Samen als Wintervorrat und vergessen sie

dann teilweise wieder. Bei spiele sind Früchte

Quercus sp

Fagus sylvatica

Synzoochorie

Kleb- und Klettausbrei tung (

Samen und Früchte bleiben mi ttels Haftorganen hängen, z.B. die Klette (Artcium

sp.) oder mittels Haftmittel am Tier kleben, z.B. die Mistel (Viscum album).

Epizoochorie

- explosionsartig öffnen und dabei die rei fen Samen oft meterweit herausschleudern

(z.B. Robinie, Ginster, Springkraut)

oder schwerkraft z.b. rollen

(Castanea sativa) oder

Juglans regia

Autochorie

Durch den Menschen

z.b Kultur und Gartenpflanzen

Anthropochorie

Wuchsformen von Gehölzen

  1. Baum: > 7m
  2. Stracuh: 0.5m - 7m
  3. Klettergehölz

Uunterteilung Baum

  1. Grossbaum > 20m
  2. Mittelgrosser Baum 15 - 20m
  3. Kleinbaum 7 - 15m

Unterteilung Strauch

  1. Grossstrauch 3 - 7m
  2. Stracuh 1.5 - 3m
  3. Kleinstrauch 0.5 - 1.5m
  4. Zwergstrauch 0.1 - 0.5m

 

Habitus: Charakterisiert das aussehen und Wuchsform einer Pflanze

  • Ausbildung eines Vorherrschenden Hauptriebes
  • vorwiegend be Bäumen
  • wird erreicht indem die Bildung von Endknspen gefördert und jene der Seitenknospen gehemmt wird

Akrotonie

 

  • Förderung des Wachstums durch Verzweigung vom Boden her.
  • Charakteristische Verzweigung für die Sträucher

Durch zumei st jährliche Neubi ldung von
Sprossen aus bodennahen Knospen wird der Aufbau
gebildet. Entweder führt dies zum Überwachsen und
Absterben der älteren Sprosse oder die älteren
Sprosse werden durch akrotone Förderung wei ter verzweigt

Basi tonie

Beispiel: Corylus avellana (Haselnuss)

Förderung der Verzweigung in mi ttlerer Höhe der
Hauptachse und Hemmung der darüber- und darunterliegenden
Sei tenachsen. Dazu zählen Sträucher
mit wenigen, aber kräftigen Grundtrieben

Mesotonie

Beispiel: Rosa sp. (Rosengewächs)

Pflanze stirbt als Ganzes nach der Bildung von Samen und Früchten ab (annuelle Pflanzen)

monokarpische Seneszenz

perennierenden Stauden, Sträucher und Bäume mit einem periodischen und in der Regel synchronischen Blattfall (Laubbäume mit hebstlichen Blattfall)

polykarpische Seneszenz

Blattalterung unserer nadelbäume aber auch die fortschreitende Seneszenz der älterer Blattorgane bei monokarpischen Pflanzen

sequenzielle Seneszenz der Blattorgane

1m3 Heizleistung?

1'800 kWh

Aufbau Holzstamm

  1. Borke
  2. Bast
  3. Kambium
  4. Splintholz
  5. Jahringgrenze
  6. Spätholz
  7. Markröhre
  8. Harzkanäle
  9. Frühholz

Chemische Bestandteile von Holz

  • 50% Kohlenstoff (C),
  • 40%Sauerstoff (O),
  • 6% Wasserstoff (H)
  • 4% Asche und Stickstoff (N)

Botanische eigenschaften von Holz

Zellulose: Farbloser Aufbaustoff der Holzzellen, wird als Rohstoff verwendet für
Gewebe, Papier, Lacke, Medikamente, Sprengstoff usw.


Hemizellulose: Festigt gemeinsam mi t Lignin das Zellulosegerüst der Zellwände


Lignin: Füll stoff der Holzzellen, festigt und verstei ft die Zellulosefasern oder
anders gesagt, i st für die Verholzung der Zellwände verantwortlich.


Begleitstoffe: Organische und anorganische Zellulosebeglei ter. Beeinflussen
Farbe und Eigenschaften des Holzes (Fette, Öle, Harze, Wachse, Eiweisse,
Stärke, Zucker, Holzgummi , Alkaloide, Gerb-, Farb- , Bitter- , Duftstoffe,
anorganische und organische Säuren, Salze, Mineralstoffe).

Die Farbe des Holzes

Sie rührt von den eingelagerten Farb- und Gerbstoffen her. Im Alter dunkeln die
meisten einheimischen Hölzer nach, während Exotenhölzer mit intensiven Farbtönen
eher verblassen.

Geruch des Holzes

Jede Holzart hat ihren bestimmten Geruch, der von organischen Stoffen (Harz, Oel ,
Gerbsäure, Terpentin usw.) hervorgerufen wird.

Alles Gewebe, das vom Kambium nach aussen abgegeben wird. Es wird
zwi schen Hartbast (Fasern) und Weichbast (Parenchym und Siebröhren)
unterschieden. Bast wird auch als sekundäres Phloem bezeichnet.

Bast

Alles Gewebe ausserhalb des Korkkambiums. Die Borke ist von Wasser- bzw.
Nährstoffzufuhr völlig abgeschni tten. Sie vermag der wei teren Dickenzufuhr
des Stammes oder der Wurzel nicht mehr zu folgen und blättert mi t der Zei t
aussen ab oder wird, so bei den meisten al ten Bäumen, längsrissig.

Borke

Alles Gewebe, das vom Kambium nach innen abgegeben wird. Nach der
Zei tperiode der Ausbildung wird zwi schen Frühholz und Spätholz
unterschieden.

Holz

Tei l ungsfähiges Gewebe bei den Zweikeimblättrigen und den
Nadelbäumen, jedoch nicht bei den Einkeimblättrigen. Es bewirkt al s
Bildungsgewebe das sekundäre Dickenwachstum.

Kambium

der innere, ältere Tei l des Holzkörpers vieler Laub- und Nadelhölzer, der
am Wassertransport nicht beteiligt ist. In ihm sind die Zellen tot.
Wei terhin ist er vom jüngeren Tei l (Splintholz) im Substanzgehal t, Dichte
und Färbung verschieden.

Kernholz

äusseres Holz, das aus den jüngsten Jahrringen besteht, enthält
lebende Zellen und leitungsfähige Lei telemente.
Quellenangaben

Splintholz

Hügelstufe

Kolline Stufe

wird definiert durch die Eiche

Kastanie, Hagebuche, Kinde

Bergstufe

Montane Stufe

wird definiert durch Buch, Wald Föhre

Tanne Buche

Gebirgsstufe

Subalpine Stufe

bis zur Baumgrenze

Hochgebirgsstufe

Alpine Stufe

bis zur Vegitationsgrenze

Study