Flora und Fauna Ausbreitungsstrategien von Früchten und Samen
Flora und Fauna Wädenswil UI12
Flora und Fauna Wädenswil UI12
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Lernkarten
Ausbreitung über den wind, die Früchte und Samen sind in der Regel klein und leicht und weisen Flugorgane auf wie z.b. bei der Tilia sp. oder Acer
Anemochorie
- Ausbreitung mittels Wasser kann sehr effizient sein
- können grosse Distanzen zurück legen
- müssen schwimmfähig sein
- Schutz vor Fäulnis und verletzung
cocos nucifera
Hydrochorie
Verdauungsausbreitung
- kot dient dabei als dünger
- Durch die Darmpassage wird die Samenschale auf die Keimung vorbereitet (für manche arten sogar zwingend)
- locken mit aufälligen Farben, Geruch und Geschmack
Rubus idaeus
Endozoochorie
Versteck- oder Speicherausbreitung
Tiere, die Vorräte sammeln verstecken
gerne nährstoffreiche Früchte und Samen als Wintervorrat und vergessen sie
dann teilweise wieder. Bei spiele sind Früchte
Quercus sp
Fagus sylvatica
Synzoochorie
Kleb- und Klettausbrei tung (
Samen und Früchte bleiben mi ttels Haftorganen hängen, z.B. die Klette (Artcium
sp.) oder mittels Haftmittel am Tier kleben, z.B. die Mistel (Viscum album).
Epizoochorie
- explosionsartig öffnen und dabei die rei fen Samen oft meterweit herausschleudern
(z.B. Robinie, Ginster, Springkraut)
oder schwerkraft z.b. rollen
(Castanea sativa) oder
Juglans regia
Autochorie
Durch den Menschen
z.b Kultur und Gartenpflanzen
Anthropochorie
Wuchsformen von Gehölzen
- Baum: > 7m
- Stracuh: 0.5m - 7m
- Klettergehölz
Uunterteilung Baum
- Grossbaum > 20m
- Mittelgrosser Baum 15 - 20m
- Kleinbaum 7 - 15m
Unterteilung Strauch
- Grossstrauch 3 - 7m
- Stracuh 1.5 - 3m
- Kleinstrauch 0.5 - 1.5m
- Zwergstrauch 0.1 - 0.5m
- Förderung des Wachstums durch Verzweigung vom Boden her.
- Charakteristische Verzweigung für die Sträucher
Durch zumei st jährliche Neubi ldung von
Sprossen aus bodennahen Knospen wird der Aufbau
gebildet. Entweder führt dies zum Überwachsen und
Absterben der älteren Sprosse oder die älteren
Sprosse werden durch akrotone Förderung wei ter verzweigt
Pflanze stirbt als Ganzes nach der Bildung von Samen und Früchten ab (annuelle Pflanzen)
monokarpische Seneszenz
perennierenden Stauden, Sträucher und Bäume mit einem periodischen und in der Regel synchronischen Blattfall (Laubbäume mit hebstlichen Blattfall)
polykarpische Seneszenz
Blattalterung unserer nadelbäume aber auch die fortschreitende Seneszenz der älterer Blattorgane bei monokarpischen Pflanzen
sequenzielle Seneszenz der Blattorgane
1m3 Heizleistung?
1'800 kWh
Chemische Bestandteile von Holz
- 50% Kohlenstoff (C),
- 40%Sauerstoff (O),
- 6% Wasserstoff (H)
- 4% Asche und Stickstoff (N)
Botanische eigenschaften von Holz
Zellulose: Farbloser Aufbaustoff der Holzzellen, wird als Rohstoff verwendet für
Gewebe, Papier, Lacke, Medikamente, Sprengstoff usw.
Hemizellulose: Festigt gemeinsam mi t Lignin das Zellulosegerüst der Zellwände
Lignin: Füll stoff der Holzzellen, festigt und verstei ft die Zellulosefasern oder
anders gesagt, i st für die Verholzung der Zellwände verantwortlich.
Begleitstoffe: Organische und anorganische Zellulosebeglei ter. Beeinflussen
Farbe und Eigenschaften des Holzes (Fette, Öle, Harze, Wachse, Eiweisse,
Stärke, Zucker, Holzgummi , Alkaloide, Gerb-, Farb- , Bitter- , Duftstoffe,
anorganische und organische Säuren, Salze, Mineralstoffe).
Die Farbe des Holzes
Sie rührt von den eingelagerten Farb- und Gerbstoffen her. Im Alter dunkeln die
meisten einheimischen Hölzer nach, während Exotenhölzer mit intensiven Farbtönen
eher verblassen.
Geruch des Holzes
Jede Holzart hat ihren bestimmten Geruch, der von organischen Stoffen (Harz, Oel ,
Gerbsäure, Terpentin usw.) hervorgerufen wird.
Alles Gewebe, das vom Kambium nach aussen abgegeben wird. Es wird
zwi schen Hartbast (Fasern) und Weichbast (Parenchym und Siebröhren)
unterschieden. Bast wird auch als sekundäres Phloem bezeichnet.
Bast
Alles Gewebe ausserhalb des Korkkambiums. Die Borke ist von Wasser- bzw.
Nährstoffzufuhr völlig abgeschni tten. Sie vermag der wei teren Dickenzufuhr
des Stammes oder der Wurzel nicht mehr zu folgen und blättert mi t der Zei t
aussen ab oder wird, so bei den meisten al ten Bäumen, längsrissig.
Borke
Alles Gewebe, das vom Kambium nach innen abgegeben wird. Nach der
Zei tperiode der Ausbildung wird zwi schen Frühholz und Spätholz
unterschieden.
Holz
Tei l ungsfähiges Gewebe bei den Zweikeimblättrigen und den
Nadelbäumen, jedoch nicht bei den Einkeimblättrigen. Es bewirkt al s
Bildungsgewebe das sekundäre Dickenwachstum.
Kambium
der innere, ältere Tei l des Holzkörpers vieler Laub- und Nadelhölzer, der
am Wassertransport nicht beteiligt ist. In ihm sind die Zellen tot.
Wei terhin ist er vom jüngeren Tei l (Splintholz) im Substanzgehal t, Dichte
und Färbung verschieden.
Kernholz
äusseres Holz, das aus den jüngsten Jahrringen besteht, enthält
lebende Zellen und leitungsfähige Lei telemente.
Quellenangaben
Splintholz
Hügelstufe
Kolline Stufe
wird definiert durch die Eiche
Kastanie, Hagebuche, Kinde
Bergstufe
Montane Stufe
wird definiert durch Buch, Wald Föhre
Tanne Buche
Gebirgsstufe
Subalpine Stufe
bis zur Baumgrenze
Hochgebirgsstufe
Alpine Stufe
bis zur Vegitationsgrenze