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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 13.09.2014 / 27.08.2022
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Was bedeutet «fit sein»?

Das ich meine Alltaganforderungen locker bewältige, Reserven für weitergehende Freizeitaktivitäten besitze und Stresssituationen meistern kann.
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Was sind Deine Aufgaben als Fitness Betreuer?

– Ordnung und Sauberkeit
– Trainingsplan erstellen
– Betreuen
– Verkaufen
– Geräte-Handling
– Helfen/Unterstützen
– Instruieren
– Telefon/Empfang

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Wie wird der Bewegungsapparat unterteilt?
Welche Funktionen haben seine Bestandteile?

Passiver Bewegungsapparat
– Knochen: Stütz-, Schutz- und Bewegsfunktion
– Knorpel: Kraftverteilung, Kratfübertragung, Gleitfläche
– Bänder: Stütz- und Stabilitätsfunktion

Aktiver Bewegungsapparat
– Skelettmuskulatur: Bewegungs- und Stützfunktion
– Sehnen: Krafftübertragung
– Sehnenscheiden, Schleimbeutel, Sesambeine: Verringerung der Reibung, Hebelvergrösserung

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Welche Knochenformen werden unterschieden?
Nenne je ein Beispiel dazu.

Lange Röhrenknochen: Oberschenkelknochen und Elle

Platte oder flache Knochen: Schulterblatt und Becken

Kurze Knochen: Hand- und Fusswurzelknochen

Unregelmässig geformte Knochen: Wirbel

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Welche Bestandteile gehören zu einem Gelenk?

Gelenkspalt, Gelenkkapsel, Gelenkkörper (überzogen mit hyalinem Knorpel), eventuell Disci, Menisci.

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Welche Funktionen hat das Skelett?

– Ansatzpunkt für die Muskeln/Sehnen
– Schutzfunktion vor Verletzungen
– Stützelemente unseres Körpers
– Ort der Blutzellenbildung
– Speicher für Mineralsalze

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Welche Bestandteile gehören zu einem «echten» Gelenk?
Welche Funktionen erfüllen diese?

– 2 mit knorpelüberzogene Knochenenden (Gelenkkopf/Gelenkpfanne)
– Gelenkspalt: winziger Spalt der die beiden Gelenkflächen trennt
– Gelenkkapsel: umschliesst das Gelenk
– Gelenkschmire (Synovia): nährt den Knorpel 
– Verstärkungsbänder: Stützen das Gelenk

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Welche Gelenksformen werden unterschieden?

– Kugelgelenk (Schultergelenk, Hüftgelenk)
– Radgelenk (Elle und Speichengelenk; Atlas/Axisgelenk)
– Scharniergelenk (Oberarmellengelenk, Fingergelenk)
– Sattelgelenk (Daumengrundgelenk)
– Eigelenk (Handgelenk)
– Plangelenke (Wirbelgelenke)
– Straffe Gelenke (Kreuz- und Darmbeingelenk)

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Welche Aufgaben haben die Muskelgewebe?

Glattes Muskelgewebe: Bsp. Magen-Darm, arbeitet langsam und nahezu ohne Ermüdung, kann durch Wille nicht gesteuert werden.

Skelettmuskelgewebe: schnell kontrahieren und erschlaffen, bei intensiver Tätigkeit ermüden sie bald, können durch Wille gesteuert werden.

Herzmuskelgewebe: dem Wille kaum zugänglich, gegen Ermüdung äussert widerstandsfähig, schnell kontrahieren und intensiv arbeiten.

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Skizzere den Aufbau eines Sarkomers und welche Aufgabe hat es?

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Kraftentwicklung und Längenveränderung

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Nenne je 5 Merkmale der beiden Muskelfasertypen.

ST-Fasern (slow-twitch):
– Stützmotorik (Funktion)
– Hohe Anzahl Mitochondrien
– Rote Färbung
– Hohe Menge Aerobe Enzyme
– Geringe Menge Anaerobe Enzyme

FT-Fasern (fast-twitch):
– Schnell-kräftig (Funktion)
– Geringe Anzahl Mitochondrien
– Weisse Färbung
– Geringe Menge Aerobe Enzyme
– Hohe Menge Anaerobe Enzyme

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Erkläre die Arbeitsweisen der Muskulatur an einem Übungsbeispiel.

Muskel der Bewegt: Agonist. Der die Bewegung rückgängig macht: Antagonist. Synergist unterstützen die Bewegung des Agonisten.

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Nenne die Funktionskreise und ihre Aufgaben.

Funktionskreis I
– Halswirbelsäule mit Kopf
– oberste Brustwirbel
Wahrnehmen der Umwelt und Steuerzentrale

Funktionskreis II
– Brustwirbelsäule
– Lendenwirbelsäule
– Becken-Hüft-Region
Stabilisieren

Funktionskreis III
– unterste Lendenwirbel
– Becken-Hüft-Region
– Hüftgelenk
– ganze untere Extremität
Fortbewegen

Funktionskreis IV
– Schultergelenk mit Schulterblatt/Schlüsslbein
– ganze obere Extremität
Kontakt mit der Umwelt aufnehmen

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Beschreibe den Aufbau der Wirbelsäule, deren Bewegungen in den einzelnen Abschnitten und die daran beteiligte Muskulatur.

