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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 13.09.2014 / 27.08.2022
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Welche drei Kernkonzepte bilden den roten Faden in der esa-Ausbildung?

– Andragonische Konzept

– Methodische  Konzept

– Sportmotorische Konzept

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Wie muss die Belastung im Krafttraining gestaltet sein, um Anpassungen zu erlangen?

Komplexe Kraftentwicklung unter Berücksichtigung der Trainingsprinzipien

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Was bedeutet komplexe Kraftentwicklung?

Training mit mittlerer bis submaximaler Ausbelastung. Es kommt zu einer Verbesserung der allgemeinen Kraftfähigkeit unter Einbezug aller vier physiologischen Anpassungsmöglichkeiten.

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Nenne und beschreibe die Grade der Ausbelastung im Krafttraining.

gering Ausbelastung
Mehr als doppelt so viele Wiederholungen möglich

mittlere Ausbelastung
Doppelt so viele Wiederholungen möglich

submaximale Ausbelastung
2 bis 3 Wiederholungen noch möglich

maximale Ausbelastung
Keine korrekte Wiederholung der Ausführung möglich

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Nenne die Vorteile der komplexen Kraftentwicklung.

– Geringere Belastungsintensität
– Angenehmeres Anstrengungsgefühl
– Reduzierung Beanspruchung des passiven/aktiven Bewegungsapparats
– Erhöhter Fettstoffwechsel nach dem Training
– Schnellere Erholung

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Worin unterscheiden sich komplexe und differenzierte Kraftentwicklung?

Der wesentliche Unterschied liegt im Grad der Ausbelastung.

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Was kannst du bei zunehmender Ermüdung bei der Ausbelastung im Krafttraining beobachten?

– Instabilitäten
– Pressatmung
– Koordinationsmängel
– Bewegungsabbruch

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Wie findest du die richtige Belastung beim Krafttraining für den Kunden?

Mittlere bis submaximale Ausbelastung und durch Fragen und Beobachten. Borg-Skala

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Welche Leistungsstufen ergeben sich aufgrund der Trainingserfahrung?

– Orientierungsstufe (1 bis 1.5 Monate
– Einsteiger (bis 6 Monate)
– Geübter (bis 12 Monate)
– Fortgeschrittene (bis 36 Monate)
– Könner (über 36 Monate)

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Welche Kanäle gibt es um das SWG anzusprechen und wie kannst du sie ansprechen?

Haben 
– Bemerken (Gadets)

Tun
– Danke sagen, Loben, Streicheleinheiten

Sein
– Name kennen, wahrnehmen

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Nenne die Erfolgsregeln für Fitness Betreuer.

– Interessiere mich, bin aber nicht interessant
– Bei jeder Gelegenheit Fragen stellen
– Rede während der Arbeitszeit nur über Fitness

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Was ist ein Antagonistentraining?

Agonist und Antagonist werden im Wechsel traininert ohne Pause

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1 Kommentare

  • 08.05.2017
    Der Zeitaufwand ist meiner Meinung nach eher ein Vorteil, da man sehr effektiv in kurzer Zeit den gesamten Körper trainieren kann.
1

Nenne die Vor- und Nachteile eines Antagonistentrainings.

Vorteile
Agonist und Antagonist werden im Wechsel gedehnt

Nachteil
Keine Pause, Zeitaufwand

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Wie viele Übungen benötigst du für ein fintess-orientiertes Ganzkörpertraining. Begründe deine Angabe.

6 bis 12 Übungen. 3 x 2 Funktionskreise II bis IV. Plus 2-6 Übungen für Problem-/Wunschbereich

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Was beachtest du bei der Auswahl der Übungen bzw. Geräte im Kraftrraining?

– Funktionskreise berücksichtigen
– Vorlieben des Kunden (Geräte)
– Gesundheitliche Einschränkungen
– Leistungsstufe beachten (eingelenkig, Mehrgelenkig (freie Übungen)
– Zeit, Trainingshäufigkeit

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Was bedeutet «fit sein»?

Das ich meine Alltaganforderungen locker bewältige, Reserven für weitergehende Freizeitaktivitäten besitze und Stresssituationen meistern kann.
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Was sind Deine Aufgaben als Fitness Betreuer?

– Ordnung und Sauberkeit
– Trainingsplan erstellen
– Betreuen
– Verkaufen
– Geräte-Handling
– Helfen/Unterstützen
– Instruieren
– Telefon/Empfang

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Wie wird der Bewegungsapparat unterteilt?
Welche Funktionen haben seine Bestandteile?

Passiver Bewegungsapparat
– Knochen: Stütz-, Schutz- und Bewegsfunktion
– Knorpel: Kraftverteilung, Kratfübertragung, Gleitfläche
– Bänder: Stütz- und Stabilitätsfunktion

Aktiver Bewegungsapparat
– Skelettmuskulatur: Bewegungs- und Stützfunktion
– Sehnen: Krafftübertragung
– Sehnenscheiden, Schleimbeutel, Sesambeine: Verringerung der Reibung, Hebelvergrösserung

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Welche Knochenformen werden unterschieden?
Nenne je ein Beispiel dazu.