Starren unbeweglichen Teil und einem frei beweglichen Teil

Muskulatur: M. erector spinae (medial, lateral)

– Halswirbelsäule 7 Wirbel
– Brustwirbelsäule 12 Wirbel
– Lendenwirbelsäule 5 Wirbel
 

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Nenne die Sicherheitsregeln vom Funktionskreis II

– Alles im Lot (jemand zieht dich mit einem Faden am Hinterkopf nach oben)
– Beckenstellung beachten, kein hohles Kreuz
– Beim Vorneigen über 30 Grad abstützen (Druckbelastung Bandscheiben)
– Maximal 8 einbeinige Hüpfbewegungen auf dem gleichen Bein (Druckbelastung Bandscheiben)
– Bei Rotation die Geschwindigkeit und den Bewegungssektor nach Brügger beachten (30 bis 40 Grad)
– Stossdämpfende Aerobicschuhe verwenden

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Nenne die Muskeln des Funktionskreis II und ihre Aufgaben.

– gerader Bauchmuskel (M. rectus abdominis): Rumpfbeugung, hilft bei Seitenneigung
– quere Bauchmuskeln (M. transversus abdominis): Stabilisator
– schräger Bauchmuskel (M. obliquus abdominis): Seitenneigung, Rumpfrotation (Internus/Externus)
– Rückenstreckermuskulatur (M. erector spinae): Extension, ev. Seitenneigung oder Rotation bei einseitiger Kontraktion (Stabilitätsfunktion)
 

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Welche Nutzen bringen die Übungen des Funktionskreis II

– Aufrechte Haltung
– Rumpfstabilität
– Verdauung anregen
– Schöne Taille

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Welche Ausdauerergometer kennst Du?
Welchen Ergometer empfiehlst Du einem fitnessorientierten Kunden? Warum?

– Velo
– Crosstrainer
– Laufband
– Spin-Bike

Crosstrainer da man nicht nur die unteren Extremitäten trainiert. Faktor Zeit.

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Was bedeutet IAABBS

Information
Ausgangsposition
Ausführung
Belastungsgestaltung
Betreuung
Schlussbemerkung

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Nenne die vier Komponenten der sportlichen Leistung.

In welche Kategorien lassen sich diese einteilen?

– konditionelle Substanz
– emotionale Substanz
– koordinative Kompetenz
– mental-taktische Kompetenz

Physis, Psyche
Energie (Substanz), Steuerung (Kompetenz)

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Aus welchen Schritten setzt sich die Trainingssteuerung zusammen?

Diagnose (Eingangsgespräch, Biometrische Daten, Motorische Tests)

Zielsetzung (Inhalt, Ausmass, Zeit)

Trainingsplanung (Methodenauswahl, Übungsauswahl, Periodisierung)

Trainingsdurchführung (Einweisung, Kontrolle, Feedback)

Analyse/Evaluation (Re-Test-Durchführung, Dokumentation)

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Erkläre das Prinzip des trainingswirksamen Reizes.

– Störung der Homöostase
– Reizschwelle beachten (nicht zu stark [überschwellig] und zu schwach [unterschwellig])
 

Verschiedene Anpassungen
– systemische Anpassungen (mehr Blutvolumen)
– morphologische/strukturelle Anpassungen
– lokale Anpassungen (Veränderung in den Muskeln, Bsp. Kapillarendichte, Fettspeicher >)
– funktionelle Anpassungen

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Erkläre den Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung.

Die Belastung ist für alle die gleiche (Bsp. 50kg Bankdrücken), die Beanspruchung ist aber individuell.

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Erstelle eine Skizze des Modells der Superkompensation bei optimaler Leistungssteigerung.

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Leistungssteigerung
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Wie heisst die universelle Energiequelle der Muskelzelle? Wie kann diese wieder aufgebaut werden?

ATP = Adenosintriphosphat

Durch Resynthese entweder anaerob oder aerob. Mittles Kreatin-Phosphat, Glucose oder Fett.

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Nenne die Big Points des Energiestoffwechsels.

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ATP unviverselle Energiequelle

Vier Möglichkeiten (Kreatin-Phosphat, Kohlenhydrate anaerob/aerob, Fett)

Alle vier finden gleichzeitig statt

Intensität der Belastung entscheidet Einsatz

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Nenne die Big Points des Energiestoffwechsels.

ATP unviverselle Energiequelle

Vier Möglichkeiten (Kreatin-Phosphat, Kohlenhydrate anaerob/aerob, Fett)

Alle vier finden gleichzeitig statt

Intensität der Belastung entscheidet Einsatz

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Nenne drei Argumente warum der Kunde einen HF-Messer beim Training tragen soll.

– Effizienz (richtige Intensität)
– Sicherheit (Trainingsherzfrequenzen kennen und einhalten)
– Spass an der Bewegung gefördert (keine Quälerei)
– gezielte Verbesserungen
– Kalorienverbrauch messen

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Beschreibe den Aufbau einer Trainingseinheit

Aufwärmen
– HKS (Ergometer 5 bis 10 Minuten)
– Bewegungsapparat mobilisieren
– Bewegungsmuster aktivieren

Hauptteil
– Aktivieren der Rumpfmuskulatur (FK II)
– Koordination, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit
– Mehrgelenkig vor Isolationsübungen
– grosse vor kleinen Muskelgruppen
– Konzentration vor und während der Übung
– aktive Pausengestaltung

Schlussteil
– Erholungseinheit (Dehnen, Auslaufen)

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Nenne die Trainingsformel und deren Parameter.

Ziel = Inhalt + Methode

Inhalt
Trainingstätigkeit
– Koordination
– Kraft
– Ausdauer

Methode
– Häufigkeit
– Dauer
– Umfang
– Intensität
– Beweglichkeit