Lange Röhrenknochen: Oberschenkelknochen und Elle

Platte oder flache Knochen: Schulterblatt und Becken

Kurze Knochen: Hand- und Fusswurzelknochen

Unregelmässig geformte Knochen: Wirbel

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Welche Bestandteile gehören zu einem Gelenk?

Gelenkspalt, Gelenkkapsel, Gelenkkörper (überzogen mit hyalinem Knorpel), eventuell Disci, Menisci.

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Welche Funktionen hat das Skelett?

– Ansatzpunkt für die Muskeln/Sehnen
– Schutzfunktion vor Verletzungen
– Stützelemente unseres Körpers
– Ort der Blutzellenbildung
– Speicher für Mineralsalze

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Welche Bestandteile gehören zu einem «echten» Gelenk?
Welche Funktionen erfüllen diese?

– 2 mit knorpelüberzogene Knochenenden (Gelenkkopf/Gelenkpfanne)
– Gelenkspalt: winziger Spalt der die beiden Gelenkflächen trennt
– Gelenkkapsel: umschliesst das Gelenk
– Gelenkschmire (Synovia): nährt den Knorpel 
– Verstärkungsbänder: Stützen das Gelenk

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Welche Gelenksformen werden unterschieden?

– Kugelgelenk (Schultergelenk, Hüftgelenk)
– Radgelenk (Elle und Speichengelenk; Atlas/Axisgelenk)
– Scharniergelenk (Oberarmellengelenk, Fingergelenk)
– Sattelgelenk (Daumengrundgelenk)
– Eigelenk (Handgelenk)
– Plangelenke (Wirbelgelenke)
– Straffe Gelenke (Kreuz- und Darmbeingelenk)

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Welche Aufgaben haben die Muskelgewebe?

Glattes Muskelgewebe: Bsp. Magen-Darm, arbeitet langsam und nahezu ohne Ermüdung, kann durch Wille nicht gesteuert werden.

Skelettmuskelgewebe: schnell kontrahieren und erschlaffen, bei intensiver Tätigkeit ermüden sie bald, können durch Wille gesteuert werden.

Herzmuskelgewebe: dem Wille kaum zugänglich, gegen Ermüdung äussert widerstandsfähig, schnell kontrahieren und intensiv arbeiten.

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Skizzere den Aufbau eines Sarkomers und welche Aufgabe hat es?

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Kraftentwicklung und Längenveränderung

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Nenne je 5 Merkmale der beiden Muskelfasertypen.

ST-Fasern (slow-twitch):
– Stützmotorik (Funktion)
– Hohe Anzahl Mitochondrien
– Rote Färbung
– Hohe Menge Aerobe Enzyme
– Geringe Menge Anaerobe Enzyme

FT-Fasern (fast-twitch):
– Schnell-kräftig (Funktion)
– Geringe Anzahl Mitochondrien
– Weisse Färbung
– Geringe Menge Aerobe Enzyme
– Hohe Menge Anaerobe Enzyme

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Erkläre die Arbeitsweisen der Muskulatur an einem Übungsbeispiel.

Muskel der Bewegt: Agonist. Der die Bewegung rückgängig macht: Antagonist. Synergist unterstützen die Bewegung des Agonisten.

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Nenne die Funktionskreise und ihre Aufgaben.

Funktionskreis I
– Halswirbelsäule mit Kopf
– oberste Brustwirbel
Wahrnehmen der Umwelt und Steuerzentrale

Funktionskreis II
– Brustwirbelsäule
– Lendenwirbelsäule
– Becken-Hüft-Region
Stabilisieren

Funktionskreis III
– unterste Lendenwirbel
– Becken-Hüft-Region
– Hüftgelenk
– ganze untere Extremität
Fortbewegen

Funktionskreis IV
– Schultergelenk mit Schulterblatt/Schlüsslbein
– ganze obere Extremität
Kontakt mit der Umwelt aufnehmen

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Beschreibe den Aufbau der Wirbelsäule, deren Bewegungen in den einzelnen Abschnitten und die daran beteiligte Muskulatur.

Starren unbeweglichen Teil und einem frei beweglichen Teil

Muskulatur: M. erector spinae (medial, lateral)

– Halswirbelsäule 7 Wirbel
– Brustwirbelsäule 12 Wirbel
– Lendenwirbelsäule 5 Wirbel
 

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Nenne die Sicherheitsregeln vom Funktionskreis II

– Alles im Lot (jemand zieht dich mit einem Faden am Hinterkopf nach oben)
– Beckenstellung beachten, kein hohles Kreuz
– Beim Vorneigen über 30 Grad abstützen (Druckbelastung Bandscheiben)
– Maximal 8 einbeinige Hüpfbewegungen auf dem gleichen Bein (Druckbelastung Bandscheiben)
– Bei Rotation die Geschwindigkeit und den Bewegungssektor nach Brügger beachten (30 bis 40 Grad)
– Stossdämpfende Aerobicschuhe verwenden